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Archiv für die Kategorie ‘Medien’

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Restauranttester Christian Rach hilft

Veröffentlicht in Genuss, Medien, Unterhaltung | 19. September 2009 | 11:02:02 | Dirk Kirchberg

Der Sternekoch und Restauranttester Christian Rach war vorletzte Woche in Hannover für seine Sendung unterwegs. Dem Kultcafé Café Tabac wollte er auf die Beine helfen. Ich habe für die HAZ einen Artikel über seinen Besuch geschrieben. Spannender war aber das kurze Interview mit ihm. Gewohnt professionell antwortete er auch vor der Flip auf meine Fragen und erklärte, was Gastronomen oft falsch machen, an welchem Fastfood auch er nicht vorbeigehen kann und was ihm an Hannover gefällt.

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„Wir sind friedlich, was seid Ihr?“

Veröffentlicht in Gesellschaft, Medien, Politik | 13. September 2009 | 19:55:24 | Dirk Kirchberg

Auf der „Freiheit statt Angst“-Demo in Berlin kam es zu einer beunruhigenden Auseinandersetzung. Ein Demonstrant habe sich den Namen eines Polizisten notieren wollen, um ihn anzuzeigen. Warum die Situation dann eskalierte, ist bisher nicht geklärt. Allerdings will die Polizei – wohl unter Druck geraten durch das enorme Netzecho und die Aufarbeitung im Print– den Fall nun untersuchen. Das HD-Video gibt’s mittlerweile auch als Torrent. Allein dieses Video beweist noch gar nichts. Allerdings sollten Einsatzkräfte mit einem einzelnen Demonstranten, der ein Fahrrad dabei hat, souveräner klarkommen.

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Gelungener Wahlplakat-Remix

Veröffentlicht in Design, Gesellschaft, Medien, Politik | 02. September 2009 | 16:39:17 | Dirk Kirchberg

Die netzpolitik.orgler hatten ja einen Remix-Wettbewerb ausgeschrieben, der nun zu seinem krönenden Hohepunkt gelangt ist. Die Sieger (und die muss jeder für sich selbst entscheiden) stehen fest. Das sehr an die Bildästhetik eines Gerhard Schröders angelehnte Fotomotiv vom Bundes-Schäuble mit dem knappen und umso knackigeren Slogan gefällt mir persönlich mit Abstand am besten. Aber seht selbst.

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VIP: CBS probiert Video im Print aus

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Medien, Technologie, Unterhaltung | 25. August 2009 | 18:38:04 | Dirk Kirchberg

VIP: Drei Buchstaben, die sonst für very important person stehen, werden von CBS dieser Tage umgedeutet in video-in-print. CBS präsentiert in der September-Ausgabe des Magazins Entertainment Weekly eine mehrseitige Printanzeige , die über einen klitzekleinen Videomonitor verfügt und an peinliche Geburtstagskarten erinnert, die Lieder abspielen, wenn man sie aufklappt. Allerdings werden nicht alle Käufer des Magazins in den Genuss der bewegtbildlichen Werbung kommen, sondern nur ausgesuchte Kunden in Los Angeles und New York.

Blechern soll der Ton des Videoplayers in der CBS-Anzeige nicht sein, aber die Lautstärke kann der Leser nicht runterregeln. Was dazu führt, dass einen die Anzeige förmlich anbrüllt. Und wie beliebt den User anbrüllende Werbe- / Videobanner im Internet sind, ist ja hinlänglich bekannt. Und wenn so das crossmediale Zukunftsmodell für TV bzw. Bewegtbild und Print aussieht, sollten die Verantwortlichen dringend über eine berufliche Neuorientierung nachdenken. Denn viel besser als der letztjährige Versuch von Esquire, die ihr Cover mit e-Ink animierten, ist die CBS-Variante nicht.

Am besten gefällt mir immer noch die vergleichsweise kostengünstige, aber nicht annähernd so hochtechnischeVariante, mit der das Magazin TIME 2006 alle Nutzer des Web 2.0 zur Person des Jahres kürte und auf ihr Cover hob – mit einer spiegelnden Folie.

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Ruckzuckige Zensursula

Veröffentlicht in Internet, Medien, Politik | 19. August 2009 | 10:42:02 | Dirk Kirchberg

So richtig viel fällt mir zu Uschi von der Leyen, der Mutter der Nation, nicht mehr ein. Mittlerweile wundere ich mich auch nicht mehr über ihre demagogischen Reden, über ihr halsstarriges Festhalten an einmal bezogenen Positionen, an den nachweislich falschen Fakten, mit denen sie zur zweitbeliebtesten Politikerin in Deutschland aufgestiegen ist.

Ich kann mir lebhaft vorstellen, dass in ihrem Ministerium in Berlin täglich die Korken knallen, denn von dem ganzen Trara bleibt in den meisten Köpfen draußen im Land nur eines übrig: „Die tut was gegen Kinderpornografie.“ Und wer will sich schon gegen den Kampf gegen Kinderpornografie stellen?!

Dabei ist schon der Begriff Kinderpornografie völlig falsch. Es geht hier nicht um Pornografie – zu der man stehen kann, wie man will -, es geht um dokumentierten Kindesmissbrauch. Völlig anderes Spielfeld. Aber das ist Uschi anscheinend egal. Solange sie die Öffentlichkeit mit Empörung versorgen kann – „Himmel noch mal!“ -, kann der wirkliche Kampf gegen Kindesmissbrauch warten.

via netzpolitik.org

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