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Archiv für die Kategorie ‘Mobilität’

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Das Café bei der mbc 09

Veröffentlicht in Internet, Medien, Mobilität, Technologie | 23. Januar 2009 | 00:53:21 | Dirk Kirchberg

Es steht mal wieder eine Web 2.0-Konferenz an. Zwar werde ich sicherlich nicht annähernd so wunderbar von der Microblogging Conference 2009 aus Hamburg berichten können wie Roland und Gila aus San Francisco von der MWSF – alleine schon, weil Hamburg trotz reichlich Meerwassers eben nicht San Francisco ist -, aber dennoch werde ich mich bemühen, Euch allen einen Eindruck zu vermitteln, was da im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek so abgeht. Wer selbst schauen will, dem sei der Livestream von der Hauptbühne empfohlen. Alles andere dann später hier im Café in Form von Bildern, eventuell Video und vielleicht auch Audio-Interviews.

Worüber ich mich im Vorfeld gefreut habe: Während in den vergangenen Monaten die sogenannten Alpha-Blogger dieses Landes dauernd Postpakete mit viralem Marketingscheiß bekamen, gingen wir im Café immer leer aus. Das ist zwar nicht weiter schlimm, kratzt aber in einsamen Stunden eben doch am alten Blogger-Ego. Umso erfreulicher – und gleichzeitig rätselhafter – die heute eingetroffene und ziemlich analoge Einladung zu, ja was eigentlich? Die Karte hatte den Absender 13. Stock. Okay… Und auf der Karte werde ich freundlich auf einen Link hingewiesen, der weitere Infos zutage fördern würde. Und so ist es auch: Die Online-Relations-Agentur 13. Stock lädt am Sonntag nach ebenjener mbc 09 zum Brunch ein. Wir werden sehen, wie es mir nach zwei Tagen Hardcore-Social-Media geht… Dennoch vielen Dank an die Brunch-Ausrichter. Essen müssen wir schließlich alle…

😉

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Nie mehr ohne iPhone

Veröffentlicht in Apple & Co, Mobilität, Technologie | 19. Januar 2009 | 21:07:31 | Roland Müller

Was bleibt nun nach 14 Tagen San Francisco, Bay Area und Silicon Valley? Nun, unter anderem die Erkenntnis, dass ein Leben ohne iPhone zwar vorstellbar, aber ganz gewiss nicht wünschenswert ist. Der Mensch, der reisende zumal, ist zuallererst ein Bequemlichkeitstier. Und wer sich einmal spontan dem Luxus hingegeben hat, in einem der allgegenwärtigen offenen WiFi-Netze – wie beispielsweise auf dem Campus der Stanford University – entspannt zu surfen, gezielt zu googeln oder ernsthaft zu recherchieren, der mag von alternativen Smartphones nichts mehr hören. Selbst dann nicht, wenn dem Nichteingeschriebenen vom universitären Intranet der Zutritt zu höheren akademischen Einsichten hartnäckig verweigert wird. Eine gewiss subjektive Erkenntnis, die nicht unbedingt aus jedem Saulus einen Paulus machen wird, zumindest aber ausreichend Neugier wecken sollte, vielleicht sogar über den langen T-Mobile Schatten zu springen…

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iPhone & Twitter: Gute Nacht, klassische Medien

Veröffentlicht in Apple & Co, Fotografie, Internet, Medien, Mobilität | 16. Januar 2009 | 14:36:37 | Dirk Kirchberg

Natürlich ist Twitter oftmals nur ein weiteres Prokrastinationstool für uns Geeks, die tagtäglich stundenlang vorm Rechner sitzen und arbeiten. Aber Twitter ist eben auch viel mehr als – es ist das derzeit schnellste soziale Netzwerk, das ich kenne. Wir haben bei den Anschlägen von Bombay erlebt, wie schnell dieser Dienst ist. Und nun haben wir es wieder erlebt.

In New York, wie Ihr sicher alle längst mitbekommen habt, hat der Pilot Chesley B. „Sully“ Sullenberger III ein Flugzeug nach dem Zusammenstoß mit einem Vogelschwarm, der die Triebwerke beschädigte, heroisch im Hudson gelandet. Lediglich eine Person, die sich beide Beine brach, wurde schwerer verletzt. Alle anderen 154 Passagiere kamen heil aus dem Wrack heraus.

Janis Krums befand sich zum Zeitpunkt auf einer Fähre, als plötzlich direkt vor ihm der Flug 1549 im Hudson notlandet. Was macht Krums? Er fotografiert die irreale Szene mit sein iPhone und twittert das Bild mit der Nachricht, dass direkt vor ihm gerade ein Flugzeug im Hudson gelandet ist. Sofort machte sich Krums zusammen mit anderen Menschen auf der Fähre daran, die Menschen von den Tragflächen des untergehenden Flugzeugs zu retten.

Ein iPhone und Twitter – und schon haben die klassischen Medien ausgespielt. Sogar David Pogue hat nun verstanden, dass Twitter eben nicht nur Quatsch liefert, sondern eben auch superschnelle Qualität. Janis Krums hat mittlerweile mehrere Interviews (1, 2) gegeben.

Foto: Janis Krums

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Immobiles Männermagazin

Veröffentlicht in Internet, Medien, Mobilität, Technologie | 12. Dezember 2008 | 10:59:56 | Dirk Kirchberg

So sieht die Webseite des hypermetrosexuellen Geek-Macho-Magazins aus, wenn man sie mit einem iPhone ansurft. Mist aber auch, da will man besonders hip und cool sein und die Entscheider mit den dicken Eiern erreichen, und dann wird die eigene Website auf dem derzeit erfolgreichsten Smartphone miserabel angezeigt. Setzen, sechs!

Man kann’s aber auch positiv sehen – so bleibt uns die GQ-Site wenigstens auf dem iPhone erspart.

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Kampf verloren – alles gewonnen

Veröffentlicht in Apple & Co, Internet, Medien, Mobilität | 23. November 2008 | 14:36:07 | Dirk Kirchberg

Es hat lange gedauert, der Kampf war hart, die Gegner eisern, bis zuletzt. Doch irgendwann bricht jeder Widerstand, egal, wie stark der Geist auch sein mag. Mein Widerstand brach am vergangenen Donnerstag Abend gegen 18.30 Uhr. Im Nachhinein muss ich sagen, dass der Kampf es nicht wert war. Ich hätte mich früher geschlagen geben sollen.

Ja, es stimmt, nachdem ich über Monate immer und immer wieder verbal auf das rosarote Magentamonster einschlug, habe ich mir nun doch ein iPhone samt Vertrag bei T-Mobile zugelegt. Und was soll ich sagen? Es ist genial. Aber das wisst Ihr iPhone-Besitzer ja längst aus eigener Erfahrung.

Seit einem Jahr gibt es das Smartphone von Apple nun schon in Deutschland, seit Juli diesen Jahres rollt das 3G das Feld der Smartphones unaufhaltsam von hinten auf. Und auch mich hat diese Lawine erfasst und mitgenommen. Und ich bin dankbar dafür, denn kein anderes technisches Gerät – nicht mein erster Computer, meine Powerbooks, mein aktuelles 2006er MacBook – wird meine Medien- und Internetnutzung so nachhaltig beeinflussen und verändern wie das iPhone.

Es ist hier zwar erst seit zweieinhalb Tagen im Einsatz, aber schon jetzt hat sich mein Computernutzungsverhalten verändert. Morgens mache ich nicht als erstes den Mac an, denn alles, was morgens wichtig ist – Mails, News, Twitter – erledige ich mit dem iPhone in fünf Minuten am Frühstückstisch. Meine Frau muss nicht dreimal rufen, bis ich mich endlich vom Rechner trenne und Kaffee koche. Das mache ich jetzt nebenbei, während ich Mails beantworte, meinen Kalender aktualisiere und meine ToDo-Liste bearbeite.

Das Beste am iPhone: Es gibt mir das Gefühl, immer online zu sein. Das Internet ist für mich schon seit Jahren nicht mehr nur ein Sahnehäubchen auf der täglichen Kommunikation. Ich arbeite und lebe online. Ein Beispiel: Am Samstag waren meine Frau und ich auf dem Wochenmarkt. Wir parkten im Halteverbot, besorgten schnell ein Suppenhuhn und andere Dinge fürs Wochenende. Während meine Frau noch Obst kaufte, eilte ich zurück zum Auto, um der Gefahr des Abschleppens zu entgehen.

Und während ich im Wagen wartete, beantwortete ich ein paar neue Mails, las ein wenig in der New York Times und bestellte die CD "Stadtaffe" von Peter Fox (Übrigens sehr empfehlenswert!). Normalerweise hätten mich diese Warteminuten im Halteverbot wahnsinnig gemacht. Aber nun war ich entspannt, blieb auf der Höhe des Geschehens und hatte en passant einige weitere Tagesaufgaben erledigt. Zu Hause blieb der Mac weiterhin aus, das iPhone lag auf dem Küchentisch, piepte hin und wieder, ich kochte und erledigte nebenbei weitere Mails, twitterte ein wenig und war digital und analog zugleich.

Das iPhone ist noch einen guten Weg davon entfernt, auch nur annähernd perfekt zu sein. Ich sage nur Flash, Copy & Paste, Akkulaufzeit, Datentransfer, MMS, Bluetooth fürs Synchronisieren und als Netzwerkoption, usw. usf. Aber dennoch ist es das beste Telefon bzw. der mobilste Computer, das / den ich jemals hatte. Und bisher ist mit T-Mobile auch alles bestens gelaufen. Nur die Umstellung auf den Journalistentarif haben sie noch nicht hinbekommen. Ansonsten: alles gut. Und ich habe mir meinen Weihnachtswunsch schon erfüllt.

An dieser Stelle möchte ich herzlich Frau A. aus dem T-Punkt auf der Lister Meile grüßen. Wenn alle so einen Service wie Sie böten, Frau A., dann ist es um Deutschland bestens bestellt.

Und nach ich so lange geätzt und gelästert habe, hier die wohl überfallige Entschuldigung: Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa.

Da ich schon von verschiedener Seite gefragt wurde, welche Apps ich auf dem iPhone nutze, hier eine vorläufige Favoritenliste: Air Sharing (zeigt Dokumente an, iPhone wird per WLAN als Laufwerk erkannt), allRadio (2000 internationale Radiosendeer), Fahrplan, Flashlight, Geocaching Toolkit, Hotspot (verbindet automatisch mit T-Hotspots), Labyrinth LE (Kugel-Balance-Spiel), NYTimes, RegenRadar, Remember The Milk (ToDo-Liste), Remote (steuert den heimischen Mac fern), Seismic (zeigt die aktuellsten Erdbeben weltweit an), Shazam (Musikerkennung), SimplifyMedia (streamt die heimische Musiksammlung), Solitaire City Lite, UsedBudget (zeigt die aktuelle Tarifauslastung an), WordPress (direkter Zugriff auf das eigene WP-Blog), Twittelator Pro (das mit Abstand beste Programm für Twitter, kann parallel beliebig viele Konten verwalten, lädt Bilder direkt bei Twitpic hoch, Geolocation, etc.). Twinkle und Twitterfon habe ich ausprobiert, aber wieder gelöscht, da sie nicht an Twittelator heranreichen.

Und was nutzt Ihr an Apps? Hinterlasst Eure Tipps in den Kommentaren!

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