Kamera
Schokolade

Drogenmissbrauch am iPhone

Veröffentlicht in Apple & Co, Gadgets, Internet, Mobilität, Unterhaltung | 12. August 2009 | 14:16:50 | Roland Müller

Das iPhone ist ohne Frage ein ganz besonders praktisches Kommunikations- und Arbeitsgerät für den digitalen Nomaden des 21. Jahrhunderts. Insbesondere in seiner jüngsten Darreichungsform, dem iPhone 3Gs. Nur, und damit sprechen wir hier im Café ganz bewusst ein heikles Thema an, es ist auch eine Droge, die zu Missbrauch anregt. Mindestens so sehr wie etablierte Spielkonsolen, Lotto ab einem Jackpot von 1 Mio. Euro oder die unseligen Online-Pokerrunden. Hier und heute möchten wir das Tabu brechen, das bisher über diesem Thema lag und aus ganz aktuellem Anlass einen Junkie beim Drogenmissbrauch qua iPhone über die Schulter schauen. Auf dass es der werten Leserschaft zur Abschreckung gereiche…

mehr… »

2 Kommentare »

Während er weg war

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Literatur, Medien, Technologie, Unterhaltung | 11. August 2009 | 23:01:01 | Dirk Kirchberg

Da hat Jay David ja was losgetreten: In seinem Blog postete er am Sonntag ein Video, in dem er den Moment des Bruchs seiner früheren Beziehung nachzeichnet. Er reiste für zwei Wochen nach Europa, hatte dies seiner Freundin mehrmals mitgeteilt, doch bei dieser war diese Information anscheinend nie richtig eingesickert. So fuhr Jay nach Europa, kam nach zwei Wochen wieder – und fand in und auf seiner In- und Mailbox eine Menge Nachrichten seiner Ex.

Die Frage, die nun in den Kommentaren seines Blogs eifrig diskutiert wird, lautet: Echte Geschichte oder Internetfake? Mir persönlich ist es egal, ob die Story echt oder „falsch“ ist. Da sich Jay David in seinem Blog als Autor bezeichnet, würde ich im Falle eines Fakes von gelungener Internetliteratur sprechen. Denn unterhaltsam, wenn auch ein wenig verstörend, ist seine Geschichte allemal.

2 Kommentare »

Scharfes Stück

Veröffentlicht in Fotografie, Gadgets, Mobilität, Technologie | 10. August 2009 | 19:07:56 | Dirk Kirchberg

Während ich darauf warte, dass mein iPhone-Vertrag alt genug ist, damit ich das 3GS bestellen kann, schaue ich mich so um, was meiner Flip Mino HD bis dahin gefährlich werden könnte. Größtes Manko dieser kleinen Taschencams: das fehlende externe Mikro. Brian Storm hat völlig recht: Unscharfe und körnige / pixelige Bilder gelten unter Umständen als dokumentarisch. Bei schlechtem Ton sind die Zuschauer schnell weg.

Und so stolperte ich vor einigen Wochen über die Lumix GH1 von Panasonic. Die GH1 bietet die Möglichkeit, extern ein Mikro auf den Blitzschuh zu stecken und via Miniklinke mit der Knipse zu verbinden.

Zudem ist die GH1 die erste DSLR, die während des Filmens des Fokus automatisch mitzieht. Bei Canon und Nikon und Co. muss man bisher manuell die Schärfe mitziehen.

Genug Infos über die GH1 finden sich im Netz, aber ein Testvideo, das sich nicht mit Landschaft oder Pflanzen beschäftigt, war schwer zu finden – auch wenn so manches Landscape-Video wirklich beeindruckend ist.

Wenn der Preis dieses Schätzchens noch ein wenig in den Keller rutscht, könnte meine Flip zum Staubfänger werden.

Kommentare deaktiviert für Scharfes Stück

iPhone-Upgrade für Kamera-Freaks

Veröffentlicht in Apple & Co, Fotografie, Gadgets, Technologie | 02. August 2009 | 21:41:58 | Roland Müller

Klar, der CCD-Chip, mit dem das iPhone seine Fotos in Bilddaten umsetzt, ist mangels Fläche im Vergleich zu ausgewachsenen Digitalkameras nur ein Notbehelf. Aber zumindest beim neuesten iPhone 3Gs liefert er bei halbwegs vernünftigem Licht akzeptable Bilder. Die eigentliche Schwäche des iPhones ist die Kameralinse. jeder Fotograf weiß, dass selbst ein mittelprächtiger Chip mit erstklassiger Optik Erstaunliches zu leisten vermag. Da lag es auf der Hand, dass die foto- und designverliebten Japaner versuchen würden, Digitalnägel mit Analogköpfen zu machen, sprich: für das iPhone eine Schale zu bauen, die es ermöglicht, Wechselobjektive an Apples smartem Smartphone zu montieren. Klingt verrückt, und ist es auch…

mehr… »

4 Kommentare »

Das Kabel verneint und schweigt

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Politik | 26. Juli 2009 | 22:35:52 | Dirk Kirchberg

Als hätte ich es mir nicht denken können: Herr Gassen, Leiter Externe Kommunikation bei Kabel Deutschland, hat natürlich nicht auf meine E-Mail geantwortet. Nachdem Vodafone gerade die Mutter aller PR-Schiffbrüche hingelegt hat, steckt man bei Kabel Deutschland anscheinend lieber den Kopf in den Sand, in der Hoffnung, dass diese fürchterlichen Blogger aufgeben und weiterziehen.

Die Nichtstellungnahme überrascht mich keineswegs. Viel spannender finde ich dagegen den Brief, den ich dieser Tage von Kabel Deutschland erhielt, in dem mir die Herrschaften bestätigen, dass ich „zukünftig keine Werbepost oder Anrufe von Kabel Deutschland“ erhalten werde, denn nun schlummern meine Daten in ihrer Sperrliste.

Doch dann folgt der Satz, der mich wütend macht: „Nach interner Recherche konnten wir nicht feststellen, dass Sie durch unser Unternehmen kontaktiert wurden.“

Kabel Deutschland hat mich natürlich niemals selbst angerufen. Für die illegalen Spamanrufe gibt es schließlich Callcenter, die man beauftragen kann. Bei dieser Art von Haarspalterei zieht sich Kabel Deutschland für meinen Geschmack gerade einen Scheitel auf der polierten Vollglatze der Unternehmenskommunikation. Und wenn sie schon keine Haare mehr auf dem Kopf und die eigenen PR-Leute leider auch keine auf den Zähnen haben, sondern alle Probleme wie die drei Affen angehen, beweisen sie, dass sie nicht die leiseste Ahnung haben, wo der Frosch die Locken hat, die Kundenfreundlichkeit, Respekt und Transparenz repräsentieren.

2 Kommentare »