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Schokolade

Archiv für Mai 2009

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Ab sofort online: die ultimative Wissensmaschine!

Veröffentlicht in Internet, Technologie | 16. Mai 2009 | 08:53:47 | Roland Müller

Seit heute früh, kurz nach 2 Uhr MEZ, ist Stephen Wolframs neuestes „Baby“, die Wissensmaschine Wolfram|Alpha online und kann benutzt werden. Unsere ersten Speilereien zeigen bereits, dass dem Mathematica-Erfinder da ein ganz großer Wurf gelungen ist. In einem Online-Videokurs erklärt er ausführlich, was damit alles möglich ist. Und so viel ist jetzt schon klar: Im Gegensatz zu herkömmlichen Konzepten haben wir es erstmals mit einer Antwortmaschine statt einer Suchmaschine zu tun. Und das ist nicht nur eine fabelhafte Ergänzung zu Google und Co., sondern vielleicht sogar der logische nächste Schritt zur Beherrschung der Inhalte des Internet. Unsere Empfehlung: Unbedingt testen. Unbedingt bookmarken! Und ab und zu einen Blick werfen ins dazu gehörige Blog

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Das PearC-Interview

Veröffentlicht in Apple & Co | 11. Mai 2009 | 16:56:04 | Roland Müller

Zugegeben, es hat ein wenig gedauert mit dem angekündigten PearC-Interview. Aber schließlich war ja zwischendurch auch noch von der next09 zu berichten. Nun also die Antworten von Markus Kelsch und seinen Kollegen auf die neun Fragen, die wir ihnen per Mail zukommen ließen…

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Alle Vögel sind schon da, alle Vögel, alle?

Veröffentlicht in Apple & Co, Internet | 09. Mai 2009 | 16:20:39 | Roland Müller

Sony, Universal Music, Disney, TiVo… Was hat man Apple nicht schon an wilden Übernahmespekulationen unterstellt. Und es nimmt kein Ende damit. Nun pfeifen es die Spatzen von den Dächern, dass es da ein Kaufinteresse an Twitter gäbe. 700 Mio. US$, so zwitschern die Vögelein, wolle man sich in Cupertino den Web 2.0 Senkrechtstarter kosten lassen. Aber: Ergibt das irgendeinen Sinn? Wir machen uns dazu bei einer guten Tasse frisch gebrühtem Kaffee unsere Gedanken…

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Auf leisen Sohlen…

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Politik | 08. Mai 2009 | 08:34:11 | Roland Müller

…zum gläsernen, überwachten Bürger. Nachdem Dirk bereits dankenswerterweise den Augenmerk auf die ePetition gegen die Indizierung und Sperrung von Internetseiten gelenkt hat, schließt sich gleich das nächste Überwachungsthema nahtlos an.: Im aktuellen Entwurf für das „Gesetz zur Stärkung der Sicherheit in der Informationstechnik des Bundes“ verbergen sich einige höchst brisante Passagen, die es Internet-Providern ermöglichen sollen, das Surfverhalten ihrer Nutzer vollständig aufzuzeichnen und zu speichern. Zur Störungsvorbeugung, wie Artikel 3 des hier vollständig einsehbaren Gesetzesentwurfs erklärt: „Soweit erforderlich, darf der Diensteanbieter Nutzungsdaten zum Erkennen, Eingrenzen oder Beseitigen von Störungen seiner für Zwecke seines Dienstes genutzten technischen Einrichtungen erheben und verwenden.“

Präventive Vorratsspeicherung der kompletten Surfdaten inklusive aller besuchter URLs als Vorbeugung gegen technische Störungen? Das riecht arg nach einem Deckmäntelchen, finden wir. Denn da es sich um eine Ergänzung zum §5 des Telemediengesetzes handelt, dürfen die Aufzeichnungen natürlich Bundesbehörden und der Unterhaltungsindustrie zur Verfügung gestellt werden – ohne richterliche Anordnung! Was Patrick Breyer vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung in diesem Golem-Artikel juristisch erläutert und belegt.

Es ist also nur vernünftig, sich der Sichtweise des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung und den Vorbehalten des Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar anzuschließen und diesem neuen Werkzeug zur ungehemmten Datensammlung ein Bein zu stellen. Hierzu ist erneut eine ePedition formuliert, mit der der Bundestag angehalten werden soll, den Gesetzentwurf nicht als Gesetz zu beschließen: ePetition 3468

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next09: Die next(e) bitte!

Veröffentlicht in Apple & Co, Gesellschaft, Internet, Kultur, Medien, Mobilität, Technologie | 07. Mai 2009 | 00:34:55 | Dirk Kirchberg

Die next09 in Hamburg hat mich überrascht. Nachdem ich letzten Jahr auch schon dabei war, die Konferenz mir damals aber eher wie ein Web-Einführungsseminar für Werbeagenturen vorkam – und ich so genervt war, dass ich die 08er Ausgabe nicht einmal verreißen wollte –, hat mich die next in diesem Jahr überzeugt. Und das lag nicht nicht nur an Jeff Jarvis, mit dem ich ein kleines Interview geführt habe.

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