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Archiv für die Kategorie ‘Medien’

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Shit, Piss, Fuck, Cunt, Cocksucker, Motherfucker, Tits

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Kultur, Medien | 10. Juli 2008 | 08:14:30 | Dirk Kirchberg

Ich sehe und höre mir den Kram von George Carlin regelmäßig an, lache mich tot und fühle mich hinterher immer besser. Heute habe ich nur durch Zufall mitbekommen, dass Carlin am 22. Juni gestorben ist. Shit, man…

Carlin wurde von Comedy Central zum zweitbesten Comedian aller Zeiten vor Lenny Bruce und hinter Richard Pryor gewählt.

Während Lenny bahnte all jenen den Weg, die ihren Act eben nicht aufräumen, sondern schmutzig halten wollten. Ich erinnere mich noch lebhaft daran, wie cool ich es fand, als Jugendlicher Lennys Autobiografie How to Talk Dirty and Influence People im Buchladen um die Ecke zu bestellen. Plötzlich fühlte ich mich als Rebell.

Carlin folgte Bruce, der 1961 für den Gebrauch von cocksucker rechtlich verfolgt wurde, zwei Jahre später mit seinen berühmten sieben Wörtern, die man im Fernsehen nicht sagen dürfe: „shit, piss, fuck, cunt, cocksucker, motherfucker, tits“. Auch Carlin musste sich daraufhin mit dem Gesetz auseinandersetzen.

Alle sieben Wörter kann man auch heute noch nicht im öffentlich-rechtlichen Fernsehen sagen – außer man heißt Pocher. Aber im Internet dagegen sind diese Wörter kein Problem. Wahrscheinlich wird dieser Artikel hier der bisher am besten indizierte Café-Artikel. Dank Dir, George.

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Mugabe und die geknickte Demokratie

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Medien | 06. Juli 2008 | 13:07:02 | Dirk Kirchberg

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Wo wir gerade bei Unabhängigkeit, Demokatrie und Menschenrechten waren: Robert Mugabe, seit 21 Jahren Tyrann Staatspräsident von Simbabwe, hat 18 Jahre lang immer wieder bestritten, Wahlen zu manipulieren. Nun aber hat ein mittlerweile mit seiner Familie geflüchteter ehemaliger Gefängniswärter, Shepherd Yuda, mit versteckter Kamera gefilmt, wie in Simbabwe Wahlen ablaufen.

Man sieht, wie der Mann vor einem Kampfgefährten Mugabes seinen Wahlzettel ausfüllen muss. Außerdem wird in dem Film gezeigt, wie gegen die demokratischen Bewegungen agitiert wird, wie Oppositionelle eingekerkert und „umerzogen“ werden. Sollte letztere Maßnahme nicht ausreichen, greifen Mugabes Schärgen auch gern zu drastischeren Mitteln bis hin zum Mord.

Yudas Film ist wichtig und sehenswert. Also, ab zum Guardian.

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John McClown

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Medien | 28. Mai 2008 | 22:48:56 | Dirk Kirchberg

Als ich kürzlich mit einem Freund in den USA telefonierte und ihm erzählte, dass ich einen Obama-Aufkleber auf der Rückscheibe meines Autos habe, konnte er es kaum glauben. Ich allerdings konnte kaum glauben, dass John McCain in den USA als tatsächlich ernsthafter Präsidentschaftskandidat angesehen und ihm ein Sieg zugetraut wird. Aber dann fand ich heute den folgenden Clip und atmete auf. Denn ich vertraue auf Youtube als Regulatorium.

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Keith nimmt HillBill volley

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Medien | 07. Mai 2008 | 11:48:18 | Dirk Kirchberg

Keith Olbermann ist die schärfste Zunge von MSNBC. Und keinem US-amerikanischen Medienmenschen schaue ich lieber beim Zerpflücken von Politikern und ihren Worthülsen bzw. Lügen zu als ihm.

Nun steht’s ja nicht gerade gut um Hillarys Kampagne, aber wie sagte schon Churchill so schön (Hat er wohl nicht gesagt, aber für das Gegenteil gibt’s eben auch keinen Beweis…): »Ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe.« Und getreu diesem Motto wird vom Team Clinton nach jeder verlorenen Wahl die Aussagekraft der gerade verlorenen Wahl neu definiert.

Was lernen wir daraus? Es gibt eben nicht nur swing states, sondern auch swing politicians. Und jetzt viel Spaß bei Olbermanns kleiner Sezierstunde:

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Amazee ist Public Beta

Veröffentlicht in Freunde, Gesellschaft, Internet, Medien, Mobilität, Sport | 05. Mai 2008 | 16:15:45 | Dirk Kirchberg

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Ich habe ja bereits an verschiedener Stelle (1, 2) über die Social-Collaboration-Plattform Amazee geschrieben, die es sich zum Ziel gesetzt hat, anderen eine Plattform für die Verfolgung ihrer Ziele zu bieten.

Heute ist Amazee nun endlich in den Public-Beta-Status eingetreten, der es allen Interessierten ermöglicht, sich zu registrieren und eigene Projekte zu starten.Da ich irgendwann mal leichtsinnigerweise via Twitter gefragt hatte, wann es denn endlich ein Amazee Golfturnier geben würde, und als Antwort postwendend die Aufforderung erhielt, das doch gefälligst selbst zu organisieren, habe ich mich ebenfalls schon registiert – und das Projekt Amazee & Café Digital International Open auf den Weg gebracht.

Die Amazee & Café Digital International Open sollen „nicht nur Spaß machen und uns Geeks und Nerds Bewegung verschaffen, sondern auch etwas Gutes erzeugen.“ Denn ich habe mir gedacht, die Startgebühren und eventuelle Sponsorengelder sollen in eine Art Stipendium für kreative, aber noch völlig unbekannte Köpfe des Web 2.0 fließen.

Wer sich registriert und ein eigenes Projekt aus der Taufe hebt, kann sogar noch richtig Geld gewinnen. Denn die besten drei Projekte können sich über ein geteiltes Preisgeld von 10.000 Euro freuen. Damit es ein Projekt ins Finale schafft, braucht es viele gute Bewertungen und viele Mitglieder. Es wird sicher den einen oder anderen Golfer in unserer Leserschaft geben, oder?

In diesem Sinne: „Hit it hard. It will land somewhere.“

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