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Archiv für die Kategorie ‘Internet’

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Randy Pausch ist tot

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Medien | 26. Juli 2008 | 15:47:46 | Dirk Kirchberg

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Randy Pausch ist am gestrigen Freitag gestorben. Ihr erinnert Euch vielleicht: Pausch, Carnegie–Mellon–Professor, litt unheilbar an Bauchspeicheldrüsenkrebs, ließ aber nichts unversucht, um über diese Krankheit aufzuklären und die Forschungsarbeit zu unterstützen. Er gab sich nicht der Illusion hin, er könne den Tod besiegen. Aber er wollte sich nicht geschlagen geben, Aufmerksamkeit zu erreichen und möglichst viel Geld für den Kampf gegen Krebs sammeln. Und er wollte den Menschen – vornehmlich seinen eigenen drei Kindern – einen Weg aufzeigen, wie sie ihr Leben gehaltvoller leben könnten.

Sein Schlüssel zum Glück: Träume haben und an diese glauben. Wir im Café möchten auf diesem Wege unser Beileid bekunden und dazu beitragen, dass Pauschs Vermächtnis – seine Ermutigung zu einem im wahrsten Sinne des Wortes traumhaften Leben – weitergereicht wird. Hier unser damaliges Portrait von Randy Pausch, der mutig viele Hindernisse überwunden hat, aber sich dem finalen geschlagen geben musste.

Wie sagte Epikur? »Der Tod geht mich eigentlich nichts an, denn wenn er ist, bin ich nicht mehr, und so lange ich bin, ist er nicht.« Randy Pausch ist leider nicht mehr. Aber seine Gedanken sind – und bleiben.

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Time for some campaignin‘

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Medien | 17. Juli 2008 | 08:50:44 | Dirk Kirchberg

Damit wir hier nicht die Lust am US-amerikanischen Wahlkrampf verlieren – und die Kandidaten machen es uns da sehr leicht… –, präsentieren wir hier den neuesten Clip von JibJab. Dazu ein Stückchen Schokolade, und die Welt sieht gleich ein wenig freundlicher aus.

Send a JibJab Sendables® eCard Today!

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Googles ‚Lively‘ 3D-Welt und die Folgen

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Technologie | 10. Juli 2008 | 13:21:29 | Roland Müller

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Da hat Google ja wohl eine dicke Überraschung gelandet. Mit ‚Lively‘, einem vorerst nur unter Windows Vista/XP in den Browser integrierten 3D-Chatroom betritt man ein Terrain, auf dem sich das derzeit arg schwächelnde ‚Second Life‘ bisher tummelte. Allerdings nicht mit dem Konzept einer monolithischen Welt, sondern mit den individuellen Welten der einzelnen Nutzer, in denen nicht mehr als 20 Besucher sich gleichzeitig tummeln können. Und entgegen der bisher so Google-typischen intuitiven Einfachheit der Bedienung muss der ‚Lively‘-Nutzer erstmal Hausaufgaben machen und sich anhand eines vorgegebenen Baukastens einen 3D-Raum ausdenken und einrichten, in dem er sich zuhause fühlen will, bevor er seinen Avatar kreiert und sich mit anderen austauscht. Immerhin, wenn Google mit seinen gewaltigen Ressourcen in diesen Sektor der interaktiven Kommunikation einsteigt, dann kann dies neben den üblichen medialen Bebenwellen einiges auslösen. Auch wenn der aktuelle Status der 3D-Welt manches zu wünschen übrig lässt, kann man wohl davon ausgehen, dass allein der magische Name Google eine Nuztermenge generiert, die groß genug sein wird, um als kritische Masse die Welt mit Leben zu erfüllen. Genug Leben jedenfalls, um jenen Effekt auszulösen, der derlei Welten überleben oder schnell sterben lässt: funktionierendes social networking. Die Voraussetzungen zum Mitmachen – ein Google- oder Facebook-Account, Windows Vista oder XP Betriebssystem und Internet Explorer oder FirefoxBrowser – lassen aufrechte Mac-User außen vor. Vorerst.

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Shit, Piss, Fuck, Cunt, Cocksucker, Motherfucker, Tits

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Kultur, Medien | 10. Juli 2008 | 08:14:30 | Dirk Kirchberg

Ich sehe und höre mir den Kram von George Carlin regelmäßig an, lache mich tot und fühle mich hinterher immer besser. Heute habe ich nur durch Zufall mitbekommen, dass Carlin am 22. Juni gestorben ist. Shit, man…

Carlin wurde von Comedy Central zum zweitbesten Comedian aller Zeiten vor Lenny Bruce und hinter Richard Pryor gewählt.

Während Lenny bahnte all jenen den Weg, die ihren Act eben nicht aufräumen, sondern schmutzig halten wollten. Ich erinnere mich noch lebhaft daran, wie cool ich es fand, als Jugendlicher Lennys Autobiografie How to Talk Dirty and Influence People im Buchladen um die Ecke zu bestellen. Plötzlich fühlte ich mich als Rebell.

Carlin folgte Bruce, der 1961 für den Gebrauch von cocksucker rechtlich verfolgt wurde, zwei Jahre später mit seinen berühmten sieben Wörtern, die man im Fernsehen nicht sagen dürfe: „shit, piss, fuck, cunt, cocksucker, motherfucker, tits“. Auch Carlin musste sich daraufhin mit dem Gesetz auseinandersetzen.

Alle sieben Wörter kann man auch heute noch nicht im öffentlich-rechtlichen Fernsehen sagen – außer man heißt Pocher. Aber im Internet dagegen sind diese Wörter kein Problem. Wahrscheinlich wird dieser Artikel hier der bisher am besten indizierte Café-Artikel. Dank Dir, George.

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Mugabe und die geknickte Demokratie

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Medien | 06. Juli 2008 | 13:07:02 | Dirk Kirchberg

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Wo wir gerade bei Unabhängigkeit, Demokatrie und Menschenrechten waren: Robert Mugabe, seit 21 Jahren Tyrann Staatspräsident von Simbabwe, hat 18 Jahre lang immer wieder bestritten, Wahlen zu manipulieren. Nun aber hat ein mittlerweile mit seiner Familie geflüchteter ehemaliger Gefängniswärter, Shepherd Yuda, mit versteckter Kamera gefilmt, wie in Simbabwe Wahlen ablaufen.

Man sieht, wie der Mann vor einem Kampfgefährten Mugabes seinen Wahlzettel ausfüllen muss. Außerdem wird in dem Film gezeigt, wie gegen die demokratischen Bewegungen agitiert wird, wie Oppositionelle eingekerkert und „umerzogen“ werden. Sollte letztere Maßnahme nicht ausreichen, greifen Mugabes Schärgen auch gern zu drastischeren Mitteln bis hin zum Mord.

Yudas Film ist wichtig und sehenswert. Also, ab zum Guardian.

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