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Schokolade

re:publica 08 – Das Café ist dabei

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Kultur, Medien | 19. März 2008 | 17:26:08 | Dirk Kirchberg

Nach dem 1. BarCamp in Hannover (123) fahre in nun Anfang April zur re:publica 08 nach Berlin. Der Info-Text und das Beta-Programm klingen spannend. Zugfahrkarte ist gebucht, Zimmer hoffentlich auch bald im DNA-lastigen Heart of Gold-Hostel, Ticket für die drei Tage dauernde Konferenz wird gleich geblockt. Und dann kann’s los gehen. Worum es eigentlich geht? Darum:

Zwischen Kultur, Medien, Politik und alltäglich genutzter Technik: Vom 2. bis 4. April 2008 treffen sich in Berlin Blogger und andere Netzbewohner zur re:publica’08. Das Konferenz-Motto “Die kritische Masse” steht für verschiedene Seiten des gleichen Komplexes: Das Internet und neue Kommunikationsformen werden immer mehr in das Leben der Menschen integriert. Web 2.0-Anwendungen entwickeln sich zu Selbstläufern. Und zum anderen steht auch die Fähigkeit der Masse zur Kritik im Zentrum des dreitägigen Events.

Harvard-Professor Viktor Mayer-Schönberger von der John F. Kennedy-School of Government wird die Keynote über “Nützliches Vergessen” halten: Wie funktioniert Datenschutz im Web 2.0 heute – wie könnte er besser funktionieren? Und wer ist dafür zuständig?

re:publica 08

Die ARD-Generalsekretärin Verena Wiedemann wird mit den Besuchern diskutieren, wie die Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Anstalten im digitalen Zeitalter aussehen könnte. Die Internet-Strategie der ARD soll dabei einem Realitätscheck unterzogen werden. Im direkten Gespräch zwischen denen, die das neue Web gestalten und Vertretern des herkömmlichen Rundfunks sollen dabei Wege und Irrwege aufgezeigt werden. Der Schriftsteller Peter Glaser wird mit Tim Pritlove in einem Live-Podcast für Chaosradio Express über “Die kritische Masse” diskutieren.

Bereits jetzt stehen gut 50 Programmpunkte für die dreitägige Konferenz im vorläufigen Programm. Die Veranstalter erwarten, dass die Besucher im April die Wahl zwischen fast 100 Vorträgen, Diskussionen und Workshops haben werden.

Sehen wir uns in Berlin?

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Es muss nicht immer iTunes sein

Veröffentlicht in Apple & Co | 17. März 2008 | 10:13:45 | Roland Müller

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Keine schlechte Dienstleistungsidee, was die KollegInnen von mackauf.de da für iPhone- und iPod-Hörige zur Verfügung stellen… Ab sofort können allerlei Podcasts direkt über die mackauf-Website Webseite via Podfinder-Software betrachtet werden – auch fernab von heimischem Mac und iTunes. Das kleine Webprogramm liefert ein passendes Icon für den Homescreen gleich mit und fügt sich so perfekt in die iPhone- und iPod-Umgebung ein.

Die derzeit elf Kategorien reichen von Multimedia über die gängigen Nachrichtenprogramme bis zum Wetterbericht und sollen stetig erweitert werden. Die Bedienung ist dank klarer Navigation und alternativer Stichwortsuche gewissermaßen iLeicht und kann zudem je nach Vorlieben auf Video- oder Audio-Podcasts eingeschränkt werden. Die Abspeicherung zum zeitversetzten Anschauen ist geplant und für Work-0-holics unterwegs vermutlich hilfreich. weitere Ausbaustufen sollen im Rahmen zukünftiger iPhone-/iPod-Funktionen folgen. Schau’n ‚mer mal…

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Der ultimative Schokoladentest (11)

Veröffentlicht in Genuss | 15. März 2008 | 15:10:19 | Roland Müller

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Hin und wieder stolpert man über ein Produkt, das verblüfft. Einmal rein optisch, beispielsweise weil es in einer für das Genre ungewohnten Verpackung daher kommt. Andererseits weil diese ungewohnte Äußerlichkeit einher geht mit einer Produktqualität, die Maßstäbe setzt. Aber damit verrate ich nun schon fast zu viel. Tatsache ist, dass mir vor ein paar Tagen eine liebe Kollegin während eines Kundenmeetings eine Tafelschokolade zugesteckt hat, verbunden mit dem augenzwinkernden Wunsch, die doch einfach mal zu verkosten. Genau das habe ich getan. Und von den Ergebnissen soll nun hier im Café die Rede sein…

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Die Lust an der List (1)

Veröffentlicht in Gesellschaft, Kultur | 14. März 2008 | 10:48:52 | Roland Müller

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China, das ist längst Allgemeingut, hat sich nach dem ambivalenten ersten auf einen neuen langen Marsch gemacht. Diesmal geht es darum, zur führenden Wirtschaftsmacht des Planeten aufzusteigen. Nachdem das längst wieder von Konfuzius statt Mao vorangetriebene Milliardenvolk vermutlich bereits in diesem Jahr Deutschland vom Thron des Exportweltmeisters verdrängen wird und zudem gerade auch hierzulande zunehmende Unternehmenspräsenz zeigt, kann man nicht länger ignorieren, dass Chinesen anders „ticken“ als wir barbarischen Langnasen. Gerade wer die zwar begründeten, aber oft ungelenken deutschen Statements in Sachen Menschenrechte bei irgendwelchen Staatsbesuchen und die oft mit brillanter Dialektik geführten Reaktionen der Chinesen beobachtet, kommt ins Grübeln. Und recherchiert dann vielleicht ein wenig. So wie ich dies vor Jahren getan habe. Damals noch für eine Artikelserie im Multiuser-Blog Mehrzweckbeutel, die der hier und heute startenden Serie zugrunde liegt. Wie auch immer, jedenfalls bin ich seit damals fasziniert von einem der gravierendsten kulturellen Unterschiede zwischen dem Westen und dem Reich der Mitte, nämlich dem grundsätzlich anderen Verständnis von dem, was wir als „List“ bezeichnen. Und was die Chinesen über Jahrhunderte in Form der berühmten, aber hierzulande kaum beachteten 36 Strategeme niedergelegt haben. Ich will versuchen, hier in der entspannten Umgebung des Café Digital geneigten Besuchern in loser Folge eine Einführung in das listorientierte Agieren einer Kultur zu geben, die als einzige dieser Welt Überlistungstechniken benannt und systematisch zusammengestellt hat.

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John von Düffel und der Regen

Veröffentlicht in Kultur | 12. März 2008 | 00:18:12 | Dirk Kirchberg

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Heute Abend war ich bei einer Lesung / Diskussion von John von Düffel, der sich anlässlich des von den Vereinten Nationen 1992 ins Leben gerufenen Tag des Wassers mit Moderator Wend Kässens über den Mythos Wasser unterhielt und zwischendurch aus seinen Essays und seinen Romanen las – während es draußen in Strömen regnete.

Es war ein wunderbarer Abend, der den Verstand mal wieder spazieren führte. Solche Inspirationen sollte man sich viel öfter selbst verschreiben. Denn der mistige Alltag, der uns mit all seinen ach so wichtigen Problemen außer Atem hält, ist eben nicht so wichtig wie wir ihn meist nehmen. Die Welt dreht sich auch ohne uns, der Fluss fließt weiter, das Wasser verändert sich ständig. Davon können wir lernen.

Wie sagte Bruce Lee doch so richtig?

»Empty your mind. Be formless, shapeless. Like water.

Now you put water into a cup, it becomes the cup. You put water into a bottle, it becomes the bottle. You put it into a teapot, it becomes the teapot.

Now water can flow, or it can crash. Be water, my friend…«

Ach ja, eins noch: Kauft Euch gefälligst alle Bücher von John von Düffel! Das Gespräch des heutigen Abends überträgt NDR Kultur übrigens am 23. März. Und am 17. Mai läuft auf NDR Info um 21:05 Uhr der Radio Tatort Schrei der Gänse – von John von Düffel.

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