Kamera
Schokolade

Amazee ist Public Beta

Veröffentlicht in Freunde, Gesellschaft, Internet, Medien, Mobilität, Sport | 05. Mai 2008 | 16:15:45 | Dirk Kirchberg

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Ich habe ja bereits an verschiedener Stelle (1, 2) über die Social-Collaboration-Plattform Amazee geschrieben, die es sich zum Ziel gesetzt hat, anderen eine Plattform für die Verfolgung ihrer Ziele zu bieten.

Heute ist Amazee nun endlich in den Public-Beta-Status eingetreten, der es allen Interessierten ermöglicht, sich zu registrieren und eigene Projekte zu starten.Da ich irgendwann mal leichtsinnigerweise via Twitter gefragt hatte, wann es denn endlich ein Amazee Golfturnier geben würde, und als Antwort postwendend die Aufforderung erhielt, das doch gefälligst selbst zu organisieren, habe ich mich ebenfalls schon registiert – und das Projekt Amazee & Café Digital International Open auf den Weg gebracht.

Die Amazee & Café Digital International Open sollen „nicht nur Spaß machen und uns Geeks und Nerds Bewegung verschaffen, sondern auch etwas Gutes erzeugen.“ Denn ich habe mir gedacht, die Startgebühren und eventuelle Sponsorengelder sollen in eine Art Stipendium für kreative, aber noch völlig unbekannte Köpfe des Web 2.0 fließen.

Wer sich registriert und ein eigenes Projekt aus der Taufe hebt, kann sogar noch richtig Geld gewinnen. Denn die besten drei Projekte können sich über ein geteiltes Preisgeld von 10.000 Euro freuen. Damit es ein Projekt ins Finale schafft, braucht es viele gute Bewertungen und viele Mitglieder. Es wird sicher den einen oder anderen Golfer in unserer Leserschaft geben, oder?

In diesem Sinne: „Hit it hard. It will land somewhere.“

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Lange Nägel mit großen Köpfen

Veröffentlicht in Apple & Co | 05. Mai 2008 | 11:37:58 | Dirk Kirchberg

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Man muss die Musik der Nine Inch Nails nicht mögen, aber ihr Engagement im Internet ist vorbildlich, veröffentlichen sie doch immer wieder kostenlos Tracks im Internet. Es sei hier als abschreckendes Beispiel nur an Metallica erinnert, die alles und jeden verklagen, der nicht bei drei auf den virtuellen Bäumen sitzt. Wobei die Truppe sich ja nun auch umorientiert und nun auch das Internet für sich entdeckt haben will. Wer’s glaubt…

Aber zurück zu den Nägeln. Die habe selbige gleich mit riesigen Köpfen versehen und ihr neuestes Album The Slip heute komplett getaggt und kosten- sowie DRM-frei im Internet veröffentlicht. Wer das Album haben will, muss sich nur mit einer E-Mail-Adresse eintragen und bekommt dann einen persönlichen Download-Link geschickt.

Das Album gibt’s nicht nur als MP3 und FLAC Lossless, sondern darüber hinaus auch als M4A Lossless und WAVE 24/96. Die audiophilen Vertreter unserer Leserschaft wissen damit sicher etwas anzufangen. Allein die Größe letzteren Pakets – geschmeidige 1,2 GB! – lässt erahnen, dass sich darin ein monströser Klang verbirgt. Aber etwas anderes habe ich von NIN auch gar nicht erwartet.

gefunden bei Netzpolitik

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Von Barack, der Macht und schmutzigen Schultern

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Medien | 04. Mai 2008 | 17:12:13 | Dirk Kirchberg

Barack Obama ist a good sport, einer, der viele Späße mitmacht. So ist er nun zum wiederholten Male bei David Letterman aufgetreten und hat eine Top–Ten-Liste verlesen. Der Mann versteht Spaß und scheut auch keine direkte Frage.

Auf die Frage eines Reporters, ob er denn als Jugendlicher auch mal Marihuana geraucht und den Rauch inhaliert habe, antwortete er ohne zu zögern: »When I was a kid, I inhaled – frequently. That was the point.« Direkte Frage, direkte Antwort. Nicht so wie Bill, der in England nach eigener Aussage mit Marihuana experimentierte, aber nicht inhalierte und nicht mochte. So wie er mit einer gewissen Praktikantin auch keine sexuelle Beziehung hatte, sich nicht auf ihrem Kleid verewigte und kürzlich auch keine Lügen über Obama verbreitete…

Entschuldige, Bill, aber woher weißt Du, dass Du Pot nicht magst, wenn Du nicht inhaliert hast?! Wie auch immer – dank Barack Obamas E-Mail-Kampagne habe ich nun schon Mails bekommen von ihm selbst, seiner Frau Michelle und JFKs Tochter Caroline (Ich glaube nicht wirklich daran, dass diese Mails von den Unterzeichnenden persönlich verfasst wurden. Aber es macht sich dennoch gut in der Inbox…).

Hier die zwei neuesten Obama–Videos. Eins für HipHopper und eins für Star Wars-Fans.

Barack Obama „Brush Your Shoulders Off“

The Empire Strikes Barack

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Ist das Rennen bereits gelaufen?

Veröffentlicht in Gesellschaft, Medien | 01. Mai 2008 | 10:29:35 | Roland Müller

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Zahlreiche Beobachter der Kandidatenschlacht der Demokraten hatten gedacht, dass nach Hillary Clintons Sieg in Pennsylvania ihre Chancen wieder ein wenig gestiegen seien. Vor allem sie selbst und ihre Wahlmanager. Es gibt jedoch ein interessantes und von den meisten Medien völlig unbeachtetes Indiz, dass das Rennen längst gelaufen ist, Wahlsieg hin, Wahlsieg her. Wie Politico berichtet, ist es nach Clintons Sieg in Pennsylvania zu einem sprunghaften Anstieg von gezielten Mailaussendungen aus der Parteizentrale der Republikaner und deren Kandidaten McCain gekommen – an Medienvertreter – mit verbalen Attacken gegen… nein, nicht Hillary Clinton, sondern Barrack Obama! Offenbar geht das Wahlkampfteam um Senator McCain davon aus, dass Obama das Rennen um die Kandidatur machen wird oder vielleicht bereits gemacht hat. Insiderinformationen aus dem Umfeld der demokratischen „Superdelegierten“? Nicht auszuschließen bei der engen Vernetzung der Wahlkampfteams auf beiden Seiten. Wenn die Republikaner sich in den kommenden Tagen weiter auf Obama einschießen sollten, dann muss man in der Tat davon ausgehen, dass sie genau wissen, warum sie das tun. Munition für die für US-Wahlen so typische Schlammschlacht haben sie sicher mehr als genug gesammelt. Dazu brauchten sie nur die Kampagne von Hillary Clinton zu analysieren. Wie harmlos und menschenfreundlich sind dagegen doch deutsche Wahlen… Wer sich ein Bild über Barrack Obama, seine Persönlichkeit, seine Intentionen und seine Vision der Vereinigten Staaten machen will, dem empfehle ich erneut und nachdrücklich die Lektüre seines hier im Café unlängst rezensierten zweiten Buches!

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278 Millionen US$ wofür?

Veröffentlicht in Apple & Co | 27. April 2008 | 17:25:37 | Roland Müller

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Der neueste Apple-Deal geistert nun bereits seit Tagen durch die Gazetten bis hin zu Forbes und wird derzeit allenfalls von den aktuellen Quartalszahlen ein wenig in den Hintergrund gespielt. Mehr als 270 Millionen US$ soll Apple für die Übernahme eines noch recht jungen Start-up Unternehmens der Halbleiterbranche, das unter der Leitung des zugegebenermaßen renommierten Dan Dobberpuhl (u.a. Designer der PDP-11, uVax, Alpha und StrongARM-CPUs) Microprozessoren entwickelt, die vor allem in mobilen Geräten eingesetzt werden. Liest man sich dieses Interview durch, das Dave Ditzel von Transmeta Design für ACM Queue unlängst mit Dan Dobberpuhl geführt hat, dann kommt einem das vor wie eine Zeitreise durch die letzten zwei bis drei Dekaden Chipentwicklung. Spannend wird es erst, als Dave Ditzel diese Frage stellt: „What do you expect your handheld device to do for you five years from now that your current device doesn’t do? Thinking not so much in terms of technology, but if you could imagine a personal handheld device, what do you think we’ll be able to do in the future that we can’t do today?“ Auf die Dan Dobberpuhl antwortet: „I think that, for sure, there’s a path toward convergence of voice, video, and data. And we all want to have it with us all the time, and it’s definitely possible and feasible. So I think with good engineering we’ll have handheld devices that allow us to communicate in those three dimensions with great efficiency.“ Das klingt dann durchaus wie eine jener Visionen, die auch Steve Jobs haben mag. Vielleicht war dies und die Tatsache, dass mit Dobberpuhl weitere 150 qualifizierte Chip-Designer zum Apple-Tross stoßen, Anlass genug, in die Portokasse zu greifen? So oder so spült diese Akquise weltweit führendes Know-how in der Entwicklung von Super-Low-Power CPUs nach Cupertino – der vergangenes Jahr von P.A. Semi vorgestellte PWRficient 64-bit PowerPC-Multicore-Prozessor mit 2 GHz Taktfrequenz soll immerhin um einen Faktor 3 weniger leistungshungrig sein als sämtliche Wettbewerber. Und man kann in der Tat nicht ausschließen, dass das Team um Dan Dobberpuhl aktuell an einer Technologie arbeitet, die so „heiß“ ist, dass Apple einfach nicht widerstehen konnte, zuzugreifen. Kann sein, dass sich dies in den letzten Stunden weiter herumgesprochen hat. Die P.A. Semi Website ist nämlich derzeit wegen Überlastung nicht mehr aufrufbar. Ein Schelm, wer da einen Zusammenhang sieht…

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