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Archiv für die Kategorie ‘Internet’

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Amazee ist Public Beta

Veröffentlicht in Freunde, Gesellschaft, Internet, Medien, Mobilität, Sport | 05. Mai 2008 | 16:15:45 | Dirk Kirchberg

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Ich habe ja bereits an verschiedener Stelle (1, 2) über die Social-Collaboration-Plattform Amazee geschrieben, die es sich zum Ziel gesetzt hat, anderen eine Plattform für die Verfolgung ihrer Ziele zu bieten.

Heute ist Amazee nun endlich in den Public-Beta-Status eingetreten, der es allen Interessierten ermöglicht, sich zu registrieren und eigene Projekte zu starten.Da ich irgendwann mal leichtsinnigerweise via Twitter gefragt hatte, wann es denn endlich ein Amazee Golfturnier geben würde, und als Antwort postwendend die Aufforderung erhielt, das doch gefälligst selbst zu organisieren, habe ich mich ebenfalls schon registiert – und das Projekt Amazee & Café Digital International Open auf den Weg gebracht.

Die Amazee & Café Digital International Open sollen „nicht nur Spaß machen und uns Geeks und Nerds Bewegung verschaffen, sondern auch etwas Gutes erzeugen.“ Denn ich habe mir gedacht, die Startgebühren und eventuelle Sponsorengelder sollen in eine Art Stipendium für kreative, aber noch völlig unbekannte Köpfe des Web 2.0 fließen.

Wer sich registriert und ein eigenes Projekt aus der Taufe hebt, kann sogar noch richtig Geld gewinnen. Denn die besten drei Projekte können sich über ein geteiltes Preisgeld von 10.000 Euro freuen. Damit es ein Projekt ins Finale schafft, braucht es viele gute Bewertungen und viele Mitglieder. Es wird sicher den einen oder anderen Golfer in unserer Leserschaft geben, oder?

In diesem Sinne: „Hit it hard. It will land somewhere.“

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Von Barack, der Macht und schmutzigen Schultern

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Medien | 04. Mai 2008 | 17:12:13 | Dirk Kirchberg

Barack Obama ist a good sport, einer, der viele Späße mitmacht. So ist er nun zum wiederholten Male bei David Letterman aufgetreten und hat eine Top–Ten-Liste verlesen. Der Mann versteht Spaß und scheut auch keine direkte Frage.

Auf die Frage eines Reporters, ob er denn als Jugendlicher auch mal Marihuana geraucht und den Rauch inhaliert habe, antwortete er ohne zu zögern: »When I was a kid, I inhaled – frequently. That was the point.« Direkte Frage, direkte Antwort. Nicht so wie Bill, der in England nach eigener Aussage mit Marihuana experimentierte, aber nicht inhalierte und nicht mochte. So wie er mit einer gewissen Praktikantin auch keine sexuelle Beziehung hatte, sich nicht auf ihrem Kleid verewigte und kürzlich auch keine Lügen über Obama verbreitete…

Entschuldige, Bill, aber woher weißt Du, dass Du Pot nicht magst, wenn Du nicht inhaliert hast?! Wie auch immer – dank Barack Obamas E-Mail-Kampagne habe ich nun schon Mails bekommen von ihm selbst, seiner Frau Michelle und JFKs Tochter Caroline (Ich glaube nicht wirklich daran, dass diese Mails von den Unterzeichnenden persönlich verfasst wurden. Aber es macht sich dennoch gut in der Inbox…).

Hier die zwei neuesten Obama–Videos. Eins für HipHopper und eins für Star Wars-Fans.

Barack Obama „Brush Your Shoulders Off“

The Empire Strikes Barack

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Der Informatikprofessor und der Tod

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Medien, Technologie | 23. April 2008 | 21:41:35 | Dirk Kirchberg

Das Vermächtnis eines Sterbenden: Der unheilbar an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankte Informatikprofessor Randy Pausch will mit Botschaften im Netz Menschen zum mutigeren Leben anregen.

Es ist Tradition an Universitäten: Professoren werden zu einer „letzten Vorlesung“ eingeladen. Sie sollen im Hörsaal auftreten, als wäre es das letzte Mal, als sei dieser Vortrag ihr Vermächtnis an die Welt. Auch der Informatikprofessor Randy Pausch von der Carnegie Mellon Universität in Pittsburgh wurde zu einer solchen Vorlesung eingeladen. Doch für Pausch war es tatsächlich die letzte Vorlesung: Der 47-Jährige leidet an unheilbarem Bauchspeicheldrüsenkrebs.

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Foto: Pam Panchak/Post-Gazette

Eigentlich müsste er längst tot sein. Denn die Ärzte hatten ihm schon im September 2006 nur noch eine Lebenserwartung von maximal sechs Monaten prognostiziert. Doch Pausch lebt immer noch, intensiver denn je. Er kämpft mit einer besonders aggressiven Chemotherapie gegen den Krebs, der inzwischen auch Leber und Milz befallen hat. Doch selbst eine neue Therapie, die er ausprobieren möchte, wird ihm nur einen kleinen Aufschub verschaffen. Die Zeit, die er der Krankheit abringt, nutzt Pausch, um im Internet sein Lebenswerk zu errichten.

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Das Café dankt

Veröffentlicht in Freunde, Gesellschaft, Internet, Kultur, Mobilität, Technologie | 10. April 2008 | 16:56:24 | Dirk Kirchberg

Während ich vor ein paar Tagen noch gegen Twitter gewettert habe, bin ich mittlerweile selbst angefixt und nutze dieses soziale Netzwerk recht regelmäßig. Es ist interessant, was andere so in 140 Zeichen verpacken. Aber vor allen Dingen hat man immer wieder das beruhigende Gefühl, dass man nicht allein vor dem Computer abhängt und seinen Job erledigt.

Denn da sind noch andere, die schuften müssen und trotzdem Zeit finden für einen Kalauer, einen lustigen Kommentar, via TwitPic ein absurdes Foto zu posten. Twitter gibt seine Genialität erst nach einer Zeit preis – zumindest war das bei mir so. Nun bin ich verloren, zum Glück.

Der Nutzerkreis von Twitter wächst gnadenlos schnell. So gibt es tatsächlich Menschen, die mehr als 22.000 so genannte Follower haben und die selbst rund 16.000 anderen followen. Mir kann keiner erzählen, dass das noch einer lesen kann – oder will. Da geht es wohl nur um den virtuell Längsten…

Was mich dieser Tage aber sehr gefreut hat, war ein Lob, das Oliver Gassner über Twitter schickte. Oliver und ich sind uns bisher nicht begegnet, aber ich followe ihm und er mir. Und so geschah es, dass er – nachdem er wohl in meinem Profil gesehen hat, dass ich beim Café dabei bin – folgenden Tweet in die Welt schickte:

lob.png

Dazu muss man wissen, dass Oliver derzeit 848 Follower hat. Dieses Lob erreichte also alle seine Follower. Vielleicht lesen jetzt einige dieser Adressaten hier mit. An alle potentiellen Neu-Caféler: Herzlich willkommen! @oliverg Das Café dankt. (Letzteres ist eine Twitter-konforme Antwort)

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rp08.3: Von Aktivisten und Aufträgen

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Kultur, Medien, Technologie | 05. April 2008 | 13:03:16 | Dirk Kirchberg

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Der dritte Tag einer jeden Konferenz ist für mich immer der Tag, an dem bei mir ein wenig die Luft raus ist. Meist liegt es daran, dass ich trotz selbst verordneter früher Bettruhe meist schlecht geschlafen habe, weil das Kopfkissen zu hart, zu weich oder zu [insert random phrase] war. Ja, ich gebe es zu, ich bin bequem geworden. Ich bin raus aus dem Alter, als der Schlafsaal eines Hostels noch ein großer Spaß war…

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Wie die Publikumspräsenz um 10 Uhr bewies, war ich nicht der Einzige, der lieber noch ein wenig liegen geblieben wäre. Aber es hilft ja nix – die Revolution sind wir. Und wenn wir nicht in die Gänge kommen, fällt die Weltverbesserung eben aus.

Die Optimierung unseres kleinen blauen Planeten stand auch auf dem freitäglichen Programm. Und so berichtete Thenmozhi Soundararajan von Media Justice, wie sie daran arbeitet, unterprivilegierten Menschen die Werkzeuge für eigene Medienproduktionen in die Hände zu legen, damit sie zu ihrer eigenen Stimme finden in diesem Meer der monströsen Medienunternehmen.

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