Designstudent Alexander Lehmann, der schon für das Video Du bist Terrorist verantwortlich zeichnete, hat nachgelegt und seinen neuen Clip Rette Deine Freiheit vorgestern online gestellt. Er teilt ordentlich aus, aber bei der Rhetorik, die Frau von der Leyen an den Tag legt, darf es meiner Meinung nach gern ein wenig breitschwertiger sein.
So, Apple hat heute zu einem speziellen Event eingeladen. Und siehe da: Steve Jobs gab sich die Ehre und hielt die Keynote. Es wurde iTunes gelobt und erneuert, es wurden die iPod nanos überholt und im Preis gesenkt. Die kleinen Teile verfügen nun auch über eine Videokamera und drehen nun H.264-Video im Format 640 x 480. Das entspricht der normalen Flip, die kein HD erzeugt. Gegen die Flip sprechen nun das deutlich kleinere Format des iPod nano und die größere Speicherkapazität von bis zu 16 GB. Ich werde mich wohl sehr zurückhalten müssen, damit ich nicht demnächst einen dieser videonanos kaufe und die noch recht neue Flip Mino HD in Rente schicke.
Was mich allerdings ein wenig verwundert: Der neue iPod nano hat nun eine Videokamera und ein FM-Radio drin, der neue iPod touch dafür keine Videokamera und das iPhone kein FM-Radio. Warum in aller Welt stückelt Apple die Features so auf? Damit wir alle mehr iPods und iPhones kaufen, klar. Aber im Sinne der User ist das alles nicht so wirklich. Sei’s drum, die Dinger werden sich wie geschnitten Brot verkaufen. Bin gespannt, ob die Videoqualität der nanos überzeugt.
Eine bebilderte und sehr umfangreiche englische Zusammenfassung findet sich bei CrunchGear. Für eine deutsche Rückschau empfehlen wir die Kollegen von mackauf.
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VIP: Drei Buchstaben, die sonst für very important person stehen, werden von CBS dieser Tage umgedeutet in video-in-print. CBS präsentiert in der September-Ausgabe des Magazins Entertainment Weekly eine mehrseitige Printanzeige , die über einen klitzekleinen Videomonitor verfügt und an peinliche Geburtstagskarten erinnert, die Lieder abspielen, wenn man sie aufklappt. Allerdings werden nicht alle Käufer des Magazins in den Genuss der bewegtbildlichen Werbung kommen, sondern nur ausgesuchte Kunden in Los Angeles und New York.
Blechern soll der Ton des Videoplayers in der CBS-Anzeige nicht sein, aber die Lautstärke kann der Leser nicht runterregeln. Was dazu führt, dass einen die Anzeige förmlich anbrüllt. Und wie beliebt den User anbrüllende Werbe- / Videobanner im Internet sind, ist ja hinlänglich bekannt. Und wenn so das crossmediale Zukunftsmodell für TV bzw. Bewegtbild und Print aussieht, sollten die Verantwortlichen dringend über eine berufliche Neuorientierung nachdenken. Denn viel besser als der letztjährige Versuch von Esquire, die ihr Cover mit e-Ink animierten, ist die CBS-Variante nicht.
Am besten gefällt mir immer noch die vergleichsweise kostengünstige, aber nicht annähernd so hochtechnischeVariante, mit der das Magazin TIME 2006 alle Nutzer des Web 2.0 zur Person des Jahres kürte und auf ihr Cover hob – mit einer spiegelnden Folie.
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Wer Twitter nutzt, wird ihm schon einmal begegnet sein: dem Fail Whale. Dieser beflügelte Meeresbewohner stammt aus der Filzfeder der Designerin Yiying Lu.
Im Interview mit vector tuts+ berichtet Yiying Lu, wie sie auf den Wal kam, wie die Foul Owl entstand, wie es ist, den australischen Ministerpräsidenten zu treffen und wie aus ihrer Zeichnung ein Cocktail wurde.
Da hat Jay David ja was losgetreten: In seinem Blog postete er am Sonntag ein Video, in dem er den Moment des Bruchs seiner früheren Beziehung nachzeichnet. Er reiste für zwei Wochen nach Europa, hatte dies seiner Freundin mehrmals mitgeteilt, doch bei dieser war diese Information anscheinend nie richtig eingesickert. So fuhr Jay nach Europa, kam nach zwei Wochen wieder – und fand in und auf seiner In- und Mailbox eine Menge Nachrichten seiner Ex.
Die Frage, die nun in den Kommentaren seines Blogs eifrig diskutiert wird, lautet: Echte Geschichte oder Internetfake? Mir persönlich ist es egal, ob die Story echt oder „falsch“ ist. Da sich Jay David in seinem Blog als Autor bezeichnet, würde ich im Falle eines Fakes von gelungener Internetliteratur sprechen. Denn unterhaltsam, wenn auch ein wenig verstörend, ist seine Geschichte allemal.