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Archiv für die Kategorie ‘Technologie’

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RIP FireWire

Veröffentlicht in Apple & Co, Technologie | 22. Oktober 2008 | 12:30:15 | Dirk Kirchberg

Roland hatte ja vor ein paar Tagen das Thema FireWire und Apples anscheinenden Abschied von der schnellen Schnittstelle behandelt. Angefangen hatte die webweite Diskussion, als Steve Jobs mit einer sehr kurzen Mail auf eine Frage bezüglich USB vs. FireWire antwortete und damit letztere Schnittstelle eigentlich einstampfte.

Dank einer Anregung unseres Lesers eakv habe ich Georg Albrecht von Apple Deutschland geschrieben, wie es denn um die Zukunft von FireWire bei Apple bestellt sei, ob alle FW-User jetzt ihr Equipment verkaufen und gegen teils gar nicht vorhandenes USB-Zeugs austauschen müssen. Und wie der Chef antwortete auch Herr Albrecht recht kurz und präzise zwischenzeilig:

»Ich kann hier nur auf das Quote von Steve verweisen, das unsere Meinung widerspiegelt.«

Sieht also alles nach RIP FireWire aus…

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Rip Mix Burn 2.0

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Kultur, Medien, Politik, Technologie | 19. Oktober 2008 | 10:41:01 | Dirk Kirchberg

Ich nehme an, dass die meisten von uns früher mal ein Mixtape aufgenommen haben – und damit nach Meinung der Musikindustrie illegal gehandelt haben. Hat uns das damals interessiert? Waren wir uns darüber überhaupt bewusst? Ich sicherlich nicht. Und selbst wenn, hätte es mich dennoch nicht davon abgehalten, das Supertape aufzunehmen. *press rec-play on tape*

In unserer digitalen Gegenwart mixen wir auch, wenn auch anders. Wir rippen alte Filme, um daraus neue Clips zu schneiden. Wir kreieren – und auch hier wieder illegal, wenn wir uns das Urheberrecht bzw. Copyright vergegenwärtigen. Was zeigt, dass das Urheberrecht erneuert und angepasst werden muss. In Deutschland kümmert sich Markus Beckedahl um die Implementierung von Creative Commons.

Lawrence Lessig, der Godfather of CC, hat bei den TED-Talks einen Vortrag gehalten, der genau beschreibt, in welchem Dilemma wir uns befinden. Und in seiner unvergleichlich genialen Art konturiert er das Problem und zeigt einen Weg aus dem Chaos auf.

In die gleiche Kerbe schlägt Richard Baraniuk und zeigt, welche Möglichkeiten das Web und Apps bieten, um uns nicht alle in die Piratenecke zu stellen. Wobei – seit Apple wissen wir, dass es besser ist, ein Pirat zu sein denn der Navy beizutreten. Hoffentlich erinnert sich Steve dieses Mottos auch mal wieder. Ich sage nur iPhone Blacklist

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Die Bahn fährt immer… unpünktlicher!

Veröffentlicht in Gesellschaft, Mobilität, Technologie | 06. Oktober 2008 | 17:56:29 | Roland Müller

DB_ffm

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Wer obiges Foto ganz genau betrachtet, dem wird eine Differenz auffallen. Nämlich jene zwischen der angegebenen Ankunfts-, bzw. Abfahrtzeit auf dem Display der Deutschen Bahn im Fernbahnhof des Flughafens Frankfurt und der analog dargestellten Uhrzeit auf der Bahnsteiguhr. Und genau damit sind wir dann auch schon beim Thema…

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Safari stirbt und stirbt und stirbt und…

Veröffentlicht in Apple & Co, Internet, Technologie | 28. September 2008 | 11:33:04 | Dirk Kirchberg

Seit gestern weiß ich nicht mehr weiter. Ich weiß nicht einmal, was ich verbrochen haben soll. Ich war wie so oft auf Internet-Treibjagd – und plötzlich schmiert Safari so richtig ab. Und lässt sich seitdem nicht mehr starten. Warum auch immer…

Ein Blick ins Crashlog brachte mich auch nicht weiter, weil alles, was unterhalb der Klickebene liegt, schon nicht mehr immer von mir verstanden wird. Aber ich fühle mich an die Tage erinnert, als man sich als Macianer noch durch das Checkbox-Dickicht der Systemerweiterungen klickte. Damals wusste ich meist, woran es lag, wenn etwas nicht lief.

Heute? Heute interessiert es mich nicht, das Gespür für diese internen Feinheiten habe ich verloren, weil mein System mich verwöhnt. Denn es funktioniert einfach. Zumindest meistens.

Und wenn dann so ein Ding wie der wiederkehrende Safari-Crash in mein digitales Leben eintritt, verzweifle ich. Dabei ich will ich doch nur Fahrer sein und nicht Mechaniker – und ja, ich weiß, dass das alles mittlerweile Mechatroniker sind, was die Sache übrigens keinen Deut besser macht…

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Hallo Franz? Bist Du’s wirklich?

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Medien, Politik, Technologie | 18. September 2008 | 07:47:06 | Dirk Kirchberg

Einer Sekretärin in Hessen geht’s „hundeelend“: Sie hatte das Gespräch zwischen einem ffn-Moderator und der SPD-Vorsitzenden Andrea Ypsilanti weitervermittelt, das nun in Teilen im Netz aufgetaucht ist. Wie halten es Politiker mit Anrufen vermeintlich Vertrauter? Fragen an die Parteien.

So kann’s gehen: Das Telefon klingelt, der Chef scheint dran. Natürlich will man ihm sofort kompetent Auskunft geben und fragt nicht nach, ob’s denn auch wirklich der Chef ist – da am Hörer, am anderen Ende der Leitung.

So in etwa ist es der hessischen SPD-Politikerin Andrea Ypsilanti ergangen. Ein vermeintlicher Franz Müntefering, der designierte SPD-Bundesvorsitzende, sollte am Telefon sein. In Wahrheit war es ein Radiomoderator von ffn, der stimmlich Müntefering nicht einmal besonders ähnelt (und sich im Nachhinein für seine Leistung selbst nur eine „3 minus“ gegeben hat). Der vermeintliche „Müntefering“ also ließ anrufen und wurde sofort zur SPD-Politikerin aus Hessen durchgestellt. Keine Nachfrage, kein Rückruf, offenbar auch keine nachhaltige Skepsis nach einem Blick auf die Telefonanzeige.

Laut ffn telefonierte der Radio-„Franz“ mit der Politikerin sieben Minuten lang. Sie ließ sich anscheinend nicht durch die sporadisch eingeworfenen Floskeln des in die Bundespolitik zurückkehrenden SPD-Veteranen, für den sie den Gesprächspartner hielt, irritieren. Eine Nachfrage in der Art: „Hallo Franz, bist Du es wirklich?“, gab es nach vorliegenden Informationen nicht.

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