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Archiv für die Kategorie ‘Medien’

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Die SZ und ScienTomlogy

Veröffentlicht in Gesellschaft, Kultur, Medien | 21. Januar 2008 | 15:05:21 | Dirk Kirchberg

Um meine Kritik deutlicher zu machen als bisher, habe ich den Text nochmals überarbeitet.

Heute morgen wäre mir bei der Lektüre der SZ fast die Kaffeetasse aus der Hand geglitten. Ich konnte nicht glauben, was der sonst von mir sehr geschätzte Tobias Kniebe im Feuilleton unter der Überschrift Die Logik der Eskalation geschrieben hat.

Es geht wieder einmal um Tom Cruise, seine Mitgliedschaft bei Scientology – die er in diesem Video besonders verstörend erklärt – und im aktuellen Fall um Guido Knopps jüngste Aussage, Cruise trete auf wie Goebbels. Nicht vergessen: Es geht nicht um die monströsen Verbrechen der Nazis, sondern um Goebbels‘ respektive Cruises Rhetorik und die Art und Weise, wie er Menschen manipuliert, damit sie ihm folgen, und welche Pläne er (bzw. sein Guru L. Ron Hubbard) für die Welt hat.

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Es wird wieder kriminell – im Radio…

Veröffentlicht in Internet, Kultur, Medien | 14. Januar 2008 | 16:36:14 | Dirk Kirchberg

Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht. Aber ich bin nervös. Ich rette mich die Arbeit, um den Tag zu überstehen. Ich wage es nicht, noch öfter die Site zu reloaden, denn sonst könnte irgendwann der Server platzen. Nur in den Hoffnung, weitere Infos und vor allem Fotos von Roland und Gila zu erblicken.

Es sind jetzt noch knapp 27 Stunden, bis Steve die Bühne im Moscone Center betreten wird, und noch knapp 29 Stunden, bis wir endlich wissen, was Apple sich ausgedacht hat. Diese Spannung ist doch kriminell!

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Es ist was im Busch

Veröffentlicht in Apple & Co, Internet, Kultur, Medien | 05. Januar 2008 | 14:46:50 | Roland Müller

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Nachdem sich die Anfragen häufen und auch hier im CaféDigital schon deswegen angeklopft wurde, gestatte ich mir heute den dezenten Hinweis, dass wir nach Kräften daran arbeiten, rechtzeitig zur Macworld Conference & Expo 2008 das MacGuardians-Archiv online zu stellen. Zugänglich für jedermann, der in sieben Jahren und mehr als 4.000 Beiträgen sowie 70.000 Kommentaren stöbern, suchen und recherchieren mag, um sich ein Bild von der Entwicklung von Apple, Mac und Co. zu machen. Das exakte Freischaltdatum steht noch nicht fest, da wir uns derzeit noch in der Betaphase befinden. Es wird jedoch rechtzeitig hier und an anderen Orten angekündigt und natürlich in der Seitenleiste des CaféDigital Magazins verlinkt. Also: stay tuned!

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Das Aus für Aust

Veröffentlicht in Gesellschaft, Kultur, Medien | 16. November 2007 | 13:17:32 | Roland Müller

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Sie werden rarer in der immer kommerzielleren deutschen Medienlandschaft, aber es gibt sie noch, die sogenannten Alpha-Journalisten. Stefan Aust, 13 Jahre lang Augstein-geadelter, designierter Chefredakteur des Spiegel, zählt unbestritten dazu. Seit gestern ist in seinem Fall – wobei Fall durchaus wörtlich zu nehmen ist – in der Vergangenheitsform zu berichten. Denn unter großem Mediengetöse hat ihm die traditionell die Spiegelgeschicke mitbestimmende Mitarbeiter KG einvernehmlich das Vertrauen entzogen. Dass dies ausgerechnet in seiner urlaubsbedingten Abwesenheit vom Arbeitsplatz geschehen ist, kann man nicht als allerbesten Stil interpretieren. Bei aller sicher berechtigten Kritik an seinem Führungsstil und der von ihm forcierten Umpositionierung des Spiegel im seit Focus wesentlich härter gewordenen Markt der meinungsprägenden politischen Magazine sollten gewisse Spielregeln doch eingehalten werden, finde ich. Sei es, wie es sei, er hat es geschafft, die Auflage des Spiegel über der magischen Einmillionenschwelle zu halten, auch wenn er dazu inhaltliche Kompromisse eingegangen ist. Es wird spannend sein, zu beobachten, wer seine Nachfolge antreten wird und auf wessen Betreiben er oder sie in Austs Fußstapfen treten wird, um die „frischen Ideen“ zu liefern, an denen es den Betreibern seines Abgangs zu mangeln schien. Sollte, wie hier und da kolportiert wird, Mathias Müller von Blumencron, der alerte Chef von Spiegel Online, auf den verwaisten Chefredakteurssessel gehievt werden, wäre dies zumindest etwas Neues. Denn damit würde meines Wissens erstmals ein „Onliner“ die Marschrichtung eines großen, klassischen Printmediums übernehmen. Allerdings einer von einiger Ambivalenz

(©Foto ausschnittsweise: spiegelgruppe.de)

Nachtrag: Wer sich einen schnellen Überblick auf die Kollegen-Kommentare zum Aust-Abgang verschaffen will, klickt sich durch die hier im Café Digital traditionell ausliegenden Zeitungen, in der alle zu Worte kommen – FAZ, taz, Tagesspiegel, Die Presse, W&V, Netzeitung, Süddeutsche, Financial Times, Frankfurter Rundschau, Der Standard, Hamburger Abendblatt, Berliner Zeitung, Kölner Stadtanzeiger, NZZ, RP, Welt, Horizont…

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