Kamera
Schokolade

Richard Dawkins lacht dem Teufel ins Gesicht

Veröffentlicht in Gesellschaft, Kultur | 27. August 2008 | 13:17:17 | Dirk Kirchberg

Dass wir hier im Café bisher noch nicht über Richard Dawkins diskutiert haben, ist ein Versäumnis, das wir schnellstens beheben müssen. Nur kurz vorab: Richard Dawkins ist Zoologe und Biologe und leidenschaftlicher Atheist. Er reist durch die Welt, diskutiert mit religiösen Menschen und versucht der Welt zu erklären, dass es keinen einzigen stichhaltigen Beweis für die Existenz eines Gottes gibt und damit auch keinen Grund, an einen zu glauben.

Damit macht sich Dawkins natürlich zur Zielscheibe von Konservativen bis zu Radikalen. Aber anstatt sich verängstigt zu verstecken, schlägt er zurück – verbal. In diesem kleinen Video liest er Leserpost von, sagen wir mal, Kritikern vor. Sehr lustig!

gefunden bei Spreeblick

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Voulez-vous Wuala?

Veröffentlicht in Internet, Technologie | 17. August 2008 | 20:02:22 | Roland Müller

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Wuala ist ein kostenloser, theoretisch unbeschränkt ausbaufähiger Online-Speicher nach dem P2P-Prinzip, mit dem man Dateien sicher verschlüsselt online speichern und von überall her darauf zugreifen kann. „Social Storage Network“ nennt man das jenseits des Atlantik. Entwickelt wurde diese möglicherweise prägende neue Filesharing-Technologie allerdings diesseits des Großen Teichs. Und zwar an der ETH in Zürich. Daten auf einfachste Weise mit Freunden, Gruppen und der Welt teilen, das kennt man vom Prinzip her aus den bekannten und mitunter missbrauchten Filesharing-Netzwerken der Musikszene. Allerdings treibt Wuala die Idee wie auch die dahinter stehende Technologie ein großes Stück nach vorn…

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Hofberichterstattung in Afghanistan und die Mona Lisa

Veröffentlicht in Medien, Politik | 15. August 2008 | 13:31:10 | Dirk Kirchberg

Fährt ein Minister ins Ausland, zudem ins kriegerische Ausland, reisen natürlich auch gern Journalisten mit. Schließlich wartet meist eine prächtige Geschichte auf den Vertreter der reportierenden Zunft. Ob das dann alles so stimmt, was da berichtet wird, spielt keine größere Rolle. Denn was schnell und oberflächlich recherchiert und berichtet wird, ist eben auch schnell komsumiert und verdaut.

Wer meint, nur die Amerikaner würden sich auf solche Auftritte verstehen, bei denen ein Senator in den Irak fährt, dort über einen Markt spaziert und hinterher rühmt, wie friedlich alles sei, dabei aber vergisst, die zwei Dutzend Schärfschützen und die Handvoll Black Hawks zu erwähnen, die die gesamte Szenerie abgesichert haben, der irrt. Denn auch Deutschland beherrscht diese Disziplin der Bilderproduktion für die Heimatfront, an der es zu überzeugen gilt. Denn sonst versiegen ganz schnell die Geldquellen, die so wichtig sind, um diesen Krieg, und bestehe er auch nur aus Propaganda, zu gewinnen.

Unser Außenminister, Frank-Walter Steinmeier, reiste kürzlich nach Afghanistan inklusive Pressetross, weihte eine Trinkwasseranlage ein, die seit sechs Jahren in Betrieb ist, eröffnete eine Armeeschule, die ebenfalls seit sechs Jahren in Betrieb ist und schon viermal eröffnet wurde, und präsentiert ein Sanierungsprogramm, das Teile einer sonst zerfallenden Altstadt wieder aufbauen soll.

Und was macht die versammelte Journaille? Sie fragt nicht weiter nach, frisst, was ihr hingeworfen wird und freut sich über starke Bilder und höhere Auflagen bzw. Einschaltquoten. Bill Gates sagte einmal prophetisch: »Wer die Bilder beherrscht, beherrscht die Köpfe.« Jener gründete Corbis und kaufte die digitalen Bildrechte der Mona Lisa und spielt sich jetzt als Retter der Menschheit auf.

Und was lernen wir daraus? Krieg ist nicht immer nur da, wo Männer in Flecktarn rumrennen, sondern auch da, wo die Wahrheit verdreht und benutzt wird.

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Der ultimative Schokoladentest (14)

Veröffentlicht in Genuss | 14. August 2008 | 10:46:27 | Roland Müller

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Zuviel Apple kann ganz schön anstrengend sein. Deshalb folgt hiermit zur Auflockerung mal wieder ein Schokoladentest. Diesmal trifft es die Chacao Absolute des kleinen, feinen, zur Schokoladen-Freaks bestens bekannten italienischen Domori-Gruppe gehörenden Marke Chacao des Turiner Herstellers KAMBA. 70 % Kakaoanteil aus biologisch-dynamischem Anbau von Plantagen in der Dominikanischen Republik, ein erstklassiger Ruf in Liebhaberkreisen und ein entsprechend heftiger Preis von rund 4,- EUR legen einmal mehr die Messlatte in unserer Verkostung sehr hoch. Der Name „Chacao“, das alte Maya-Wort für Kakao, soll übrigens darauf hinweisen, dass der Hersteller es sich zur Aufgabe gemacht hat, alte Kakao-Anbauprinzipien und -Rezepturen in moderner Form wieder aufleben zu lassen. Damit genug der Worte. Wir verkosten…

Die Café Digital Bewertung:

Duft: dezenter, sehr feiner Kakaoduft mit leichter, roter Fruchtnote, 17 Punkte
Optik: seidenmatt, unspektakulär achtrippig, zellophaniert, 17 Punkte
Konsistenz: fester Biss mit gedämpftem Knack und perfekt mittelhartem Bruch, 18 Punkte
Geschmack: deftiger und sehr dominannter Edelkakaoton mit einem herben Hauch von roten Beeren und Süßholz, 18 Punkte
Abgang: lang, mit ausgeprägter Bitternote und einem zarten „Fruchtschwänzchen“, 18 Punkte

Gesamtwertung: 88/100

[Bezugsquelle D/A: Gourmet Art]

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Wie würde wohl ein Macbook Pro im Air-Design aussehen?

Veröffentlicht in Apple & Co | 11. August 2008 | 15:53:08 | Roland Müller

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Nachdem der Gerüchtesee stille ruht und nur hin und wieder eine saure Gurke durch die Oberfläche stößt, um gleich wieder in den unergründlichen Tiefen zu verschwinden, denken wir bei einer gepflegten Tasse Kaffee einfach mal laut nach, was uns Cupertino demnächst bescheren könnte. Der Form-Factor der aktuellen Macbook Pro Baureihe ist nun schon fast sechs Jahre alt. Eine ungewöhnlich lange Zeitspanne, gemessen an Apples Designzyklen. Da liegt es auf der Hand, dass sich demnächst etwas tun wird. Ob schon im September, wie manche Quellen spekulieren oder erst zur MacWorld Expo 2009 im Januar, das lassen wir mal dahingestellt. Klar ist allerdings: Das Macbook Air Design wird kein einmaliger „Ausrutscher“ der Truppe rund um Jonathan Ive sein. Sondern aller Voraussicht ein Vorbote auf „things to come“. Nun sind wir hier im Café natürlich nicht die Ersten, die sich Gedanken darüber machen, wie neue Macbooks / Pros im Air-Design aussehen könnten. Vielleicht so, wie sich das Cory Etzkorn hier ausgemalt hat? Also im gleichen „Tropfendesign“ wie das Air. Mit LED-hinterleuchtetem Bildschirm, Glas-Touchpad, etwas umfangreicheren Anschlussmöglichkeiten und – eine Gretchenfrage – mit eingebautem Superdrive? Oder lässt der Air-Formfaktor derlei gar nicht zu? Als Design-Alternative käme natürlich noch ein anderer Ansatz in Frage: Basierend auf der Formensprache des iPhone wäre auch ein „Candy-Design“ denkbar– rundgelutschte Ecken statt der skandinavisch anmutenden (B&O) harten Kanten des Voodoo-Mock-ups, den Engadget vor einer Weile veröffentlichte. Die optische Leichtigkeit würde dann zwar etwas leiden, der Haptik käme es aber durchaus zugute. Frage also: Was würden CaféDigital-Leser bevorzugen?

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