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Apple hat noch nichts verlernt

Veröffentlicht in Apple & Co | 14. Oktober 2008 | 19:42:00 | Roland Müller

CNC at it’s best. Die Gehäuse der neuen „Next Generation MacBooks“ werden aus dem Vollen gefräst und sollen dementsprechend leicht und zugleich stabil sein. Ein NVIDIA GeForce 9400M Grafik-Chipsatz nebst Prozessor plus dem Turbo 9600 M GT macht der Grafik Beine. Schnellere jedenfalls als jene intelbasierten der Vergangenheit. DasTrackpad ist größer, gläsern, tastenlos und versteht natürlich bei allen Modellen gestures. Hintergrundbeleuchtetes LED-Display, sauber verrundete Kanten, alle Anschlüsse auf einer Seite und so weiter und so weiter… All das lässt sich leicht auf den gängigen Newsseiten nachlesen.

Spannender als die technischen Details sind aus unserer Sicht jedoch zwei Dinge: a) Apple steigt in neue Produktionsprozesse ein und b) Apple gibt der Evolution den Vorzug vor einer Revolution. Womit, keine Frage, die Apfelbauer aus Cupertino gut beraten sind. Denn schon bisher, in der nun „alten“ Form, war das MacBook Pro relativ nah dran an der Idealvorstellung eines leistungsfähigen Notebooks für den beruflichen Einsatz. Mit der neuen „Brick“-Technologie zur Gehäuseherstellung und zudem leistungsfähigeren Akkus schließen die „normalen“ MacBooks haptisch, qualitativ und zum Teil auch von der Leistung her zu den großen Brüdern auf. Lediglich im Grafikbereich bleibt ein vermutlich deutlicher Standesunterschied bestehen, auch wenn dieser wohl geringer ausfallen dürfte als in der Vergangenheit.

Alles in allem sollte damit Apples Weihnachtsgeschäft gesichert sein und einem Run speziell auf die neuen MacBooks nichts im Wege stehen. Wenn die Preise auch hierzulande stimmen…

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7 Antworten zu “Apple hat noch nichts verlernt”

  1. 15. Oktober 2008 um 07:39:10 | DrWatson sagt:

    Leistungsfähigere BAtterie? Habe ich was verpasst? Sind doch immer noch 5 Stunden (wenn man den Grafikchip nicht nutzt) und nur 4 Stunden bei eingeschaltetem Grafikchip .

  2. 15. Oktober 2008 um 09:05:05 | dan sagt:

    mich stimmt es sehr betrüblich das apple die „arbeitsgerate“ also „pro“ zugunsten von „lifestyle“ geräten eintauscht. das „pro“ war immer das arbeitsgeraet, jetzt kommt es mir vor wie nen „bang und olufson“geraet fu8r den naechsten ikea katalog. was rechtfertigt (mit blick auf den gesamtmarkt“) den zusatz „pro“? selig die zeiten des guten alten „pismo“
    (erweiterbar,robust und deutlichem abstand zu „ibooks“)

    lg
    daniel

  3. 15. Oktober 2008 um 10:05:07 | eakv sagt:

    warum wird eigentlich von keiner macseite der fiewireabschied thematisiert? das ist doch wohl das daemlichste was apple machen konnte.

    lediglich herr gruber sagt (ein bisschen) was dazu.

    verstehe ich nicht. sind denn alle switcher? kein anstaendiger macuser mehr auf dieser welt?

  4. 15. Oktober 2008 um 10:25:11 | palindrom » Big Thing? sagt:

    […] mal im Ernst, der echte Kracher ist das auch nicht. Muss ja vielleicht auch nicht sein, aber die Erwartungen für sensationelle Neuerungen ist beim Apfelkonzern doch immer noch recht hoch.2 norddeutsch für gucken [↩]Früher […]

  5. 15. Oktober 2008 um 15:14:46 | sallustius sagt:

    Der Verzicht auf Firewire wird mich dazu bewegen, vorerst keinen Apple-Laptop mehr zu kaufen. Wie bitte soll ich an meine externen Daten herankommen, wenn Apple jetzt wohl seine eigene „Haustechnologie“ nicht mehr richtig unterstützt?

    Es bleibt zu hoffen, dass die Herstellungsqualität der neuen Aluminiumgehäuse wirklich besser sein wird als die der letzten Generation MacBooks: Eine Bekannte hat nun zum vierten Mal ihr Topcase ausgetauscht bekommen und mir verweigert AppleCare gerade einen neuerliche Reparatur desselben (obwohl noch innerhalb der Garantiezeit). Neue Technik schafft nicht unbedingt zufriedenere Kunden, wenn die Verarbeitung nicht stimmt. In dieser Hinsicht macht mir besonders der Preisrutsch bei den MacBooks Sorgen.

  6. 15. Oktober 2008 um 17:14:05 | Roland sagt:

    Naja, das „Pro“ ist erstmal nur eine Silbe, die gut klimgt, mehr nicht. Was in unseren Augen zählt, ist für berufliches Arbeiten die stimmige Kombination aus Ergonomie (inklusive erstklassiger Tastatur), Performance (inklusive ausreichend schneller Grafik) und Schnittstellen (inklusive Firewire!). All dies ist bei den MacBook Pro alt wie neu gegeben. Unabhängig davon, ob per Design nun zusammenwächast, was vielleicht gar nicht so zusammengehört…

    Der dezente Hinweis auf den Firewire-Verlust ist angekommen. Ein Beitrag, der sich damit auseinandersetzt, ist in der Pipeline 😉

  7. 15. Oktober 2008 um 19:49:40 | warlord sagt:

    Also bezüglich Ergonomie dürfen ja zumindest hinter das Spiegel-Display doch ein paar Fragezeichen gesetzt werden.

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