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Archiv für die Kategorie ‘Internet’

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Towel Day 2009: Wo ist Euer Handtuch?

Veröffentlicht in Apple & Co, Freunde, Internet, Kultur, Kunst, Literatur, Technologie | 25. Mai 2009 | 00:45:48 | Dirk Kirchberg

Heute ist der 25. Mai, und damit ist heute der 8. Towel Day in Gedenken an den im Café besonders verehrten Schriftsteller Douglas Adams. Am diesjährigen Handtuchtag möchten wir aber nicht nur DNA gedenken, sondern auch Tobias Landin, im Netz besser bekannt als Kojv. Kojv war viele Jahre lang die treibende Kraft hinter dem Towel Day. Im November 2008 verstarb Landin im Alter von nur 30 Jahren. Er hat verfügt, dass seine Asche an dem für ihn so wichtigen Tag verstreut werden soll.

Wir empfehlen natürlich, die Bücher von Adams auch in Buchform zu erwerben. Wer den Guide aber nun nicht besitzt und am Handtuchtag dennoch ein wenig schmökern möchte, hat online die Gelegenheit dazu. Wir übernehmen allerdings keine Garantie für die sprachliche Qualität.

Das Handtuch, das ich auf dem Foto hochhalte, gibt es exklusiv im Towel Shop. Schickes Teil, sehr hochwertig, wenn auch nicht ganz billig für ein Handtuch. Aber wir wissen ja: »Ein Handtuch ist so ungefähr das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann.«

Weitere Infos zum Towel Day finden sich in Rolands letztjährigem Artikel und im MacGuardians-Archiv. Bei Flickr gibt es übrigens eine Towel Day-Gruppe. Und nicht vergessen: Don’t panic!

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Wenn Du Terrorist bist, wirst Du abgemahnt

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Medien, Politik, Technologie | 23. Mai 2009 | 11:49:15 | Dirk Kirchberg

Du bist Deutschland – der Slogan dieser Kampagne, die ein positives Deutschland-Gefühl zum Ziel hatte, allerdings von vielen Seiten wegen der flachen Inhalte kritisiert wurde, inspirierte Alexander Lehmann zu einem Titel für seine Diplomarbeit, in der er die derzeitigen Bestrebungen einiger Politiker und Behörden thematisiert, Überwachung und Zensur die Sicherheit in Deutschland zu stärken. Lehmann produzierte einen Film und textete den bekannten Slogan in Du bist Terrorist um – und wurde umgehend von der für Du bist Deutschland verantwortlich zeichnenden Agentur KemperTrautmann angemahnt.

Lehmann soll innerhalb von drei Tagen alle Hinweise auf die Du bist Deutschland-Kampagne entfernen und soll auch die Domain dubistterrorist.de nicht mehr verwenden.

Liebe KemperTrautmänner, warum in aller Welt mahnt Ihr einen kritisch denkenden Menschen ab? Weil er Euren Slogan verändert nutzt? Habt Ihr ein Markenrecht für alle Du bist-Kombinationen? Also auch für Du bist bekloppt, Du bist ein Nixchecker und Du bist nicht besser als Zensursula?!

Überraschend finde ich die Tatsache, dass die Persiflage der Spreeblickler damals ohne Konsequenzen blieb. Vielleicht lag es ja an der Größe des Blogs? Wollte man damals eventuell nicht die deutsche Blogosphäre direkt an der Spitze angreifen? Aber diesmal ist es ja nur ein kleiner Querulant, dem man mal locker den Arsch abmahnen kann?!

Nun, liebe KemperTrautmänner, da habt Ihr Euch ordentlich verrechnet. Im Jahre 2009 ist es egal, wie groß oder klein ein Projekt im Web ist. Das Web ist engmaschiger denn je, daher erfahren wir von solchen Sauereien schneller. Und können schneller und breiter darauf reagieren.

Und damit sind wir am heutigen Tag, dem Geburtstag der Bundesrepublik Deutschland und des deutschen Grundgesetzes, schon beim Hauptfilm angekommen. Viel Spaß bei Du bist Terrorist!

(gefunden via netzpolitik.org)

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Ab sofort online: die ultimative Wissensmaschine!

Veröffentlicht in Internet, Technologie | 16. Mai 2009 | 08:53:47 | Roland Müller

Seit heute früh, kurz nach 2 Uhr MEZ, ist Stephen Wolframs neuestes „Baby“, die Wissensmaschine Wolfram|Alpha online und kann benutzt werden. Unsere ersten Speilereien zeigen bereits, dass dem Mathematica-Erfinder da ein ganz großer Wurf gelungen ist. In einem Online-Videokurs erklärt er ausführlich, was damit alles möglich ist. Und so viel ist jetzt schon klar: Im Gegensatz zu herkömmlichen Konzepten haben wir es erstmals mit einer Antwortmaschine statt einer Suchmaschine zu tun. Und das ist nicht nur eine fabelhafte Ergänzung zu Google und Co., sondern vielleicht sogar der logische nächste Schritt zur Beherrschung der Inhalte des Internet. Unsere Empfehlung: Unbedingt testen. Unbedingt bookmarken! Und ab und zu einen Blick werfen ins dazu gehörige Blog

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Alle Vögel sind schon da, alle Vögel, alle?

Veröffentlicht in Apple & Co, Internet | 09. Mai 2009 | 16:20:39 | Roland Müller

Sony, Universal Music, Disney, TiVo… Was hat man Apple nicht schon an wilden Übernahmespekulationen unterstellt. Und es nimmt kein Ende damit. Nun pfeifen es die Spatzen von den Dächern, dass es da ein Kaufinteresse an Twitter gäbe. 700 Mio. US$, so zwitschern die Vögelein, wolle man sich in Cupertino den Web 2.0 Senkrechtstarter kosten lassen. Aber: Ergibt das irgendeinen Sinn? Wir machen uns dazu bei einer guten Tasse frisch gebrühtem Kaffee unsere Gedanken…

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Auf leisen Sohlen…

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Politik | 08. Mai 2009 | 08:34:11 | Roland Müller

…zum gläsernen, überwachten Bürger. Nachdem Dirk bereits dankenswerterweise den Augenmerk auf die ePetition gegen die Indizierung und Sperrung von Internetseiten gelenkt hat, schließt sich gleich das nächste Überwachungsthema nahtlos an.: Im aktuellen Entwurf für das „Gesetz zur Stärkung der Sicherheit in der Informationstechnik des Bundes“ verbergen sich einige höchst brisante Passagen, die es Internet-Providern ermöglichen sollen, das Surfverhalten ihrer Nutzer vollständig aufzuzeichnen und zu speichern. Zur Störungsvorbeugung, wie Artikel 3 des hier vollständig einsehbaren Gesetzesentwurfs erklärt: „Soweit erforderlich, darf der Diensteanbieter Nutzungsdaten zum Erkennen, Eingrenzen oder Beseitigen von Störungen seiner für Zwecke seines Dienstes genutzten technischen Einrichtungen erheben und verwenden.“

Präventive Vorratsspeicherung der kompletten Surfdaten inklusive aller besuchter URLs als Vorbeugung gegen technische Störungen? Das riecht arg nach einem Deckmäntelchen, finden wir. Denn da es sich um eine Ergänzung zum §5 des Telemediengesetzes handelt, dürfen die Aufzeichnungen natürlich Bundesbehörden und der Unterhaltungsindustrie zur Verfügung gestellt werden – ohne richterliche Anordnung! Was Patrick Breyer vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung in diesem Golem-Artikel juristisch erläutert und belegt.

Es ist also nur vernünftig, sich der Sichtweise des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung und den Vorbehalten des Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar anzuschließen und diesem neuen Werkzeug zur ungehemmten Datensammlung ein Bein zu stellen. Hierzu ist erneut eine ePedition formuliert, mit der der Bundestag angehalten werden soll, den Gesetzentwurf nicht als Gesetz zu beschließen: ePetition 3468

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