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Schokolade

FBM 2026 Tag 2: Alle reden über KI

Veröffentlicht in Kultur, Kunst, Literatur | 11. Oktober 2026 | 21:46:54 | Roland Müller

KI ist das Mega-Thema dieser FBM. Und sie macht vor nichts mehr halt. Auch nicht vor unseren Kindern.

Immerhin bemüht sich bspw. KinderGPT um Transparenz und beschreibt sewine Intention mit „Entwickelt mit pädagogischer, wissenschaftlicher und technologischer Begleitung und gemeinsam mit Partnern aus Bildung, Forschung und Kinderwelt.“ Man wird sehen müssen, inwieweit das zutrifft. Und ob es langfristig unser Hauptproblem, das zurückgehende Lesenkönnen der Jüngsten, lösen wird, keine Ahnung.

Nach diesem ersten Eindruck des zweiten Messetags eilen, nein flüchten wir weiter zu den drei Fragezeichen. Wie schön, dass diese längst kultige Jugendbuchreihe weiter lebt und ihre LKeser findet.

Und ja, New Adult lassen wir mangels Interesse links liegen. Da können die Stapel selbstähnlicher Literatur noch so hoch wachsen.

Sehr viel spannender war hingegen, was auf der Discovery Stage geschah: Ein Gespräch mit Lektor:innen, die aus dem Nähkästchen plauderten.

Vor dem großen Run (so früh am Morgen ist Halle 5 noch angenehm leer) blicken wir uns weiter um.

Was bei Michael Horenis Biographie von Jürgen Klopp besonders auffällt, ist der Titel „Glaube Liebe Klopp“. Irgendwie schwingt darin genau jener Optivismus und Positivismus mit, der dem Rest der Republik längst abhanden gekommen ist. Bedauerlicherweise.

Eine schöne Überraschung ist auch die Anwesenheit der kleinen, feinen und bestens über Social Media vernetzten Buchhandlung Literaturenkind. Merch, Merch, Merch!

Und dann endlich ein erstes Buch-Highlight: Der neue James Lee Burke, einer unserer absoluten Krimi-Lieblingsautoren!

„Neonregen“ verspricht wieder alles, wofür der mittlerweile über achtzigjährige Autor steht: Phantastisch ausgearbeitete Protagonisten und Nebencharaktere, eine unfassbar dichte Athmossphäre udn einen fesselnden Plot.

Für uns ein unbedingter LESETIPP!

An Bestsellern mangelt es natürlich auch bei rowohlt nicht.

Das Zentrum Wort widmete sich einem besonders heißen Thema. Übersetzer:innen klagen aus gutem Grund über das unaufhaltsame Vorrücken von Übersetzungs-KIs. Und das aus verschiedenen Gründen. Denn die von KI gelieferten Rohübersetzungen strotzen vor Fehler, verstehen den Kontext nicht und bedürfen einer zeitraubenden Nachbearbeitung. Für die allerdings die Verlage nur noch Hungerhonorare zu zahlen bereit sind.

Wir ziehen weiter zu den S. Fischer Verlagen. Kann man hier noch Neuentdeckungen machen?

Jein. Was uns stattdessen ins Auge springt, ist Carolin Emckes aktuelles Buch „Was zählt ein Mensch?“

So tröge das Cover designt ist, so brisant ist das ist der Inhalt und die Botschaft.

Emcke fordert einen radikalen Humanismus und führt sehr präzise aus, was sie darunter versteht und wie er ausgestaltet sein sollte. Klarer LESETIPP!

Leider müssen wir den heutigen Rundgang mit einer erschreckenden Negativbotschaft beenden. Osnovy Publishing, einer der größten unabhängigen ukraininschen Verlage konnte seinen Messestand nicht bestücken, weil russische Raketen die Bücherlager komplett vernichtet haben.

Während diese Nachricht noch in uns nachklingt, beenden wir unseren zweiten Messetag mit sehr ambivalenten Gefühlen. Aber wer weiß, vielleicht ändert sich das morgen wieder? Wir hoffen es und freuen uns darauf, auch morgen wieder Euer Auge und Ohr auf der größten Buchmesse der Welt zu sein. CU!

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FBM 2026 Tag 1: Alles neu und anders?

Veröffentlicht in Kultur, Kunst, Literatur, Unterhaltung | 08. Oktober 2026 | 22:34:19 | Roland Müller

Die neue Leitung der Frankfurter Buchmesse hatte sich ja entschlossen, ein neues Hallenkonzept für die diesjährige Messe umzusetzen. Hat es geklappt? Bringt es etwas? Wir versuchen, das auf einem ersten Rundgang zu klären.

Erst einmal schaut alles ganz normal aus. Relativ wenig Betrieb am Mittwochmorgen. Wir betreten die Messe durch den Haupteingang und stehen schon bald auf der Rolltreppe Richtung Halle 3 bis 12. Weiter vorne rechts geht es zum Pavillon des diesjährigen Ehrengasts Tschechien.

Halle 3.0 bietet einen bunten Mix aus Publikumsverlagen (die teils auf ihren bekannten Standplätzen beharrt hatten und allerlei mittlere und kleine, meist unabhängige Verlage. In Halle 3.1 im Stockwerk darüber, finden sich nun keine deutschen Publikumsverlage mehr, sondern internationale.

Beim ersten Rundegang treffen wir auf alte Bekannte, zum Beispiel den Verbrecher Verlag.

Auch einer unserer erklärten Lieblinge, der mittlerweile genossenschaftlich organisierte Mare Verlag, findet sich ein paarMeter weiter.

Demnächst einen genaueren Augenschein wert ist der kleine Stand der Arno Schmidt Stiftung. Es muss ja nicht gleich um den Zettelkasten gehen.

Noch ein bevorzugter Anlaufpunkt – nicht nur für Freunde der berühmten roten SALTO-Reihe – ist der Klaus Wagenbach Verlag. Mit seinem Programm werden wir uns noch genauer befassen.

Die Frankfurter Verlagsanstalt traut sich etwas: Erstmals bringen die traditionsreichen Frankfurter eine Reihe von sogenannten Pockets heraus, Taschenbücher eben. Auch da lohnt sich ein genauerer Blick.

Ebenfalls in Halle 3.0 zu finden ist einer der führenden und renommiertesten Independents: VQ, Voland & Quist.

Auf der anderen Seite der Halle und damit am „alten“ Platz dominiert Klett-Cotta.

In einem der Parallelgänge zieht wie bereits im vergangenen Jahr ein überdimensionales Buch die Messebesucher zum Stand von Kein & Aber. Diesmal spielt Franziska Gänslers Roman „Orca“ den Köder.

C.H.Beck inszemniert seine verkaufsstarke Freddie-Mercury-Biographie. Unübersehbar und zu typischen Freddie Mercury Posen animierend. Spätestens morgen wird das vermutlich ein Hotspot für Selfie-Fans.

Ebenfalls hier zu finden ist der Stand von PEN Berlin. Mit Vorstand Deniz Yücel bei der Arbeit.

Zum Abschluss unseres Rundgangs durch Halle 3.0 stolpern wir über unser Tages-Highlight. Beim Podium Rheinland-Pfalz präsentieren Laali Lyberth, die Verlegerin des kleinen, aber feinen Inuit Verlags und die Historikerin, Übersetzerin und Kuratorin des Grönländischen Nationalmuseums und -archivs in Nuuk, Ujammiugaq Engell. Hier bei der Verkabelung vor der Lifepräsentation der deutschen Ausgabe des Bestiarium Groenlandicum.

Alles bereit? Dann kann’s losgehen.

Nach der zwanzigminütigen überaus spannenden Präsentation von Ujammiugaq Engell, die mit ihrer strahlenden Fröhlichkeit und Eloquenz die Bühne rockte, ging’s zum Signieren. Anschließend fanden wir noch Zeit, ein wenig mit den beiden Damen zu diskutieren. Für uns das erfreuliche Ende des ersten Messetages.

Und das neue Hallenkonzept? Scheint zu funktionieren. In Halle 4.0 erwarten uns größtenteil Romantasy undnDark Romance Verlage nebst dem dazu gehörenden Merchandise-Artikel. In Halle 5.0 schließlich haben sich die restlichen Publikumsverlage niedergelassen. Eigentlich rechtübersichtlich. Mal sehen, ob sich unser Eindruck morgen bestätigt. CU tomorrow!

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Für Ludwig van Fans

Veröffentlicht in Kultur, Kunst, Literatur, Musik | 30. August 2026 | 15:16:47 | Roland Müller

Nächstes Jahr feiert Bonn seinen größten Sohn. Ein Jubiläum, das auch literarischer Begleitung bedarf. Der Buchverlag Sparkys Edition veranstaltet anlässlich des 200. Todestages des genialen Komponisten den Kurzgeschichten-Wettbewerb „Schreib Beethoven!“.

Zwischenzeitlich sind alle Manuskripte eingereicht, eine Long List und eine Short List aufgestellt und die schlussendlich zur Veröffentlichung in der Anthologie ausersehenen Beiträge von der achtköpfigen Fach-Jury ausgewählt. Insgesamt werden 42 Kurzgeschichten in der Anthologie erscheinen. Von höchst unterschiedlicher Ausrichtung.

Am 19. Februar 2027 wird es im Beethoven-Saal (wo auch sonst?) in Bonn eine feierliche Jubiläumsveranstaltung geben, mit Lesungen der prämierten Autoren, spannender Unterhaltung und natürlich viel Musik!

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Fforde für Satire-Ffans

Veröffentlicht in Gesellschaft, Literatur, Politik | 23. August 2026 | 09:48:34 | Roland Müller

Wer Jasper Ffordes berühmte Thursday-Next-Reihe kennt und generell Altertnativweltengeschichten schätzt, wird von seinem neuesten, endlich in deutscher Übersetzung erschienenen Roman begeistert sein.

„Wie die Karnickel“ spielt in einem britischen Kaff nahe der walisischen Grenze. Wer den Autor kennt, kann sich denken, dass er die scheinbar friedliche, erzkonservative und traditionelle Kulisse aufmischen wird. Denn hier wie in weiten Teilen Großbritanniens sorgt ein „Ereignis“ dafür, dass 1,2 Millionen fortpflanzungsfreudige Kaninchen, aber auch etliche Füchse, Wiesel und sonstiges Getier in menschengroße, intelligente und sprachbegabte Mitwesen verwandelt werden. Ein Schock für das Vereinigte Königreich und seine im Kern rassistische Gesellschaft.

Die daraus entstehende Geschichte fokussiert sich auf den Protagonisten Peter Knox, der eine Entscheidung treffen muss: Bleibt er Zaungast der Entwicklung und linientreuer Mitarbeiter der „Rabbit Compliance Taskforce“ oder stellt er sich gegen die Mehrheitspolitik im Königreich und schlägt sich auf die Seite der veganen, friedliebenden und überaus klugen Nager, als diesen die Zwangsumsiedelung in einen Lagerkomplex inn Wales droht?

Eine irre Geschichte. Eine großartige Satire auf die Entwicklungen in den europäischen Staaten. Absurd komisch, voller zutiefst liebenswerter Figuren und zugleich ein brutaler Spiegel unser eigenen xenophoben Gegenwart. Unbedingt lesenswert! Verbunden mit einem großen Dank an den Satyr Verlag, der das Original brillant übersetzt auf den deutschen Buchmarkt gebracht hat!

Nachwort: Wir wünschen uns generell mehr Aufmerksamkeit für Jasper Ffordes Werk. Gerade weil es mit meisterhafter Komik und großem Sprachwitz gesegnet ist. Etwas, was im deutschen Buchmarkt nach wie vor zu kurz kommt.

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LBM 2026 (3): Small is beautiful

Veröffentlicht in Gesellschaft, Kultur, Kunst, Literatur, Medien, Politik, Unterhaltung | 24. März 2026 | 11:37:50 | Roland Müller

Ein letztes Mal anstehen. Ein letztes Mal den diesmal gut organisierten Zugang zur Leipziger Buchmesse genießen. Diesmal wollen wir uns auf die Suche machen nach den kleinen Highlights im großen Rummel. Und ja, auch diesmal lassen wir uns wieder treiben. Schauen wir mal, wohin uns das führt.

Schon jetzt bemerken wir: Am Wochenende ist der Andrang deutlich größer als am Donnerstag oder Freitag. Erwartbar. Alles sieht nach einem neuen Besucherrekord aus. Erstmals über der magischen Schwelle von 300.000 lesebegeisterten Menschen? Sehr wahrscheinlich.

Unser erster Anlaufpunkt ist der Hybrid-Verlag. Der uns da mit breitestmöglichem Lächeln begrüßt, ist Michael Knabe, der Autor der „Flüchtlingschroniken“, einer Fantasyreihe, die komplett ohne Magie, Drachen, Elfen, Zwerge oder sonstige mystische Wesen auskommt. Das geht? Und ob das geht! Wir haben selten eine so fesselnde und menschlich berührende Geschichte gelesen; mit Figuren, die in all ihrer Unvollkommenheit exzellent ausgearbeitet sind und uns wie jeden anderen, den wir kennen, in die dramatische Geschichte hineinziehen. Großes Fantasy-Kino weitab der üblichen und zu Tode gerittenen Klischees. Großer Lesetipp! Aktuell ist mit „Yelco“ der fünfte Band der Reihe erschienen.

Müssen wir noch erwähnen, dass wir uns direkt am Hybrid-Stand „Yelco“ gesichert haben, natürlich mit Signatur von Michael?

Nicht weit vom Stand des Hybrid-Verlags finden wir eine uns wohlbekannte Selfpublisherin: Carolin Lüdemann. Seit ihrem Roman-Debüt „Eine Zeit in Orangen“ – hier sehr gut rezensiert – hat sie fleißig nachgelegt. Nämlich mit „Eine Zeit in Thymian“, dem zweiten Band der ungewöhnlichen Fantasy-Trilogie, wie das Debüt ein fesselnder, erfrischend schräger und dabei romantischer Zeitreise-Roman. Und das mit einer sehr gehobenen Ausstattung inklusive ästhetisch sehr gelungenem Farbschnitt; was bei weitem nicht allen Selfpublishern gelingt. Wir warten gespannt auf den Abschluss der Trilogie.

Small is beautiful. Wir nehmen das wörtlich und greifen spontan nach „Das Leben der Ameisen“ von Maurice Maeterlinck. Erschienen im Czernin Verlag. Schon nach kurzem Hineinlesen sind wir fasziniert von dieser gelungenen Neuübersetzung des 1949 verstorbenen belgischen Schriftstellers, Dramatikers und Naturkundlers, der 1911 den Literaturnobelpreis erhalten hatte. Selten haben wir eine so poetische und trotzdem präzise Sprache erlebt. Und das bei einem Thema, an dem wir sonst achtlos vorübergegangen wären. Ameisen. Ausgerechnet Ameisen. Große Leseempfehlung!

Nächster Halt: Der mare Verlag, unlängst zur Genossenschaft „umgebaut“ und seit jeher einer der sympathischsten und literarisch entdeckungsfreudigsten unabhängigen Verlage. Gleich daneben ein ebenfalls alter Freund von uns: der Verlag Klaus Wagenbach. Wir gehen gar nicht im Einzelnen auf die reichhaltigen Verlagsprogramm ein. Lediglich der kleine Hinweis sei gestattet: Bei Wagenbach erwerben wir aus der Reihe der legendären roten SALTO-Bändchen Egon Erwin Kischs bereits 2013 erschienenen Berliner Reportagen „Aus dem Café Größenwahn“. Ein Klassiker, der auch heute noch merkwürdig aktuell klingt. Nicht nur vom Titel her. Lesetipp!

Wenn Lesen zur Mutprobe wird, landet man unweigerlich am Stand des Festa Verlags. Vielleicht nicht gerade unser literarischer Geschmack, aber wow! Was für eine Positionierung Im Buchmarkt. Noch deutlich jenseits von Fitzek und Co.

Wenn das Essen zur Mutprobe wird … Eingedenk des kulinarischen Angebots auf der Messe verschieben wir die mittägliche Nahrungsaufnahme und suchen uns abends lieber eine nette Adresse in der Stadt. Beispielsweise eines der zahlreichen und in der Regel sehr guten und zudem preiswerten vietnamesischen Restaurants. Tipp: Nicht weit von der Messe gibt’s das Wied-Nam. Aber pssst!

Spannend, aber nicht unerwartet ist die zunehmende Diskussion in Verlagen, wie sich welche Fach-KI sinnvoll einsetzen lässt, um verlagsinterne Prozesse effizienter zu machen. Ein Thema, dem man sich im Fachforum+ intensiv widmete. Wobei offensichtlich wird: KI hält Einzug in den Verlagen. Aber man ist sorgfältig bemüht, sie vollständig aus dem Lektorats-Tagesgeschäft herauszuhalten. Wie lange noch?

Während das Aufreger-Thema KI im Buch- und Verlagsgeschäft weiter durch unsere Gedanken wirbelt, mäandrieren wir weiter durch die Hallen. Vorüber an Plüschratten und …

… immer wieder zwischen aufwändig kostümierten VeretreterInnen der CosPlayer-Szene hindurch. Wir haben kein festes Ziel. Außer, so langsam wieder Richtung Ausgang zu streben.

Auf der Literaturbühne von ARD, ZDF und 3sat sortiert Denis Scheck ein letztes Mal seine Bücherstapel mit Leseempfehlungen von der Buchmesse.

Für uns jedoch endet die Messe hier und heute. Erschöpft und mit müden Beinen reiten wir hinaus in den Sonnenuntergang. Nächstes Jahr kommen wir wieder ins schöne Leipzig, um den Bücherfrühliung zu feiern. Versprochen.

Wir hoffen, dass Euch unser kleiner Rundritt durch die Messehallen gefallen hat. Wir gestehen, dass wir diesmal ein wenig unkonzentriert waren, verglichen mit früheren Messe-Reportagen. Das war der Tatsache geschuldet, dass und zu Hause eine zwar gut versorgte, aber todkranke Katze erwartete. Etwas, was wir in all den Tagen nicht abzuschütteln vermochten. Wir hoffen, Ihr entschuldigt das und bleibt uns treu. Im Oktober melden wir uns von der Frankfurter Buchmesse. CU there!

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