
China! 1,3 Milliarden Menschen. Und ein Verlagswesen, das dem unseren zumindest eines voraus hat: Rund ein Fünftel aller chinesischen Bestseller ist im Internet publiziert worden, bevor eine gedruckte Version erschien. Was, wie man sich denken kann, eine Menge Folgen für die chinesische Buchbranche hatte. Laut Dr. Jing Bartz, der Leiterin des Buchinformationszentrums (BIZ) in Peking bedeutet dies: „Private Verlage gewinnen an Einfluss, bis dato unentdeckte Autorentalente und neue Themen erobern aus dem Internet heraus die Bestsellerlisten.“ China ist als Gastland der Buchmesse also aus vielen Gründen so spannend wie ambivalent…





Ich erinnere mich noch genau, als diese ganze Immobilien- und Finanznummer implodierte und Menschen mit viel Geld plötzlich jammerten, sie müssten nun mit wenig Geld zurechtkommen. Willkommen im echten Leben, dachte ich mir nur. Lisa Rank