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Archiv für die Kategorie ‘Technologie’

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Der beste Kopfhörer der Welt?

Veröffentlicht in Genuss, Musik, Technologie | 04. September 2018 | 16:54:01 | Roland Müller

MS01_PurePassion

Wir haben uns in der Redaktion ja schon mit vielem auseinandergesetzt. Aber ein Audiotest? Das ist neu. Zugleich auch wieder nicht. Denn ich für meinen Teil bin schon seit ein paar Jahrzehnten als „Audiophiler“ unterwegs. Meist der analogen Wiedergabe zugetan. Zunehmend aber auch offen für Digitales. Weshalb etliche unserer Rechner mit externen DACs und Kopfhörer-Verstärkern ausgerüstet sind, um regelmäßig von Qobuz oder Tidal in hoher Auflösung gestreamte Alben zu genießen. So konnte es eigentlich nicht ausbleiben, dass wir unlängst aufmerksam geworden sind auf die Wiener Audiomanufaktur LB-Acoustics. Ein Hightech-Start-up in Wien, gegründet von ehemaligen AKG-Entwicklern. Und dies einzig und allein zu dem Zweck, den ultimativen Kopfhörer für Audiophile zu entwickeln, basierend auf der Technologie des (von besagten Gründern ehedem entwickelten) legendären und längst nicht mehr erhältlichen AKG K-1000. Ist das gelungen? Wir werden hören…

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Mit Herzblut handgebraut

Veröffentlicht in Genuss, Kultur, Technologie | 30. April 2018 | 10:07:06 | Roland Müller

Hopfenherz_01

Craft Beer made in Germany. Längst ist die Welle der kreativen Nano und Micro Breweries, die seit vielen Jahren in den USA für Furore unter Bierkennern sorgen, auch nach Deutschland geschwappt. Bierspezialitäten, die mit originellen, oft innovativen Rezepturen mehr oder weniger weit vom Mainstream der Industriebiere neue Genusswege beschreiten. Ein hierzulande immer noch sehr kleiner, aber deutlich zunehmender Nischenmarkt tut sich auf. Wir haben uns im Rhein-Main Gebiet ein wenig umgeschaut und sind fündig geworden. In Weiterstadt

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Es geht!

Veröffentlicht in Gesellschaft, Technologie | 10. Februar 2017 | 10:58:37 | Roland Müller

Cassie_01

Spätestens seit den spektakulären Erfolgen der autonomen militärischen Laufroboter von Boston Dynamics sollte uns allen gedämmert haben, dass die Robotik auf dem besten Wege ist, immer menschenähnlichere Modelle zu entwickeln. Aber selbst die neuesten Entwicklungen haben immer noch ein großes Manko: Sie sind Energiefresser. Sprich: Sie verbrauchen, umgerechnet auf den Energiebedarf eines organischen Zweibeiners, eine enorme Menge Strom, um aufrecht zu gehen. Wie es scheint, ist dies bei Cassie, einer neuen Entwicklung von Agility Robotics, einem Spin-off der Oregon State University, anders…

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Happy Birthday Maserati!

Veröffentlicht in Genuss, Kultur, Mobilität, Technologie | 11. Mai 2014 | 15:40:58 | Roland Müller

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Das digitale Café ist ganz gewiss kein Automagazin. Aber hin und wieder und natürlich aufgrund einer gewissen Affinität zu den klassischen Ikonen der automobilen Kulturgeschichte sollte es legitim sein, jenen Inkarnationen insbesondere italienischer Provinienz Referenz zu erweisen, die wie wenig andere sich einen Teufel geschert haben um die ökologisch korrekten Befindlichkeiten des 21. Jahrhunderts. Eine jener wenigen Automobilmarken, die über nunmehr 100 Jahre jeden Mainstream vermieden haben und schon gar die oft etwas prollig wirkende Attitüde der Ferraristi, ist ganz gewiss Maserati. Gegründet am 1. Dezember 1914 von den fünf Brüdern Alfieri, Bindo, Carlo, Ernesto und Ettore Maserati in Bologna als S. A. Officine Alfieri Maserati hat die Marke mit dem Dreizack, dem Tridente, eine überaus wechselvolle Geschichte aufzuweisen. Unter sehr unterschiedlicher Leitung, von Industriemagnaten wie Graf Adolfo Orsi, über Automobilkonzerne wie Citroen oder Entrepreneure wie Alejandro de Tomaso, bis zur heutigen Integration als „Anhängsel“ Ferraris im Fiat Konzern, hat es Maserati nichtdestotrotz immer wieder geschafft, Sportwagen und GTs auf die Räder zu stellen, die in unvergleichlicher Weise Ästhetik und Leistung vereinten. Viele dieser design- und ingenieurtechnischen Meisterleistungen bewegen sich heute außerhalb der Reichweite von uns Normalverdienern. Viele, aber nicht alle. Neben der langen Reihe sammelwürdiger Maserati vom Frua-designten 3500 GT, über Sebring, Mistral oder Mexico, die legendären Quattroporte Serie 1, dem Autoquartett-Champion Ghibli, dem transparenten Khamsin und dem Mittelmotorwunder Bora warten immer noch einige vergessene Schätze darauf, entdeckt zu werden: ein Merak SS zum Beispiel oder unser heimlicher Favorit Maserati Indy. Beide immer noch bezahlbar wie ein gut ausgestatteter VW Golf. Auch wenn die Unterhaltskosten beachtlich sind, gemessen an heutigen Allerweltslimousinen. Was auch für die vermeintlichen Schnäppchen der Biturbo-Ära gilt, für die sich mancher zu begeistern weiß. Sollte es eines dieser divenhaften Geschosse sein, dann empfiehlt sich a) die Nähe zu einem erfahrenen Biturbo-Fachbetrieb, b) eine Clubmitgliedschaft und c) die Disziplin, sich auf die ausgereifteren Modelle der Ära zu konzentrieren wie den Biturbo Si, den 2.24v, den 228 oder einen kompakten Viertürer wie den 430. Oder den reizvollen Spyder. So oder so sollte die Reparatur- und Wartungsrücklage genau so groß bemessen sein wie der Anschaffungspreis. Ist das gewährleistet, wird jeder dieser „alten“ Maserati, so er denn als Fahr- und nicht als Standzeug genutzt wird, ein grandioses Werkzeug zur Entschleunigung sein in einer Zeit, in der es längst nur noch darum geht, möglichst schnell, effizient und emissionsarm von A nach B zu kommen. Ist ein Maserati vernünftig? Nein, ganz gewiss nicht! Doch was wäre das für ein Leben, nur getrieben von der Ratio?

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30 Jahre Mac und was nun?

Veröffentlicht in Apple & Co, Gadgets, Internet, Mobilität, multimedia, Technologie, Unternehmen | 05. Februar 2014 | 16:02:14 | Roland Müller

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Rückblende 1984… Apple sorgt mit einem spektakulären TV-Spot für Furore und leitet zugleich die Markteinführung des Apple Macintosh ein. Danach wird die PC-Welt eine andere sein. So weit, so gut, so bekannt. Ich erinnere mich noch sehr gut an das darauf folgende Jahr. Nicht zuletzt deshalb, weil ich damals sehr tief in die Tasche gegriffen und mir per Leasingvertrag einen der ersten Macintosh 512 geleistet habe, den als „Fat Mac“ titulierten, mit 512 Kilobyte RAM ausgestatteten unmittelbaren Nachfolger des allerersten Macintosh 128. Ich schätze, mein Exemplar inklusive externem Zweitlaufwerk für die damals innovativen 2 1/4″ Disketten war einer der ersten Macs im Rhein-Main Gebiet. habe ich es je bereut? Nein, gewiss nicht. Im Gegenteil, Ich bin über diese drei Jahrzehnte hinweg des Macs treu geblieben. Auch wenn ich zwischendurch aus rein technischem Interesse allerlei Unsinn getrieben habe – vom kompletten Neuaufbau eines PC bis zum Umbau eines NeXt Cube zum Mac mit G3 Prozessor. Letzteres den wilden Zeiten im Dienst der MacGuardians geschuldet. Und heute? Wie sieht die Apple Welt anno 2014 aus? Nun, ohne Zweifel ist die einstige Renegaten- und Nerd-Marke längst in den Mainstream eingebogen, hat sich vom Computeranbieter zum globalen Unterhaltungselektronikkonzern entwickelt. Nach mehrfachem Gehen und Wiederkommen der treibenden Kraft – möge die Macht mit ihm sein – Steve Jobs, ist kaum noch etwas geblieben von der bedingungslos anwenderzentrierten Genialität und dem Wegbereitertum des charismatischen CEO. Es hat wohl nicht sollen sein. Und so wartet nun die Welt trotz Cupertinos alle Rekorde brechenden Quartalsergebnissen auf ein „one more thing“. Vergebens? Alle Energie verraucht mit Jobs‘ viel zu früher „Abberufung“? Eine iWatch – von vielen wohlmeinenden Marktbeobachtern immer noch vorhergesehen – ist bisher nicht vorgestellt worden. Andere sind längst auf diesen eh nur langsam anfahrenden Zug gesprungen. Obwohl, war nicht auch der iPod ehedem keine Neuerfindung der Welt, sondern die puristische Neuinterpretation von vermeintlich marktgängig Bekanntem? Oder verlangen wir vielleicht einfach zuviel von dem hoch liquiden Giganten, zu dem Apple geworden ist? Mag sein. Aber wie so oft stirbt die Hoffnung zuletzt. Die Hoffnung, mit einem neu gedachten Produkt konfrontiert zu werden, das einen völlig neuen Markt aufzumachen in der Lage ist, einen Markt, der zuvor auf keiner Agenda gestanden hat – ein Produkt, das Kompliziertes einfach macht, selbsterklärend und intuitiv bedienbar. Und – das wäre eine subtile Bitte – ohne intransparenten Gebrauch oder Weitergabe jener Daten, die ich ihm aus freien Stücken anvertraue…

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