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Schokolade

25,000,000,000 US$

Veröffentlicht in Apple & Co | 02. November 2008 | 15:12:01 | Roland Müller

Nach dem letzten Kassensturz verfügt Apple derzeit über liquide Reserven in Höhe von 25 Mrd. US$. Ein überaus stattlicher Betrag, größer noch als die aktuellen Barmittel von Microsoft und durchaus geeignet, unter Ausnutzung des aufgrund der Finanzkrise derzeit billigen Marktes geschickt zuzukaufen. Frage also: Welche Optionen bieten sich Cupertino, das eigene Portfolio von Produkten und Dienstleistungen strategisch geschickt zu ergänzen? Wir machen uns ein paar Gedanken…

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Der ultimative Schokoladentest (15)

Veröffentlicht in Apple & Co | 01. November 2008 | 16:35:43 | Roland Müller

Höchste Zeit, hier im Café mal wieder einen Tafelschokoladentest zu präsentieren. Diesmal von einesm kleinen, feinen Erzeuger aus deutschen Landen. Die Chocolaterie Holzderber aus Worms, ein Familienunternehmen jüngeren Datums – das Ladengeschäft in der Gaustraße 117-119 in Worms existiert seit rund 25 Jahren – tritt an, sich mit den Topmarken des Genres zu messen. Wir wollen sehen, riechen und  und schmecken, ob dies den ambitionierten Chocolatiers im Schatten des Wormser Doms gelingt. Wir haben eine Tafel „Sao Thome“ verkostet, eine Edelbitter-Schokolade mit mindestens 70 % Kakaoanteil, die 100-Gramm-Tafel zu 2,95 EUR…

Die Café Digital Bewertung:

Duft: feiner, durchaus markanter Kakaoduft mit einem Hauch von hellem Tabak, 17 Punkte
Optik: glänzend, sehr dünn, große, sehr glatte Rippen ohne Prägung, transparente Verpackung, 18 Punkte
Konsistenz: fester Biss mit kräftigem Knack, harter, extrem feinkörniger Bruch, 19 Punkte
Geschmack: fulminante Kakaonote mit sehr dezenter Fruchtsäure und einem zunehmenden Lederton, 18 Punkte
Abgang: mittellang bis lang, überaus angenehme, schwach süße Bitternote, die den Mund füllt, 18 Punkte

Gesamtwertung: 90/100

[Bezugsquelle D/A/CH: im Holzderber Online-Shop]

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Schnappschuss (3)

Veröffentlicht in Gesellschaft, Mobilität, Politik, Schnappschuss | 31. Oktober 2008 | 09:18:55 | Dirk Kirchberg

Heute Morgen fast vom Glauben gefallen, als ich das Thermometer sah, auf dem stand: 2 Grad Celcius. Drehe die Heizung höher und versuche mich daran zu erinnern, wie sich Sonne auf der Haut anfühlt. Aber die derzeitigen Temperaturen entsprechen eher dem Klima in unserer Gesellschaft: kalt und frostig. Zumindest der Bahn-Vorstand muss nicht frieren – der erhöht sich seine Gehälter um bis zu 20 Prozent – oder noch ein bisschen mehr. Was das alles mit dem Foto zu tun hat, entscheidet der werte Betrachter bitte selbst.

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Das Ende einer Ära

Veröffentlicht in Gesellschaft, Kultur, Politik | 30. Oktober 2008 | 21:24:15 | Roland Müller

Ironie der Geschichte? Während am anderen Ende einer vor Jahrzehnten gewesenen Luftbrücke Amerikas Hoffnung auf Wandel inszeniert wird, schaltet Berlins Oberbürgermeister am hiesigen Ende die Lichter aus. Die Lichter des legendären Berliner Flughafens Tempelhof nämlich. Wir lassen die politischen Spielchen, die den Abgesang begleiteten mal beiseite – da kann sich jeder selbst online kundig machen – kommentieren den letzten Tag dieses geschichtsträchtigen Ortes mit ein paar melancholischen Fotos und widmen das Ganze unseren geschätzten Freunden vom Spreeblick

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27 Minuten für die Hoffnung

Veröffentlicht in Gesellschaft, Medien, Politik | 30. Oktober 2008 | 15:21:45 | Dirk Kirchberg

Barack Obama hat gestern Nacht im amerikanischen Fernsehen ein Feuerwerk abgebrannt, das sicherlich so schnell niemand vergessen wird. In einem 27-minütigen Spot erzählt er von amerikanischen Familien, ihren Sorgen und Problemen – und von seinen Lösungsansätzen. Kein einziges schlechtes Wort über den Noch-Präsidenten Bush, kein Seitenhieb auf seinen republikanischen Kontrahenten McCain.

Obama erzählte aber nicht nur Amerikas Geschichte, sondern natürlich auch seine eigene und die seiner Eltern und Großeltern. Und er verstand es, den amerikanischen Traum wiederzubeleben. Nächste Woche, am 4. November werden wir erfahren, ob die USA wirklich für eine radikale Richtungsänderung bereit sind. Eine Richtungsänderung, die nicht nur die USA brauchen, sondern die gesamte Welt. Sollte Obama gewählt werden, würde ich wieder ein bißchen mehr an das Amerika glauben können, das ich als Teenager so aufregend fand.

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