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Yes, he can!

Veröffentlicht in Gesellschaft, Medien | 06. Februar 2008 | 09:59:09 | Dirk Kirchberg

Ich habe selten so mitgefiebert bei einer Wahl, inklusive der Wahlen hier in Deutschland, und dabei ist es gerade erst eine Vorwahl in den USA und ich darf nicht einmal mitstimmen…

Ich würde sofort für Obama stimmen. Warum? Weil Hillary und Bill lügen, was das Zeug hält, Fakten verdrehen und flipfloppen, um bloß irgendwie ins Weiße Haus zu kommen. Aber das alles kann Lawrence Lessig viel besser erklären als ich.

Soviel noch: Obama ist einfach inspirierend und würde übrigens perfekt in die Think Different-Kampagne passen. Seit damals habe ich niemanden erlebt, der mich so begeistert. Und anscheinend – und hoffentlich – nicht nur mich…

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7 Antworten zu “Yes, he can!”

  1. 15. Februar 2008 um 17:29:50 | Paul sagt:

    Der Artikel beweist, dass Macuser auf Blender stehen anders kann man die Jobs Verehrung und das Obama Groupie-Dasein nicht erklären. Der Mann redet in einer Schleife „Change, Change, Change“ u. „Yes, we can“ (kommt fast ans Jobsche „Huge“ und „Unbelievable“ ran) und ist der große Star, so etwas lässt stark an der Intelligenz der Menschen zweifeln.

  2. 15. Februar 2008 um 18:11:20 | Dirk Kirchberg sagt:

    Nur, weil jemand etwas wiederholt, muss es nicht falsch sein, oder? Außerdem ist mir eine positive »message« lieber als dieses ständige Bashing des Mitbwerbers. Und wenn Du Dich ausgiebig mit seinem Programm beschäftigt hast – was ich bezweifle –, und sich dieses als Mist herausstellt, dann, aber erst dann darfst Du anderen Menschen ihre Intelligenz in Abrede stellen. Vorher ist das für mich nur grundloses Kritisieren.

    Apropos Blender: Wenn Du Dir das Video von Lawrence Lessig angesehen haben solltest, sollte eigentlich klar sein, wer in dem Wettbewerb der bzw. die Blenderin ist…

  3. 15. Februar 2008 um 19:07:19 | Paul sagt:

    Woraus schließt du, dass ich Hillary besser finde, der Mann hat Charisma ohne Zweifel, aber sein Programm besteht in weiten Teilen aus „no-na-net“ Aussagen. Wenn ich allein sein Health Care Plan (zB „Preventing waste and abuse in Medicare.“) hernehme…
    Diese Obama Hysterie ist lächerlich und spätestens wenn der zurückgekehrte Rove Vox News auf Barack Hussein Osama (allein das wird ein Dauerversprecher bei den Reps werden) vorbereitet, werden die Dems noch Hillary nachweinen, sie ist ein kalkulierbares Risiko, Obama wird noch durch den Reißwolf gedreht werden und ob bis dahin der Hype hält, bezweifle ich einmal.

    P.S.: „Außerdem ist mir eine positive »message« lieber als dieses ständige Bashing des Mitbwerbers.“ Was machst du in deinem Artikel?

  4. 15. Februar 2008 um 19:28:30 | Dirk Kirchberg sagt:

    Was an Begeisterung, einem Kandidaten, der im kleinen Finger mehr Charisma hat als die anderen Politiker zusammengenommen nicht im ganzen Körper, der es schafft, dass die Massen sich sogar für Primaries interessieren, der einer Nation und auch Menschen weltweit wieder Hoffnung auf ein anderes Amerika gibt, lächerlich sein soll, wird Dein Geheimnis bleiben…

    Obama – Osama: Die Nummer ist doch schon durch…

    Und außerdem darf ich durchaus bashen, Ich bin nämlich kein Politiker – das ist der Unterschied.

    Aber nun sag doch mal, welchen der drei Kandidaten Du bevorzugst? McCain, der auch gern 100 Jahre im Irak bleiben will, oder lieber FlipFlop-Hillary, die nur dann Tränen vergießt, wenn es um ihre Stimmen geht (Als Bill im Weißen Haus saß, haben er und die First Lady keine einzige Träne vergossen, als Ruanda passierte…)?!

    Ist da ein Kandidat wie Obama, der vielleicht ein wenig unerfahren ist, nicht die bessere Lösung? Beide Kennedy-Brüder waren jung, MLK war auch jung – es gibt Schlimmeres…

  5. 16. Februar 2008 um 11:56:28 | Paul sagt:

    „Was an Begeisterung, einem Kandidaten, der im kleinen Finger mehr Charisma hat als die anderen Politiker zusammengenommen nicht im ganzen Körper, der es schafft, dass die Massen sich sogar für Primaries interessieren, der einer Nation und auch Menschen weltweit wieder Hoffnung auf ein anderes Amerika gibt, lächerlich sein soll, wird Dein Geheimnis bleiben…“

    Bist du aus einem Rosamund Pilcher Film gefallen? Charisma hatte schon manch massenmordende Diktator gehabt, die Konzepte sind entscheidend.

    „Obama – Osama: Die Nummer ist doch schon durch…“

    Wie kommst du drauf?

    „Und außerdem darf ich durchaus bashen, Ich bin nämlich kein Politiker – das ist der Unterschied.“

    Du bist kein Einzelfall, Obama schickt seine Groupies vor um die Drecksarbeit zu machen und putzt sich selbst ab, sagt viel über den Mann.

    „Aber nun sag doch mal, welchen der drei Kandidaten Du bevorzugst?“

    Man stelle sich vor, es gibt zwischen totaler Ablehnung und präpubertärer Schwärmerei auch eine gewisse Indifferenz zu den Kandidaten.

    „McCain, der auch gern 100 Jahre im Irak bleiben will,“

    Ein Irak Abzug dürfte eigentlich nicht von den Befindlichkeiten der Amerikanischen Bevölkerung abhängen sondern vom Zustand des Irakes selbst. In ein Land einzumarschieren, es ins Chaos zu stürzen, um dann weils nimmer in der eigenen Bevölkerung ankommt, sich zu verabschieden, ist feig. Insofern akzeptier ich McCains Meinung, die sich nicht nach dem Mainstream streckt wie es bei Obama der Fall ist.

    „oder lieber FlipFlop-Hillary, die nur dann Tränen vergießt, wenn es um ihre Stimmen geht (Als Bill im Weißen Haus saß, haben er und die First Lady keine einzige Träne vergossen, als Ruanda passierte…)?!“

    Süß, gell böse, wenn eine Frau weint, Obama bringt auch nie die „Schwarzen“-Karte. Abgesehen davon hat Obama wie Ruanda war noch in der kommunalpolitischen Sandkiste gespielt, was der große Knackpunkt bei ihm ist, er ist keine 5 Jahre in Senat, hat eigentlich Null Erfahrung und möchte der Lenker der letzten verbliebenen Supermacht sein und das ist etwas schwerer als ein Tonband mit „Change“ einzulegen. Was hat er eigentlich in dieser Zeit gemacht, er ist nicht gerade dadurch aufgefallen, dass er sehr kreative Anträge einbringt und wenn du schon die Clintons wegen Ruanda kritisierst, wo sind seine Aktivitäten im Senat um ein militärisches Eingreifen in Darfur zu erzwingen? Und wehe du kommst jetzt mit den Wischi-Waschi Spendenaufforderungen von ihm.

  6. 16. Februar 2008 um 16:48:42 | Dirk Kirchberg sagt:

    Pilcher hasse ich, Groupie bin ich nicht, indifferent bin ich auch nicht, und unerfahren ist nicht tragisch, wenn geballte Erfahrung die Probleme zu Tage fördert, die jetzt gelöst werden müssen.

    Vielleicht solltest Du Dich ein wenig mehr mit Obamas Werdegang beschäftigen, dann wüsstest Du auch, was der Mann bisher gemacht hat. Aber wir können uns auch gleich darauf einigen, dass wir uns nicht einigen werden.

    Eines noch: Richtig, Programme sollen zählen. Aber weder Hillarys noch MaCains (die sich in vielen Punkten übrigens gefährlich ähnlich sind…) überzeugt mich auch nur ansatzweise. Von dem, was ich befürworte, ist Obama nicht so weit weg…

  7. 17. Februar 2008 um 21:49:23 | Paul sagt:

    „Aber wir können uns auch gleich darauf einigen, dass wir uns nicht einigen werden.“
    😉 Gute Idee.