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Archiv für die Kategorie ‘Fotografie’

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Meilenstein der Fotoreportage: Life-Archiv bei Google

Veröffentlicht in Fotografie, Gesellschaft | 19. November 2008 | 09:37:28 | Dirk Kirchberg

Hammer, ein Teil des Archivs des berühmten Magazins Life ist hochauflösend bei Google gelistet. So kann man sich durch die Jahrzehnte seit 1860 klicken und so manchen berühmten Moment nochmals nachfühlen. Kriege, die Mondlandung, die große Wirtschaftskrise in den USA der Dreißiger Jahre (Dorothea Lange sei hier erwähnt…) – viele Bilder von Life sind dabei, die zu Ikonen wurden. Das Personenregister kleckert auch nicht gerade: Marilyn Monroe, Pablo Picasso, Jackie Kennedy, Ernest Hemingway, etc.

LIFE photo archive hosted by Google / Foto: Loomis Dean / (via Spreeblick, via Don Dahlmann)

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Schnappschuss (2)

Veröffentlicht in Fotografie, Gesellschaft, Politik, Schnappschuss | 29. Oktober 2008 | 11:28:13 | Dirk Kirchberg

Wenn Roland mit einem Gedicht die Finanzkrise kommentiert, dann mache ich das mit einem Foto, dem Schnappschuss des Tages.

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Schnappschuss (1)

Veröffentlicht in Fotografie, Schnappschuss | 27. Oktober 2008 | 13:39:59 | Dirk Kirchberg

Wir haben hier im Café ja schon ein paar lose Serien wie die ultimativen Schokoladen- und Kaffeetests, die Restaurantempfehlungen etc. Heute kommt eine neue Kategorie hinzu, die bisher gefehlt hat. Das Café-Team ist ja dafür bekannt, gern und viel zu fotografieren. Aber nicht immer reicht es für eine ganze Geschichte, manchmal entdeckt man unterwegs ein Motiv, das es einzufangen gilt. Und da die Suche nach guten und ungewöhnlichen Motiven ja auch etwas mit Jagdinstinkt zu tun hat, nennen wir die Kategorie Schnappschuss.

Der Begriff Schnappschuss wurde vom englischen Jäger Sir Henry Hawker geprägt, der 1808 in seinem Tagebuch notierte, dass er fast jeden Vogel, den er an diesem Tage erlegt hatte, per Schnappschuss getroffen hätte. Gemeint ist also schnelles Schießen aus der Hüfte, ohne das Ziel vorher groß anzuvisieren.

In dieser losen Serie werden wir fortan Bilder präsentieren, die wir im Vorbeigehen entdeckt haben und die wir nicht weiter erklären werden. Wir nutzen für die Bilder das Equipment, das wir gerade dabei haben, sei es Handy, Billigratsche, Camcorder oder die gute Spiegelreflex. Nun aber geht’s los mit dem ersten Foto:

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Analoges im Digitalen: Das Pola ist nicht tot

Veröffentlicht in Fotografie, Gadgets, Internet | 23. Oktober 2008 | 23:46:35 | Dirk Kirchberg

Polaroids gehörten zu meiner Kindheit wie heute Twitter zu meinem digitalen Alltag. Mein Vater hatte eine SX-70, mit der er Immobilien für seine Unterlagen – er selbständiger Versicherungsmakler – fotografierte. Das Auslösegeräusch ist mir in Fleisch und Blut übergegangen. Als die digitale Fotografie die analoge nach und nach verdrängte, verschwand auch die Polaroid-Fotografie. Nur bei Liebhabern wurde und wird sie weiter eifrig betrieben. Im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit – kleiner Gruß an Walter Benjamin – war und ist das Polaroid etwas Besonderes, denn es handelt sich bei jedem Foto um ein Unikat.

Die 600er Filme sind mittlerweile sauteuer, die Kameras gibt’s zu Schnäppchenpreisen im Netz. Ich habe vor Jahren nochmals eine SX-70 mit Autofokus ersteigert, allerdings verstaubt sie auch seit geraumer Zeit im Keller in einem Karton, direkt neben meinen CDs.

Nun ist das Pola zurück, und das zudem digital. Denn nun gibt es – und bisher exklusiv für den Mac! – das kostenlose Poladroid. Die Handhabung ist supersimpel, einfach ein Jpeg auf die kleine Plastikpolaroidknipse ziehen, und schon ertönt der bekannte Auslöser. Das Pola erscheint, das man fleißig schütteln kann, damit die Entwicklung schneller voranschreitet. Das Ergebnis kann man als Jpeg sichern – mit einer Auflösung von 400 dpi. Schön wäre es, wenn der Entwickler eine SX-70 für das Icon als Vorbild nehmen würde. Aber es ist ja auch erst eine Beta.

Der Entwickler denkt auch über eine Pro-Version nach. Da soll es dann andere Bildränder und Effekte geben, und das Programm soll andere Formate, vielleicht sogar PSDs, verarbeiten können. Viel Spaß beim Schütteln!

P.S. Es gibt bei flickr eine eigene Poladroid-Gruppe.

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Schau‘ mir in die Iris, Kleines

Veröffentlicht in Apple & Co, Fotografie | 24. Juni 2008 | 14:34:21 | Roland Müller

iris.jpg

Professionelle Bildbearbeiter stehen auf Adobe Photoshop (oder Gimp, je nach Vorlieben). Gelegenheits-Bildbearbeiter nutzen Adobe Photoshop Elements, den kleinen Bruder des mächtigen Platzhirsches. Anhänger des Zonensystems schwören auf Lightzone (was eine andere Geschichte ist). Stellt sich also die Frage: Braucht es da noch ein weiteres leichtgewichtiges Bildbearbeitungsprogramm unter Mac OS X? Nun, Nolobes IRIS ist angetreten, alle Zweifel an seiner Existenzberechtigung zu zerstreuen und präsentiert sich bereits in Version 1.0 recht vollmundig als „ultimate image editor for Mac OS X“. Hoppla?

Immerhin, die Software ist exklusiv für Mac OS X 10.5 ‚Leopard‘ (!) entwickelt worden und läuft auch nur darunter. Mit einem minimalistischen Ein-Fenster-muss-reichen Konzept besticht Iris zumindest schon mal rein optisch. Das immerhin hat uns im Café doch so neugierig gemacht, dass wir in den nächsten Tagen die Schnittblume mal im Tagesgeschäft mitlaufen lassen. Das Ergebnis unserer Beobachtungen gibt’s dann bei einem Tässchen Kaffee zu lesen und zu bewerten. CU!

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