Kamera
Schokolade

Bloggrüße aus Berlin: Adelsschlag erhalten

Veröffentlicht in Freunde, Internet | 05. September 2008 | 18:22:18 | Dirk Kirchberg

Diese kleine Nachricht erfreut mich ganz besonders, auch wenn es etwas Café-unüblich um ein wenig Egopolierung geht. Denn wir sind seit heute im Blogroll von Spreeblick gelistet, dem – neben uns, versteht sich – besten deutschen Blog der Welt.

😉

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Perlen des Netzes

Veröffentlicht in Freunde, Gesellschaft, Internet | 03. September 2008 | 19:13:04 | Dirk Kirchberg

Nur sehr selten finde ich im Netz einen Text, der mich tief berührt, der in mir etwas anrührt und mich verharren lässt. Ich merke, dass ich Informationen immer schneller verarbeite und mein Bullshit-Detektor mittlerweile sehr nach an foolproof ranreicht. Aber heute war so ein Tag, an dem ich eine Netzperle gefunden habe, bei den Kollegen vom Spreeblick. Und weil mich dieser Text wirklich beeindruckt hat im besten Sinne des Wortes, begann ich einen kleinen Text über meinen Vater, der dieses Jahr bereits 10 Jahre tot ist und so vieles in meinem Leben nicht mitbekommen hat. Um manches davon ist es nicht schade, manches hätte ich ihn aber schon gern erleben sehen.

10 Jahre, wie gestern

Ich sitze in meinem Zimmer auf dem Bett und schaue fern. Im Wohnzimmer sitzen meine Eltern auf dem Sofa und schauen sich an. Ich stehe im Türrahmen, schaue meine Eltern an, wie sie sich anschauen. Ich sage ihnen zum ersten Mal, dass ich sie liebe. Sie lächeln, ich schaue wieder fern.

Meine Mutter setzt sich zu mir. Das merkwürdige Geräusch, das wie ein kaputter Abfluss klingt, bemerken wir erst nach einigen Minuten. Ich stehe in der Badtür, und mein Vater liegt auf dem Boden. Er reagiert nicht, und ich bin plötzlich so ruhig und konzentriert und organisiert wie noch nie zuvor. Ich drehe ihn auf die Seite, wie man das beim Erste-Hilfe-Kurs für den Führerschein lernt, doch ich ahne, dass das hier nicht gut ausgeht.

Ich instruiere meine Mutter, was sie tun soll, setze selbst den Notruf ab, informiere die Feuerwehr über alles Wichtige. Die Sanis kommen rein, wir setzen uns ins Wohnzimmer aufs Sofa, auf das Sofa, auf dem meine Eltern vorhin gesessen und sich angesehen haben, als ich ihnen zum ersten Mal sagte, dass ich sie liebe. Ich sehe in der Scheibe die Spiegelung der Sanis, die auf dem Brustkorb meines Vaters rumdrücken. Ich weiß, dass das hier kein Happyend wird.

Mein Vater ist tot. Die Sanis räumen wortlos auf. Ich gehe hinterher und bedanke mich. Es ist mir ein Bedürfnis, mich zu bedanken. Sie wollen das anscheinend nicht, sagen aber nichts. Ich setze mich im Regen auf unsere Terrasse rufe meine Freundin an, heule hemmungslos am Telefon und bleibe im Regen sitzen, bis sie da ist.

Nachts gehe ich zu meinem Vater, der auf dem Fußboden im Wohnzimmer auf den weichen Decken liegt. Es brennen keine Kerzen. Ich gehe hin, schaue meinen Vater an, küsse ihn auf die Stirn und gehe ins Bett. Und schlafe. Und wache am nächsten Tag auf und gehe durch die Gegend und denke darüber nach, wie es wohl wäre, wenn demnächst meine Mutter sterben würde.

Aber meine Mutter weiß, wann sie sterben wird. Mit 80 friedlich im Bett. Hat ihr eine polnische Wahrsagerin prophezeit. Und wie sieht meine Prophezeiung aus? Meine Website wird nach meinem Tod einen 404 anzeigen, weil keiner den Webspace bezahlt hat.

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Jenseits von Segway

Veröffentlicht in Mobilität, Technologie | 30. August 2008 | 14:02:10 | Roland Müller

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Keine Frage, auf eine etwas skurrile und abgedrehte Art hat die Segway-Technologie die Art der Fortbewegung im urbanen Raum revolutioniert. Auch wenn diese Revolution aus Kostengründen und (speziell hierzulande) allzuschnell an der bürokratischen Tunnelsicht deutscher Zulassungsbehörden zerschellt. Darüber hinaus hat Segway aber auch noch mehr angestoßen. Zum Beispiel in den Köpfen junger MIT-Aspiranten, deren einer nun, gerade 19jährig, ausgezogen ist, die Zweiradwelt auf den Kopf zu stellen – mit einem flinken, mobilen Unikum namens UNO…

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Richard Dawkins lacht dem Teufel ins Gesicht

Veröffentlicht in Gesellschaft, Kultur | 27. August 2008 | 13:17:17 | Dirk Kirchberg

Dass wir hier im Café bisher noch nicht über Richard Dawkins diskutiert haben, ist ein Versäumnis, das wir schnellstens beheben müssen. Nur kurz vorab: Richard Dawkins ist Zoologe und Biologe und leidenschaftlicher Atheist. Er reist durch die Welt, diskutiert mit religiösen Menschen und versucht der Welt zu erklären, dass es keinen einzigen stichhaltigen Beweis für die Existenz eines Gottes gibt und damit auch keinen Grund, an einen zu glauben.

Damit macht sich Dawkins natürlich zur Zielscheibe von Konservativen bis zu Radikalen. Aber anstatt sich verängstigt zu verstecken, schlägt er zurück – verbal. In diesem kleinen Video liest er Leserpost von, sagen wir mal, Kritikern vor. Sehr lustig!

gefunden bei Spreeblick

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Voulez-vous Wuala?

Veröffentlicht in Internet, Technologie | 17. August 2008 | 20:02:22 | Roland Müller

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Wuala ist ein kostenloser, theoretisch unbeschränkt ausbaufähiger Online-Speicher nach dem P2P-Prinzip, mit dem man Dateien sicher verschlüsselt online speichern und von überall her darauf zugreifen kann. „Social Storage Network“ nennt man das jenseits des Atlantik. Entwickelt wurde diese möglicherweise prägende neue Filesharing-Technologie allerdings diesseits des Großen Teichs. Und zwar an der ETH in Zürich. Daten auf einfachste Weise mit Freunden, Gruppen und der Welt teilen, das kennt man vom Prinzip her aus den bekannten und mitunter missbrauchten Filesharing-Netzwerken der Musikszene. Allerdings treibt Wuala die Idee wie auch die dahinter stehende Technologie ein großes Stück nach vorn…

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