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Archiv für die Kategorie ‘Gesellschaft’

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Rip Mix Burn 2.0

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Kultur, Medien, Politik, Technologie | 19. Oktober 2008 | 10:41:01 | Dirk Kirchberg

Ich nehme an, dass die meisten von uns früher mal ein Mixtape aufgenommen haben – und damit nach Meinung der Musikindustrie illegal gehandelt haben. Hat uns das damals interessiert? Waren wir uns darüber überhaupt bewusst? Ich sicherlich nicht. Und selbst wenn, hätte es mich dennoch nicht davon abgehalten, das Supertape aufzunehmen. *press rec-play on tape*

In unserer digitalen Gegenwart mixen wir auch, wenn auch anders. Wir rippen alte Filme, um daraus neue Clips zu schneiden. Wir kreieren – und auch hier wieder illegal, wenn wir uns das Urheberrecht bzw. Copyright vergegenwärtigen. Was zeigt, dass das Urheberrecht erneuert und angepasst werden muss. In Deutschland kümmert sich Markus Beckedahl um die Implementierung von Creative Commons.

Lawrence Lessig, der Godfather of CC, hat bei den TED-Talks einen Vortrag gehalten, der genau beschreibt, in welchem Dilemma wir uns befinden. Und in seiner unvergleichlich genialen Art konturiert er das Problem und zeigt einen Weg aus dem Chaos auf.

In die gleiche Kerbe schlägt Richard Baraniuk und zeigt, welche Möglichkeiten das Web und Apps bieten, um uns nicht alle in die Piratenecke zu stellen. Wobei – seit Apple wissen wir, dass es besser ist, ein Pirat zu sein denn der Navy beizutreten. Hoffentlich erinnert sich Steve dieses Mottos auch mal wieder. Ich sage nur iPhone Blacklist

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Jahrmarkt der Bücher und der Eitelkeiten – ein Spaziergang über die Frankfurter Buchmesse (1)

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Kultur, Kunst, Literatur, Medien | 18. Oktober 2008 | 14:02:29 | Roland Müller

„Es muss nicht immer Mac sein!“, dachten wir uns und machten uns nach einer guten, heißen Tasse Kaffee auf nach Mainhattan, wo vom 15. bis 19. Oktober 2008 die 60. Frankfurter Buchmesse für das gewohnte Chaos aus Leselust, Verkehrsstau, Prominentenzirkus und Medienrummel sorgt. Speziell heute und morgen, an den beiden Besuchstagen fürs „normale“ Publikum. Unser Rundgang, der am Mittwoch und am gestrigen Freitag stattfand, soll all jenen unserer Leser, die entweder selbst nicht nach Frankfurt reisen können oder aber sich spontan entscheiden, doch noch das Bad in der Menge der Leseratten zu suchen, einen Eindruck  vermitteln. Ganz subjektiv, mit Blick auf die Skurrilitäten am Rande und gewürzt mit ein paar handfesten Café Digital Lesetipps. Machen wir uns also auf den Weg mitten hinein in den Rummel um 400.000 Neuerscheinungen auf der größten Buchmesse der Welt…

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Die Bahn fährt immer… unpünktlicher!

Veröffentlicht in Gesellschaft, Mobilität, Technologie | 06. Oktober 2008 | 17:56:29 | Roland Müller

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Wer obiges Foto ganz genau betrachtet, dem wird eine Differenz auffallen. Nämlich jene zwischen der angegebenen Ankunfts-, bzw. Abfahrtzeit auf dem Display der Deutschen Bahn im Fernbahnhof des Flughafens Frankfurt und der analog dargestellten Uhrzeit auf der Bahnsteiguhr. Und genau damit sind wir dann auch schon beim Thema…

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Der gute Mensch von Hollywood

Veröffentlicht in Gesellschaft, Kultur | 28. September 2008 | 13:45:02 | Roland Müller

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Nein, Paul Leonard Newman war gewiss nicht der typische Leinwandheld. Kein artifizielles Produkt der Stars in Serie produzierenden und sie anschließend wieder ausspuckenden Glorifizierungsmaschinerie der Traumfabrik. Dazu war er zu eigensinnig, zu selbstbestimmt und zu wenig egomanisch in seiner Selbstwahrnehmung. Kein Wunder, dass einer wie er, der zeitlebens und wissentlichAbstand hielt zum Glamour seiner Branche, nicht genügend dazugehörte, um bereits in jungen Jahren Oscars abzuräumen. Nur sehr widerstrebend und spät ließ sich der Hollywood-Olymp und insbesondere die Jury der alljährlichen Oscar-Show der cineastischen Eitelkeiten im Rahmen ihrer Nabelschau herab, das prestigeträchtige Metallhascherl an Newman zu vergeben – nach immerhin 9 Nominierungen. Gelegenheit hätte es also über Dekaden reichlich gegeben. Nein, Paul Leonard Newman war etwas in Hollywood unerhört seltens: Er war nicht käuflich..

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Die schleichende Automatisierung des Journalismus

Veröffentlicht in Gesellschaft, Kultur, Medien | 19. September 2008 | 16:57:43 | Roland Müller

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Diese nur auf den ersten Blick erheiternde, von der Süddeutschen Zeitung und vom Tagesspiegel kolportierte Geschichte, hat uns dazu veranlasst, einmal der Frage nachzugehen, wie es denn überhaupt steht um den hochgelobten Qualitätsjournalismus. Ist es vielleicht der Beginn eines Trends, dass in Zukunft wie heute schon bei GoogleNews, Computer die Redakteure wegsparen, selbstständig aus dem Nachrichtenpool Stories generieren und dabei so gar nicht menschliche, manchmal vielleicht sogar unmenschliche Fehler machen?

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