Kamera
Schokolade

Archiv für die Kategorie ‘Genuss’

« Ältere Artikel | Neuere Artikel »

Genießt die Zeit!

Veröffentlicht in Genuss, Gesellschaft, Kultur | 24. Dezember 2007 | 22:36:19 | Roland Müller

frohesfest.jpg

Kommentare deaktiviert für Genießt die Zeit!

Der ultimative Schokoladentest (8)

Veröffentlicht in Genuss | 21. Dezember 2007 | 17:23:47 | Roland Müller

scharffenberger.jpg

Was könnte besser und genüsslicher die für Café Digital so typische Verbindung von analogem Leben und digitalem Arbeiten veranschaulichen als der Test einer Tafelschokolade aus „Apple Country“ Kalifornien? Entgegen dem sehr deutsch klingenden Namen behauptet der kalifornische Hersteller Scharffenberger mit Sitz in Berkeley, der Universitätsstadt auf der anderen Seite der San Francisco Bay, in typisch amerikanischer Bescheidenheit, Amerikas beste Schokolade herzustellen.: „America’s Finest Dark Chocolate – from Bean to Bar“. Wollen wir das glauben? Nein! Wir testen das…

Die Café Digital Bewertung:

Duft: sehr feine Kakaonase mit deutlicher Süße, 18 Punkte
Optik: seidenmatt mit ausgeprägtem Glanz, innovative Rautenstruktur mit Dreiecksabbruch, 18 Punkte
Konsistenz: mittelfest, sehr angenehmer Biss mit sehr zartem „Knack“, 18 Punkte
Geschmack: perfekte Balance aus dezenter Bitternote, sehr angenehmer, aber nicht dominanter Süße und dahinter verborgen einem schwachen Lederton, delikat! 19 Punkte
Abgang: mittellanger Abgang mit recht langem Nachhall der feinen Bitternote, 17 Punkte

Gesamtwertung: 90/100

Donnerwetter, wer hätte das gedacht! Ausgerechnet ein Kalifornier macht uns vor, wie eine nahezu perfekte dunkle Tafelschokolade duften, brechen und schmecken muss. Chapeau! Und wir wissen, was wir bei unserem Besuch der Macworld Expo 2008 neben allerlei Hardware noch vor Ort bunkern müssen…

[Bezugsquelle Scharffenberger Online-Shop]

5 Kommentare »

Weihnachtstipps aus dem Café (1): Der iPod lernt das Röhren

Veröffentlicht in Apple & Co, Genuss | 09. Dezember 2007 | 15:11:33 | Roland Müller

itube_dock.jpg

Müßig, noch irgendjemandem etwas zum iPod zu erzählen. Was jedoch zunehmend Laune macht, selbst einem HiFi-verwöhnten Hörer wie mir, ist die Flut an immer hochwertigeren Peripheriegeräten für Apples profitabelstes Lifestyle-Tool. Einer der Knaller des Genres ist ohne Zweifel die Kombination der digitalen Musikkiste mit warm vor sich hin glimmender Röhrentechnologie. Was da seit kurzem unter dem netten Namen Fatman iTube auf dem Markt ist, stellt qualitativ meines Wissens die derzeitige Spitze des klingenden iSbergs dar.

itube_amp.jpg

Was bisher vom Kauf noch abhielt, war der stramme Preis von knapp 750 US$. Die von der britischen HiFi-Zeitschrift What HiFi? in höchsten Tönen gelobte Fatman Heizröhre nebst ihren noch fetteren Kollegen soll genau jenen klaren, transparenten und gleichwohl röhrentypisch vollohrig warmtonigen Klang zustande bringen, der speziell für überzeugte Analoghörer immer noch die hifidele Spreu vom Weizen trennt. Unser Tipp deshalb: ein prima Weihnachtsgeschenk – insbesondere in der soeben vom US-Anbieter AudioAdvisor für dumpingverdächtige 399 US$ angebotenen Schnäppchenversion. Ein Step-down-Trafo fürs deutsche Netz findet sich preiswert beim Elektronikmarkt um die Ecke… Wem das zu gewagt ist, der wendet sich an den österreichischen Distributor audiotuning, nachdem sich m. W. noch kein deutscher Händler für das audiophile Sahneteil gefunden hat.

Kommentare deaktiviert für Weihnachtstipps aus dem Café (1): Der iPod lernt das Röhren

Der ultimative Schokoladentest (7)

Veröffentlicht in Genuss | 05. Dezember 2007 | 22:18:29 | Dirk Kirchberg

Blanxart Chocolate Ecológico Leche

So, damit Roland hier nicht allein die Schoko-Lade bedienen muss, habe ich die Bürde einer Verkostung auf meine Hüften genommen. Diesmal kommt das Objekt der Begierde aus Spanien: Eine Bio-Milchschokolade von Blanxart mit einem Kakaoanteil von 32 Prozent.

Die Geschichte des Unternehmens passt zu unserem kleinen unabhängigen Café wie der Siebträger in die Espressomaschine. Denn im weltmeisterlichen Jahre 1954 entschied sich ein Schokoladenmeister aus Barcelona, nachdem er für die besten Konditoren und Schokoladengeschäfte gearbeitet hatte – so zumindest will es die firmeneigene Historie erzählt wissen – , sich mit vier Kollegen selbständig zu machen. Der Rest ist, zumindest für diese Verkostung, nicht weiter wichtig und nachlesbar. Diese Milchschokolade ist mit 3,20 Euro für 100 Gramm zwar nicht billig, aber vielleicht ihren Preis wert. Los geht’s…

Die Café Digital Bewertung:
Duft: so intensiv nach Milch, dass man die glücklichen Kühe auf der Weide förmlich sehen kann 17 Punkte
Optik: ein wenig zu glänzend, acht Viererrippen, 15 Punkte
Konsistenz: bricht leicht, wirkt spröde, leicht rauh, 16 Punkte
Geschmack: Kakao und Milch sind in fast perfekter Harmonie kombiniert, überhaupt nicht vordergründig süß, angenehmes leichtes Kratzen im Hals (Nein, ich bin nicht allergisch…), 18 Punkte
Abgang: Kakaogeschmack klingt angenehm nach und fadet mit angenehmer Süße leicht aus, so dass man sofort wieder kosten will – und kann! 18 Punkte

Gesamtwertung: 84/100
[Bezugsquelle: Zarte Verführung, Lister Meile 26, Hannover]

1 Kommentar »

Der ultimative Schokoladentest (6)

Veröffentlicht in Genuss | 01. Dezember 2007 | 17:46:21 | Roland Müller

hochleitner.jpg

Was kann es Besseres geben als am Ende einer harten Arbeitswoche neue Endorphine zu tanken? Oder, etwas flapsik gesagt, mit einer leckeren Schokolade das Wochenende einzuleitnern… In diesem Falle die in etwas ungelenkem Deutsch auf der Verpackung als „Origin Schokolade aus Edelkakaobohnen von Tanzania (Ostafrika)“ ausgelobte Tanzanie der Confiserie Josef Hochleitner aus dem salzburgischen Tamsweg in Österreich. Zwischenzeitlich durch die 70prozentige Sao Thome ersetzt und deshalb im Handel nur noch in Restbeständen erhältlich, wenn überhaupt. Die Confiserie Hochleitner hält sich auf ihrer Homepage zugute, vom Gault Millau zur Café-Konditorei des Jahres ernannt und von der mindestens genauso renommierten italienischen Genussinstanz Gambero Rosso als Maestro del Cioccolato tituliert worden zu sein. Halten die satten 73 % Kakaoanteil, der Preis von 3,40 EUR und das aufgedruckte hedonistische Miniatur-Manifest „Genießen ist eine Gabe, diese zu erhalten und zu erweitern sei unser aller Ziel!“ diesem Anspruch stand? Wir kosten…

Die Café Digital Bewertung:

Duft: dezenter, purer Kakaoton ohne jedes Fremdaroma, 17 Punkte
Optik: matt, massiv, zwölfrippig, 16 Punkte
Konsistenz: fester Biss mit leicht sandiger Struktur, 15 Punkte
Geschmack: kräftiger, sehr ausgeprägter Kakaoton mit einer erkennbaren, jedoch durchaus angenehmen Bitternote, 17 Punkte
Abgang: mit zunehmender Länge immer weicher und „buttriger“, 17 Punkte

Gesamtwertung: 82/100

[Bezugsquelle D/A Hochleitner Online-Shop]

Kommentare deaktiviert für Der ultimative Schokoladentest (6)