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Archiv für die Kategorie ‘Gesellschaft’

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Von Barack, der Macht und schmutzigen Schultern

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Medien | 04. Mai 2008 | 17:12:13 | Dirk Kirchberg

Barack Obama ist a good sport, einer, der viele Späße mitmacht. So ist er nun zum wiederholten Male bei David Letterman aufgetreten und hat eine Top–Ten-Liste verlesen. Der Mann versteht Spaß und scheut auch keine direkte Frage.

Auf die Frage eines Reporters, ob er denn als Jugendlicher auch mal Marihuana geraucht und den Rauch inhaliert habe, antwortete er ohne zu zögern: »When I was a kid, I inhaled – frequently. That was the point.« Direkte Frage, direkte Antwort. Nicht so wie Bill, der in England nach eigener Aussage mit Marihuana experimentierte, aber nicht inhalierte und nicht mochte. So wie er mit einer gewissen Praktikantin auch keine sexuelle Beziehung hatte, sich nicht auf ihrem Kleid verewigte und kürzlich auch keine Lügen über Obama verbreitete…

Entschuldige, Bill, aber woher weißt Du, dass Du Pot nicht magst, wenn Du nicht inhaliert hast?! Wie auch immer – dank Barack Obamas E-Mail-Kampagne habe ich nun schon Mails bekommen von ihm selbst, seiner Frau Michelle und JFKs Tochter Caroline (Ich glaube nicht wirklich daran, dass diese Mails von den Unterzeichnenden persönlich verfasst wurden. Aber es macht sich dennoch gut in der Inbox…).

Hier die zwei neuesten Obama–Videos. Eins für HipHopper und eins für Star Wars-Fans.

Barack Obama „Brush Your Shoulders Off“

The Empire Strikes Barack

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Ist das Rennen bereits gelaufen?

Veröffentlicht in Gesellschaft, Medien | 01. Mai 2008 | 10:29:35 | Roland Müller

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Zahlreiche Beobachter der Kandidatenschlacht der Demokraten hatten gedacht, dass nach Hillary Clintons Sieg in Pennsylvania ihre Chancen wieder ein wenig gestiegen seien. Vor allem sie selbst und ihre Wahlmanager. Es gibt jedoch ein interessantes und von den meisten Medien völlig unbeachtetes Indiz, dass das Rennen längst gelaufen ist, Wahlsieg hin, Wahlsieg her. Wie Politico berichtet, ist es nach Clintons Sieg in Pennsylvania zu einem sprunghaften Anstieg von gezielten Mailaussendungen aus der Parteizentrale der Republikaner und deren Kandidaten McCain gekommen – an Medienvertreter – mit verbalen Attacken gegen… nein, nicht Hillary Clinton, sondern Barrack Obama! Offenbar geht das Wahlkampfteam um Senator McCain davon aus, dass Obama das Rennen um die Kandidatur machen wird oder vielleicht bereits gemacht hat. Insiderinformationen aus dem Umfeld der demokratischen „Superdelegierten“? Nicht auszuschließen bei der engen Vernetzung der Wahlkampfteams auf beiden Seiten. Wenn die Republikaner sich in den kommenden Tagen weiter auf Obama einschießen sollten, dann muss man in der Tat davon ausgehen, dass sie genau wissen, warum sie das tun. Munition für die für US-Wahlen so typische Schlammschlacht haben sie sicher mehr als genug gesammelt. Dazu brauchten sie nur die Kampagne von Hillary Clinton zu analysieren. Wie harmlos und menschenfreundlich sind dagegen doch deutsche Wahlen… Wer sich ein Bild über Barrack Obama, seine Persönlichkeit, seine Intentionen und seine Vision der Vereinigten Staaten machen will, dem empfehle ich erneut und nachdrücklich die Lektüre seines hier im Café unlängst rezensierten zweiten Buches!

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Der Informatikprofessor und der Tod

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Medien, Technologie | 23. April 2008 | 21:41:35 | Dirk Kirchberg

Das Vermächtnis eines Sterbenden: Der unheilbar an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankte Informatikprofessor Randy Pausch will mit Botschaften im Netz Menschen zum mutigeren Leben anregen.

Es ist Tradition an Universitäten: Professoren werden zu einer „letzten Vorlesung“ eingeladen. Sie sollen im Hörsaal auftreten, als wäre es das letzte Mal, als sei dieser Vortrag ihr Vermächtnis an die Welt. Auch der Informatikprofessor Randy Pausch von der Carnegie Mellon Universität in Pittsburgh wurde zu einer solchen Vorlesung eingeladen. Doch für Pausch war es tatsächlich die letzte Vorlesung: Der 47-Jährige leidet an unheilbarem Bauchspeicheldrüsenkrebs.

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Foto: Pam Panchak/Post-Gazette

Eigentlich müsste er längst tot sein. Denn die Ärzte hatten ihm schon im September 2006 nur noch eine Lebenserwartung von maximal sechs Monaten prognostiziert. Doch Pausch lebt immer noch, intensiver denn je. Er kämpft mit einer besonders aggressiven Chemotherapie gegen den Krebs, der inzwischen auch Leber und Milz befallen hat. Doch selbst eine neue Therapie, die er ausprobieren möchte, wird ihm nur einen kleinen Aufschub verschaffen. Die Zeit, die er der Krankheit abringt, nutzt Pausch, um im Internet sein Lebenswerk zu errichten.

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Kamera zum Kaffee gefällig?

Veröffentlicht in Genuss, Gesellschaft, Kultur, Medien | 14. April 2008 | 10:39:32 | Dirk Kirchberg

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Eine kurze Meldung bei SpOn ließ mich schmunzeln: Die Kaffeekette Balzac hat ihre Kunden mit Videokameras widerrechtlich überwacht. Nun sollen die Kameras innerhalb von zwei Monaten aus allen – derzeit 31 – Filialen verschwinden.

Das sagt die Gründerin von Balzac Coffee, Vanessa Kullmann, die nach einem Aufenthalt in New York die Idee zur eigenen Pappbecherkaffeekette hatte und 2006 zur Unternehmerin des Jahres gekürt wurde.

Und die Moral von der Geschicht‘? Überwachen beim Kaffeetrinken macht man nicht! Oder anders gesagt: Wer in einer Kette Kaffee trinkt, muss eben nicht nur mit fiesen Bohnen rechnen, denn jeder Kaffeetrinker bekommt die Überwachung, die er verdient. Und bevor das Geschrei losgeht: Ja, auch ich war – und bin – des öfteren in einer Balzac- oder Starbucks-Filiale. Und jedes Mal wieder frage ich mich, warum ich das meinen Geschmacksknospen antue. Denn der Kaffee in diesen Butzen ist alles andere als gut…

Foto: Balzac Coffee

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Das Café dankt

Veröffentlicht in Freunde, Gesellschaft, Internet, Kultur, Mobilität, Technologie | 10. April 2008 | 16:56:24 | Dirk Kirchberg

Während ich vor ein paar Tagen noch gegen Twitter gewettert habe, bin ich mittlerweile selbst angefixt und nutze dieses soziale Netzwerk recht regelmäßig. Es ist interessant, was andere so in 140 Zeichen verpacken. Aber vor allen Dingen hat man immer wieder das beruhigende Gefühl, dass man nicht allein vor dem Computer abhängt und seinen Job erledigt.

Denn da sind noch andere, die schuften müssen und trotzdem Zeit finden für einen Kalauer, einen lustigen Kommentar, via TwitPic ein absurdes Foto zu posten. Twitter gibt seine Genialität erst nach einer Zeit preis – zumindest war das bei mir so. Nun bin ich verloren, zum Glück.

Der Nutzerkreis von Twitter wächst gnadenlos schnell. So gibt es tatsächlich Menschen, die mehr als 22.000 so genannte Follower haben und die selbst rund 16.000 anderen followen. Mir kann keiner erzählen, dass das noch einer lesen kann – oder will. Da geht es wohl nur um den virtuell Längsten…

Was mich dieser Tage aber sehr gefreut hat, war ein Lob, das Oliver Gassner über Twitter schickte. Oliver und ich sind uns bisher nicht begegnet, aber ich followe ihm und er mir. Und so geschah es, dass er – nachdem er wohl in meinem Profil gesehen hat, dass ich beim Café dabei bin – folgenden Tweet in die Welt schickte:

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Dazu muss man wissen, dass Oliver derzeit 848 Follower hat. Dieses Lob erreichte also alle seine Follower. Vielleicht lesen jetzt einige dieser Adressaten hier mit. An alle potentiellen Neu-Caféler: Herzlich willkommen! @oliverg Das Café dankt. (Letzteres ist eine Twitter-konforme Antwort)

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