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Archiv für die Kategorie ‘Internet’

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Einfach verständlich

Veröffentlicht in Internet | 03. Juli 2008 | 12:48:10 | Roland Müller

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Klar, es gibt jede Menge Lexika im Internet, die selbiges zu erklären versuchen. Und darunter ganz gewiss auch etliche, die ansprechender designt sind als ausgerechnet netplanet. Aber: Uns hier im digitalen Café ist derzeit keines bekannt, das so sauber strukturiert und vor allem in so klaren und verständlichen Worten Adressierung, Aufbau, Dienste, Geschichte, Kryptografie, Netiquette, Organisation, recht, Sicherheit Traditionen und Zugang zum Internet beschreibt und erklärt. Und genau deshaln ziert ein Link zu netplanet ab heute auch unsere Linkliste. Wer sich also bei einem Tässchen Kaffee vergewissern möchte, ob das, was er bisher für gesichertes Wissen hielt, auch tatsächlich der Realität entspricht und nicht das weit verbreitete Halbwissen repräsentiert, das allseits grassiert, der wirft ab und an mal einen Blick auf den Netzplaneten von Besim Karadeniz

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John McClown

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Medien | 28. Mai 2008 | 22:48:56 | Dirk Kirchberg

Als ich kürzlich mit einem Freund in den USA telefonierte und ihm erzählte, dass ich einen Obama-Aufkleber auf der Rückscheibe meines Autos habe, konnte er es kaum glauben. Ich allerdings konnte kaum glauben, dass John McCain in den USA als tatsächlich ernsthafter Präsidentschaftskandidat angesehen und ihm ein Sieg zugetraut wird. Aber dann fand ich heute den folgenden Clip und atmete auf. Denn ich vertraue auf Youtube als Regulatorium.

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Towel-Day im digitalen Café

Veröffentlicht in Internet, Kultur | 25. Mai 2008 | 15:43:05 | Roland Müller

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Sind sie jetzt endgültig durchgeknallt, die Kaffeeköppe in diesem abstrusen Online-Magazin? Oh nein, weit gefehlt. Vielmehr zelebrieren wir heute, am 25. Mai 2008 den Towel-Day. Jenen Tag, mit und an dem weltweit die Fans dem verstorbenen Schriftsteller und Meister der absurden Komik, Douglas „Doug“ Adams huldigen! Wem das so wenig sagt wie der Titel von Doug Adams legendärer fünfteiliger SF-Saga „Per Anhalter durch die Galaxis“, soeben neu verlegt bei Rogner & Bernhard, dem kann eh nicht geholfen werden. schon gar nicht hier im Café, wo Doug Adams im Regal gleich neben dem nicht minder anarchischen Gesamtwerk von Monty Python’s steht. Der heutige Tag also ist dem Gedenken an einen Autor gewidmet, der leider und viel zu früh, wenngleich unter so absurden Umständen wie er selbst es sich hätte kaum ausdenken können, aus dem Leben schied. Am 11. Mai 2001. Was zugegebenermaßen ein ganz anderes ist als der 25. Mai. Aber so ist das eben mit Doug und seiner vitalen Fangemeinde: Nichts ist geradlinig, wenig ist logisch und vieles ist so schräg daneben wie das Leben selbst.

Wer sich schlauer machen möchte zu diesem Thema, der nutzt die Zeit (oder die Süddeutsche), die wir derweil mit dem Handtuch vor der Kaffeemaschine verbringen, um sich hier, hier, oder alpenländisch auch hier zu informieren. Handtücher gibt’s dann ganz bürgerlich hier oder anspruchsvoller hier.

Und damit verhülle ich mich wieder Towel-Day-gerecht. Denn der informierte Besucher des Cafés hat natürlich längst moniert, dass obige Darstellung nicht den Gepflogenheiten dieses Tages entspricht. In diesem Sinne: Don’t Panic!

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Hüh und Hott bei Microflott

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet | 08. Mai 2008 | 16:14:01 | Roland Müller

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Nachdem Yahoo entweder a) eine Nummer zu groß oder b) eine Nummer zu unverschämt oder c) eine Nummer zu ungeschickt war, schaut sich Redmond nun bei anderen Web 2.0 Applikationen um. Und wird laut dem Wallstreet Journal möglicherweise fündig bei Facebook, einer „Plattform, die dich mit den Leuten um dich herum verbindet“. Neue Zuckerli für Mark Zuckerberg, der Facebook vor gerade mal vier Jahren an der Harvard University entwickelt hat? Durchaus möglich. Denn Microsoft hält seit 2007 einen 1,6-Prozentanteil im Wert von (damals) 240 Millionen US$, der sich sicher problemlos aufstocken ließe. Vielleicht ist das ganze aber auch nur ein geschickter Schachzug von Ballmer und Co., um Yahoo doch noch auf den Boden der monetären Tatsachen zurückzuzwingen? Immerhin hat Yahoo-CEO Jerry Yang laut NZZ zwischenzweitlich durchblicken lassen, dass man durchaus zu weiteren Gesprächen zur Verfügung stünde. Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass MS sich in der „Eternal Battle“ mit Google lediglich auf die jeden Datenschutzbeauftragten in die Verzweiflung treibende Freundschaftplattform Facebook verlassen würde. Da braucht es schon mehr, andere und schärfere Munition, um gegen den innovationsfreudigen Googleganten anzutreten. Auch wenn der in letzter Zeit immer wieder mal Topleute an Facebook verliert. Wie gerade eben wieder.

Bei der Gelegenheit stelle ich einmal mehr fest, dass Networking über derlei Plattformen ein zweischneidiges Schwert ist. Hätte ich nicht die Disziplin, mich auf XING und nebenher noch ein paar ehrenamtliche Tätigkeiten zu konzentrieren, könnte ich locker 90 Pozent meiner Arbeitszeit damit vergeuden, an meinen Netzwerken zu basteln und Tausenden von Leuten, darunter sicher jede Menge argusäugiger Marketingprofis, mehr oder weniger intime Details meiner Vita, meiner Einkommensverhältnisse und meiner persönlichen Vorlieben zu verraten. Nur um dann noch gezielter mit Werbung zugemüllt zu werden. Nö! Das muss nicht sein. schon gar nicht, wenn irgendwo dahinter Google oder Microsoft stehen, worauf es im Endeffekt und über einen Zeithorizont von vielleicht 10 Jahren wohl hinauslaufen wird…

(©Logo: facebook.com)

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Keith nimmt HillBill volley

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Medien | 07. Mai 2008 | 11:48:18 | Dirk Kirchberg

Keith Olbermann ist die schärfste Zunge von MSNBC. Und keinem US-amerikanischen Medienmenschen schaue ich lieber beim Zerpflücken von Politikern und ihren Worthülsen bzw. Lügen zu als ihm.

Nun steht’s ja nicht gerade gut um Hillarys Kampagne, aber wie sagte schon Churchill so schön (Hat er wohl nicht gesagt, aber für das Gegenteil gibt’s eben auch keinen Beweis…): »Ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe.« Und getreu diesem Motto wird vom Team Clinton nach jeder verlorenen Wahl die Aussagekraft der gerade verlorenen Wahl neu definiert.

Was lernen wir daraus? Es gibt eben nicht nur swing states, sondern auch swing politicians. Und jetzt viel Spaß bei Olbermanns kleiner Sezierstunde:

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