Kamera
Schokolade

Yes, he can!

Veröffentlicht in Gesellschaft, Medien | 06. Februar 2008 | 09:59:09 | Dirk Kirchberg

Ich habe selten so mitgefiebert bei einer Wahl, inklusive der Wahlen hier in Deutschland, und dabei ist es gerade erst eine Vorwahl in den USA und ich darf nicht einmal mitstimmen…

Ich würde sofort für Obama stimmen. Warum? Weil Hillary und Bill lügen, was das Zeug hält, Fakten verdrehen und flipfloppen, um bloß irgendwie ins Weiße Haus zu kommen. Aber das alles kann Lawrence Lessig viel besser erklären als ich.

Soviel noch: Obama ist einfach inspirierend und würde übrigens perfekt in die Think Different-Kampagne passen. Seit damals habe ich niemanden erlebt, der mich so begeistert. Und anscheinend – und hoffentlich – nicht nur mich…

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Der Anfang nach dem Ende

Veröffentlicht in Gesellschaft, Medien | 02. Februar 2008 | 11:30:16 | Dirk Kirchberg

Ende Januar wurde bekannt, dass ein Trader der Société Générale, Jérôme Kerviel, rund 5 Milliarden Euro mit halsbrecherischem Futures-Handel und Scheingeschäften versenkt und dabei alle Sicherheitsmaßnahmen ausgetrickst hat. Hollywood hat schon Interesse an der Geschichte gemeldet.

Ein anderer Finanzskandal wurde bereits 1999 mit Ewan McGregor verfilmt. McGregor spielte den Börsenhändler Nick Leeson.

Das Buch, das als Vorlage für den Film diente, fiel mir Ende 2005 in die Hände. Vieles klang so unglaublich, dass ich zusammen mit meinem Freund und Kollegen, dem Fotografen Martin Schlüter, 2006 beschloss, Leeson zu treffen.

Wir wollten den Menschen hinter den Schlagzeilen kennen lernen. Also reisten wir nach Irland, begleiteten und interviewten Leeson über einen Zeitraum von fünf Tagen.

Haben wir ihn kennen gelernt? Ich bilde mir ein, dass wir trotz der kalkulierten Professionalität unseres mit allen Medienwassern gewaschenen Gesprächspartners einen ganz kurzen Blick hinter die Maske erhaschen konnten. Entstanden ist damals die folgende Reportage.

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10 Tipps für Fine Food in der Bay Area (2)

Veröffentlicht in Genuss | 31. Januar 2008 | 21:39:54 | Roland Müller

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Wo waren wir neulich stehengeblieben? Ach ja, wir wollten uns auf den Weg machen von San Francisco gut 30 Meilen südwärts über die 101 oder – landschaftlich reizvoller – über die parallel verlaufende 280 nach Palo Alto. Der kleine Ort beherbergt nicht nur die berühmte Stanford University, sondern bietet sich mit bezahlbarer Gastronomie und studentischer Atmosphäre auch bestens als Standquartier zur weiteren Inspektion des Silicon Valley an. Fangen wir morgens an: Wo frühstückt man hier gut und preiswert? Unserer Meinung nach bei der Palo Alto Baking Company in der California Avenue. Hier gibt es nicht nur fantastische, luftig-lockere Mandel-Croissants, sondern auch absolut erstklassigen Kaffee, dessen Preis von 1,50 US$ ein großzügiges Nachfüllen des üppigen Kaffeebechers beinhaltet. Verblüffenderweise weiß die vietnamesische Inhaberfamilie mit ihrem Hispano-Chefbäcker zudem die beste Schwarzwälder Kirschtorte zu konditieren, die ich jemals irgendwo gekostet habe, kein Scherz!

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iPhone na und? Überlegungen zur zögerlichen Annahme des iPhones in Deutschland.

Veröffentlicht in Apple & Co, Medien, Technologie | 29. Januar 2008 | 18:57:41 | Roland Müller

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Wenige Monate nach der Einführung des iPhones auf dem größten europäischen Mobilfunkmarkt Deutschland sind gerade einmal 70.000 iPhones abgesetzt worden. Verblüffend wenig in einem immer noch reichen Land. Wieso? Fehlt uns das fast kindliche Begeisterungsvermögen der Finnen, Franzosen oder gar der Amerikaner für alles Neue? Oder, um es noch weiter zuzuspitzen: Sind wir Deutschen technologiefeindlich?

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Das Feuerwerk des Monsieur Kerviel

Veröffentlicht in Gesellschaft, Medien | 28. Januar 2008 | 21:56:42 | Roland Müller

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Wenn wir uns hier schon mit digitalem Workstyle beschäftigen, dann muss ein ganz besonders eindrucksvolles Beispiel dessen, was mit digitalen Arbeitsmitteln von einem entsprechenden Arbeitsplatz aus heute möglich ist, natürlich zur Sprache kommen: das soeben aufgedeckte Finanzfeuerwerk des Societé Generale Brokers Jerome Kerviel. Jenes 31-Jährigen also, der mit angeblich nicht genehmigten und zudem vom Controlling der immerhin zweitgrößten Bank der Grande Nation nicht erkannten Trades einen Verlust von 4,9 Mrd. Euro generiert hat. Eine stolze Summe, die da seit Tagen durch die sogenannte Fachpresse geistert. Die Details hat die SocGen gerade offengelegt. Trotzdem scheinen die Medien nicht so recht begriffen zu haben, was sich da – ganz digital – abgespielt hat. Geblendet vermutlich durch die auf den ersten Blick astronomische Summe Spielgeldes…

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