Kamera
Schokolade

Alles wie erwartet – wie langweilig ;-)

Veröffentlicht in Apple & Co | 09. September 2008 | 19:27:12 | Roland Müller

So knapp kann eine Nachlese ausfallen… Diese Keynote in San Francisco war gewissermaßen ein Sieg der Wahrscheinlichkeit: iTunes Version 8, iPod Classic Update, neuer iPod Nano mit teilweiser Übernahme der Benutzeroberfläche, die sich bereits im iPhone bewährt hat. Allerlei neuer HD-Kram im iTunes Store. Neue Firmware 2.1 auch fürs iPhone. Und das war’s dann mehr oder weniger. Vermutlich bis zum Oktober, wenn endlich die neue Generation MacBooks die Bühne betritt.

Apropos Bühne: Ja, trotz eines kleinen Eingangsscherzchens bezüglich seiner Gesundheit und seines Aussehens wird die Ausgezehrtheit des Apple-CEO wohl auch weiterhin ein Medien- und Analystenthema bleiben…

4 Kommentare »

„Let’s Rock“? – Mal sehen, was der Tag bringt

Veröffentlicht in Apple & Co | 09. September 2008 | 14:47:22 | Roland Müller

backsoon.jpg

Vermutlich werden wir in Kürze und irgendwann im späteren Verlauf dieses Tages obigen Sticker auf den weltweiten Apple Store Websites vorfinden. Nachdem vom Café niemand live in San Franciscos Apple-dekorierten Yerba Center of the Arts vor Ort sein wird, wenn Steve Jobs seine Keynote Speech hält, sei der Hinweis auf ein Live-Blog gestattet, das die Kollegen von IT PRO in Großbritannien Punkt 18 Uhr 30 hiesiger Zeit starten werden. Bis es aber soweit ist, wollen wir uns den Luxus leisten, noch ein wenig zu spekulieren bzw. einen Blick auf die gehaltvollen bis haltlosen Spekulationen zu werfen, die anderenorts ins Apfelkraut schießen…

mehr… »

Kommentare deaktiviert für „Let’s Rock“? – Mal sehen, was der Tag bringt

Bloggrüße aus Berlin: Adelsschlag erhalten

Veröffentlicht in Freunde, Internet | 05. September 2008 | 18:22:18 | Dirk Kirchberg

Diese kleine Nachricht erfreut mich ganz besonders, auch wenn es etwas Café-unüblich um ein wenig Egopolierung geht. Denn wir sind seit heute im Blogroll von Spreeblick gelistet, dem – neben uns, versteht sich – besten deutschen Blog der Welt.

😉

Kommentare deaktiviert für Bloggrüße aus Berlin: Adelsschlag erhalten

Perlen des Netzes

Veröffentlicht in Freunde, Gesellschaft, Internet | 03. September 2008 | 19:13:04 | Dirk Kirchberg

Nur sehr selten finde ich im Netz einen Text, der mich tief berührt, der in mir etwas anrührt und mich verharren lässt. Ich merke, dass ich Informationen immer schneller verarbeite und mein Bullshit-Detektor mittlerweile sehr nach an foolproof ranreicht. Aber heute war so ein Tag, an dem ich eine Netzperle gefunden habe, bei den Kollegen vom Spreeblick. Und weil mich dieser Text wirklich beeindruckt hat im besten Sinne des Wortes, begann ich einen kleinen Text über meinen Vater, der dieses Jahr bereits 10 Jahre tot ist und so vieles in meinem Leben nicht mitbekommen hat. Um manches davon ist es nicht schade, manches hätte ich ihn aber schon gern erleben sehen.

10 Jahre, wie gestern

Ich sitze in meinem Zimmer auf dem Bett und schaue fern. Im Wohnzimmer sitzen meine Eltern auf dem Sofa und schauen sich an. Ich stehe im Türrahmen, schaue meine Eltern an, wie sie sich anschauen. Ich sage ihnen zum ersten Mal, dass ich sie liebe. Sie lächeln, ich schaue wieder fern.

Meine Mutter setzt sich zu mir. Das merkwürdige Geräusch, das wie ein kaputter Abfluss klingt, bemerken wir erst nach einigen Minuten. Ich stehe in der Badtür, und mein Vater liegt auf dem Boden. Er reagiert nicht, und ich bin plötzlich so ruhig und konzentriert und organisiert wie noch nie zuvor. Ich drehe ihn auf die Seite, wie man das beim Erste-Hilfe-Kurs für den Führerschein lernt, doch ich ahne, dass das hier nicht gut ausgeht.

Ich instruiere meine Mutter, was sie tun soll, setze selbst den Notruf ab, informiere die Feuerwehr über alles Wichtige. Die Sanis kommen rein, wir setzen uns ins Wohnzimmer aufs Sofa, auf das Sofa, auf dem meine Eltern vorhin gesessen und sich angesehen haben, als ich ihnen zum ersten Mal sagte, dass ich sie liebe. Ich sehe in der Scheibe die Spiegelung der Sanis, die auf dem Brustkorb meines Vaters rumdrücken. Ich weiß, dass das hier kein Happyend wird.

Mein Vater ist tot. Die Sanis räumen wortlos auf. Ich gehe hinterher und bedanke mich. Es ist mir ein Bedürfnis, mich zu bedanken. Sie wollen das anscheinend nicht, sagen aber nichts. Ich setze mich im Regen auf unsere Terrasse rufe meine Freundin an, heule hemmungslos am Telefon und bleibe im Regen sitzen, bis sie da ist.

Nachts gehe ich zu meinem Vater, der auf dem Fußboden im Wohnzimmer auf den weichen Decken liegt. Es brennen keine Kerzen. Ich gehe hin, schaue meinen Vater an, küsse ihn auf die Stirn und gehe ins Bett. Und schlafe. Und wache am nächsten Tag auf und gehe durch die Gegend und denke darüber nach, wie es wohl wäre, wenn demnächst meine Mutter sterben würde.

Aber meine Mutter weiß, wann sie sterben wird. Mit 80 friedlich im Bett. Hat ihr eine polnische Wahrsagerin prophezeit. Und wie sieht meine Prophezeiung aus? Meine Website wird nach meinem Tod einen 404 anzeigen, weil keiner den Webspace bezahlt hat.

Kommentare deaktiviert für Perlen des Netzes

Jenseits von Segway

Veröffentlicht in Mobilität, Technologie | 30. August 2008 | 14:02:10 | Roland Müller

 unomobil.jpg

Keine Frage, auf eine etwas skurrile und abgedrehte Art hat die Segway-Technologie die Art der Fortbewegung im urbanen Raum revolutioniert. Auch wenn diese Revolution aus Kostengründen und (speziell hierzulande) allzuschnell an der bürokratischen Tunnelsicht deutscher Zulassungsbehörden zerschellt. Darüber hinaus hat Segway aber auch noch mehr angestoßen. Zum Beispiel in den Köpfen junger MIT-Aspiranten, deren einer nun, gerade 19jährig, ausgezogen ist, die Zweiradwelt auf den Kopf zu stellen – mit einem flinken, mobilen Unikum namens UNO

mehr… »

1 Kommentar »