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Archiv für die Kategorie ‘Sport’

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Sendepause wegen Fußballfieber

Veröffentlicht in Sport | 28. Juni 2010 | 09:00:51 | Roland Müller

Nachdem die Fußball-Weltmeisterschaft nicht nur bei uns hier in der Redaktion derzeit alle anderen journalistischen Aktivitäten zum Erliegen bringt, werden wir zwei größere Beiträge, die bereits fertig gestellt sind (ein hoch spannendes Interview mit dem führenden Chinaexperten der westlichen Welt und ein neuer automobiler Testbericht) erst präsentieren, wenn der WM-Hype sich wieder gelegt hat. Wir hoffen auf das Verständnis der nicht so Fußballinfizierten unter unseren Lesern!

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Luft anhalten!

Veröffentlicht in Kunst, Sport | 14. Juni 2010 | 13:59:49 | Dirk Kirchberg

Kennt Ihr diese Filme, in denen die Hauptdarsteller unter irgendwas hindurchtauchen müssen, und bei denen man unwillkürlich auf dem Sofa – oder im Büro – sitzend ebenfalls die Luft anhält und mittaucht? Dann solltet Ihr Euch dieses Video von Guillaume Nery vielleicht nicht anschauen.

Denn der gute Mann, der Weltmeister im Freitauchen mit kontantem Gewicht (CWT) ist, verschwindet in diesem Clip im Dean’s Blue Hole, dem tiefsten oder zweittiefsten Blue Hole (je nachdem, welcher Wikipedia-Sprachversion man glauben möchte). Das Dean’s Blue Hole ist 202 Meter tief, und daher ist die Anmerkung am Video, dass es um Fiktion handelt, wichtig und richtig. Denn der derzeitige CWT-Weltrekord liegt bei 124 Meter. Auch schon nicht schlecht und für uns Sofa- bzw. Bürotaucher eh viel zu tief. ;-)

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Apple und das Traumtablett

Veröffentlicht in Apple & Co, Design, Gadgets, Internet, Literatur, Medien, Mobilität, Musik, Sport, Technologie, Unterhaltung | 22. Januar 2010 | 01:38:27 | Dirk Kirchberg

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Kaum hatte Apple still und heimlich im Dezember vergangenen Jahres das Yerba Buena Center im kalifornischen San Francisco gebucht, herrschte bei den Fans des Computerherstellers Hochstimmung. Schnell waren sich Mac-Nutzer und Medien einig, was das Unternehmen mit dem markanten Obstlogo präsentieren werde: Es könne sich nur um den sagenumwobenen, nie bestätigten, aber oft beschworenen Tablet-PC handeln, also einen superflachen, mobilen Computer ohne Tastatur, der sich über den Bildschirm bedienen lässt. Als möglicher Produktname wurde “iSlate” kolportiert. “Slate” heißt im Englischen die Schiefertafel.

Nun verschickte Apple offizielle Einladungen für den 27. Januar an ausgewählte Pressevertreter. “Erleben Sie unsere neueste Kreation”, heißt es auf der mit Farbklecksen verzierten Einladung, die anmutet, als hätten Kinder sie mit Fingerfarben illustriert – was manche Journalisten als indirekte Bestätigung des Tablet-Gerüchtes verstehen wollten. Schließlich würde ein solcher Computer mit den Fingern bedient. Aber auch in dieser Einladung ließ Apple offen, um was es sich bei dieser “neuesten Kreation” handeln wird.

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Abschied von Robert Enke

Veröffentlicht in Medien, Sport | 13. November 2009 | 03:23:12 | Dirk Kirchberg

Am Mittwoch Abend machte ich mich wie Tausende andere auch auf den Weg zur Marktkirche, um von Robert Enke Abschied zu nehmen. Ich kannte Robert Enke nicht persönlich, aber er schien uns allen, die wir 96-Fans sind, so nah. Er war auf dem Boden geblieben. Aber das hat HAZ-Redakteur Volker Wiedersheim ja schon viel besser formuliert.

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Als ich um halb sechs Uhr an der Marktkirche ankam, war der Platz vor der Kirche schon proppenvoll. Ich hatte zwar gehofft, es irgendwie noch in die Kirche zu schaffen. Aber der Andrang war so groß, dass die ersten Menschen wohl schon mehr als eine Stunde vor Beginn die meisten Plätze besetzt hatten. Und so landete ich mit rund 20 anderen Menschen in der Elektronikabteilung bei Kaufhof.

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Robert Enke ist tot

Veröffentlicht in Internet, Medien, Sport | 11. November 2009 | 03:40:25 | Dirk Kirchberg

Die Nachricht erreichte mich in der Redaktion, und mit der Bestätigung, dass sich Robert Enke das Leben genommen hat, änderte sich alles. Seiten wurden umgebaut, Impressionen aus der Stadt aufgeschrieben, ein Nachruf formuliert, kurze Interviews geführt. Ich schrieb über Fans, die im Internet trauern.

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Nach Mitternacht dann fuhr ich selbst zum Stadion und wollte Abschied nehmen von der Nummer 1, einem Mann, der so viele Tiefschläge mit Bravour weggesteckt hat und dennoch immer weitermachte. Zusammen mit seiner Frau verlor er eine Tochter, und schenkte einer zweiten, die das Ehepaar im Mai adoptierte, ein neues Zuhause. Mich hat es innerlich von den Füßen gehauen. Ich war dankbar, dass ich noch einige Zeit funktionieren musste. Aber jetzt kommt die Realität durch… Ruhe in Frieden, Robert Enke.

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