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Archiv für die Kategorie ‘Literatur’

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Frankfurter Buchmesse 2009 (1)

Veröffentlicht in Apple & Co, Gesellschaft, Kultur, Literatur | 15. Oktober 2009 | 11:33:22 | Roland Müller

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Dunkle Wolken über der 61. Frankfurter Buchmesse? Keine Spur. Auch wenn es im Vorfeld die erwarteten Irritationen gab bezüglich des diesjährigen Gastlandes China. Teils von der Messeverwaltung selbst verschuldet, teils durch die bekannt starre Haltung der chinesischen Kultur- und sonstigen Bürokraten verursacht, ja provoziert. Aber Ambivalenz hat ja einer Buchmesse noch nie geschadet. Wir machen uns also gespannt auf den Weg…

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Ab morgen im Café…

Veröffentlicht in Kultur, Literatur, Medien | 13. Oktober 2009 | 20:40:29 | Roland Müller

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Wie bereits im vergangenen Jahr werden wir auch dieses Jahr wieder viele, viele Stunden auf der Frankfurter Buchmesse verbringen und genau darüber auch in aller gebotenen Ausführlichkeit berichten. Neben dem notwendigen und gewiss nicht unkritischen Blick auf das Gastland China werden wir uns dies- und jenseits des literarischen Mainstreams umschauen und auch mit gewiss höchst subjektiven Lesetipps nicht geizen. Insofern: Vorfreude bitte! Den ersten Bericht gibt’s morgen abend hier im Café, mit vermutlich wunden Füßen und jeder Menge Fotos. Stay tuned!

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Während er weg war

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Literatur, Medien, Technologie, Unterhaltung | 11. August 2009 | 23:01:01 | Dirk Kirchberg

Da hat Jay David ja was losgetreten: In seinem Blog postete er am Sonntag ein Video, in dem er den Moment des Bruchs seiner früheren Beziehung nachzeichnet. Er reiste für zwei Wochen nach Europa, hatte dies seiner Freundin mehrmals mitgeteilt, doch bei dieser war diese Information anscheinend nie richtig eingesickert. So fuhr Jay nach Europa, kam nach zwei Wochen wieder – und fand in und auf seiner In- und Mailbox eine Menge Nachrichten seiner Ex.

Die Frage, die nun in den Kommentaren seines Blogs eifrig diskutiert wird, lautet: Echte Geschichte oder Internetfake? Mir persönlich ist es egal, ob die Story echt oder „falsch“ ist. Da sich Jay David in seinem Blog als Autor bezeichnet, würde ich im Falle eines Fakes von gelungener Internetliteratur sprechen. Denn unterhaltsam, wenn auch ein wenig verstörend, ist seine Geschichte allemal.

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Towel Day 2009: Wo ist Euer Handtuch?

Veröffentlicht in Apple & Co, Freunde, Internet, Kultur, Kunst, Literatur, Technologie | 25. Mai 2009 | 00:45:48 | Dirk Kirchberg

Heute ist der 25. Mai, und damit ist heute der 8. Towel Day in Gedenken an den im Café besonders verehrten Schriftsteller Douglas Adams. Am diesjährigen Handtuchtag möchten wir aber nicht nur DNA gedenken, sondern auch Tobias Landin, im Netz besser bekannt als Kojv. Kojv war viele Jahre lang die treibende Kraft hinter dem Towel Day. Im November 2008 verstarb Landin im Alter von nur 30 Jahren. Er hat verfügt, dass seine Asche an dem für ihn so wichtigen Tag verstreut werden soll.

Wir empfehlen natürlich, die Bücher von Adams auch in Buchform zu erwerben. Wer den Guide aber nun nicht besitzt und am Handtuchtag dennoch ein wenig schmökern möchte, hat online die Gelegenheit dazu. Wir übernehmen allerdings keine Garantie für die sprachliche Qualität.

Das Handtuch, das ich auf dem Foto hochhalte, gibt es exklusiv im Towel Shop. Schickes Teil, sehr hochwertig, wenn auch nicht ganz billig für ein Handtuch. Aber wir wissen ja: »Ein Handtuch ist so ungefähr das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann.«

Weitere Infos zum Towel Day finden sich in Rolands letztjährigem Artikel und im MacGuardians-Archiv. Bei Flickr gibt es übrigens eine Towel Day-Gruppe. Und nicht vergessen: Don’t panic!

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Lektüre-Tipp zum 1. Mai

Veröffentlicht in Gesellschaft, Kultur, Literatur | 01. Mai 2009 | 09:23:41 | Roland Müller

Lesen bildet, sagt man. Doch manchmal vermag Lesen auch zu verstören. Oder gar zu zerstören. Liebgewonnene Einsichten aus dem industriegesellschaftlichen Alltag beispielsweise und dem, was sich warum darin tut und nicht tut. Café-Digital-Lieblingsautor Wolf Lotter hat mit seiner provokanten Frage, was nach dem Industriekapitalismus komme, nicht nur den Nerv der Zeit getroffen, sondern durchaus lustvolll mitten hinein gestochen in ein Wespennest. Erspart man sich bei der Lektüre dieses überaus inspirierenden Buches den Beitrag von Matthias Horx, dann ergibt sich ein kunstvoll verknüpftes Netz teils loser, teils ariadnehaft weiterführender roter Ideenfäden, die aufzeigen, dass wir mitten in einem dramatischen und schmerzhaften Veränderungsprozess stecken, an dessen Ende eine neue ökonomische Welt steht: die Ideenwirtschaft Und ja, in diesem Buch wird sie endlich greifbar und definierbar. Deshalb ist dies unser Lesetipp der Woche. Wolf Lotter u.a.: Die kreative Revolution; 184 Seiten; erschienen im Murmann Verlag, Hamburg, 2009.

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