

Kommentare deaktiviert für Genießt die Zeit!
Ach, was gibt es doch für nette Geschenke für Verrückte wie unsereiner, die selbst über Weihnachten vor dem Mac sitzen und mehr oder weniger Sinnvolles in die Tastatur hacken. Beim Herumstöbern bin ich eben über ein ganz besonders skurriles Accessoire für alle gestoßen, die mit flinken Fingerchen das tägliche Hamsterrad des Broterwebs in Schwung halten müssen: der Plüsch-Hamster zum Anschluss an einen freien USB-Port ihrer Wahl. Der Trick: Je schneller man/frau in die Tasten haut, desto fixer läuft der Hamster im Rad… Gibt’s für knapp 30 EUR bei getdigital.de, unserem bevorzugten Lieferanten für analoge und digitale Gadgets, die zwar die Welt nicht braucht, die aber den digitalen Arbeitsplatz angemessen verschönern. Definitiv!
Was könnte besser und genüsslicher die für Café Digital so typische Verbindung von analogem Leben und digitalem Arbeiten veranschaulichen als der Test einer Tafelschokolade aus „Apple Country“ Kalifornien? Entgegen dem sehr deutsch klingenden Namen behauptet der kalifornische Hersteller Scharffenberger mit Sitz in Berkeley, der Universitätsstadt auf der anderen Seite der San Francisco Bay, in typisch amerikanischer Bescheidenheit, Amerikas beste Schokolade herzustellen.: „America’s Finest Dark Chocolate – from Bean to Bar“. Wollen wir das glauben? Nein! Wir testen das…
Die Café Digital Bewertung:
Duft: sehr feine Kakaonase mit deutlicher Süße, 18 Punkte
Optik: seidenmatt mit ausgeprägtem Glanz, innovative Rautenstruktur mit Dreiecksabbruch, 18 Punkte
Konsistenz: mittelfest, sehr angenehmer Biss mit sehr zartem „Knack“, 18 Punkte
Geschmack: perfekte Balance aus dezenter Bitternote, sehr angenehmer, aber nicht dominanter Süße und dahinter verborgen einem schwachen Lederton, delikat! 19 Punkte
Abgang: mittellanger Abgang mit recht langem Nachhall der feinen Bitternote, 17 Punkte
Gesamtwertung: 90/100
Donnerwetter, wer hätte das gedacht! Ausgerechnet ein Kalifornier macht uns vor, wie eine nahezu perfekte dunkle Tafelschokolade duften, brechen und schmecken muss. Chapeau! Und wir wissen, was wir bei unserem Besuch der Macworld Expo 2008 neben allerlei Hardware noch vor Ort bunkern müssen…
[Bezugsquelle Scharffenberger Online-Shop]
Keine vier Wochen mehr und Apples charismatischer CEO wird wie alle Jahre wieder seine Keynote-Speech im gewohnten Outfit, also ganz sicher nicht im Anzug wie neulich in Oslo, zur Eröffnung der MacWorld Conference & Expo 2008 in San Franciscos Moscone Center mit dem magischen Satz zelebrieren „…There is one more thing!“, um das abschließende, dramaturgisch geschickt zurückgehaltene eigentliche Highlight seiner Präsentation vorzustellen. Nur, was wird es diesmal sein? In den meisten Fällen seit unserer ersten persönlich miterlebten MWSF, ich glaube die von 1999 oder 2000 war es, handelte es sich um einen echten Überraschungscoup. Etwas, was kaum eine Gerüchteküche und schon gar kein Analyst auf der Liste hatte. Man kann also auch diesmal nur deduktiv vorgehen und all das ausschließen, was bereits im Vorfeld als wahrscheinlich gehandelt wird und dann sehen, was noch übrig bleibt. Ein kurzer Blick zurück kann da schon mal ganz anregend sein: Was hat Apples CEO eigentlich bei den vergangenen MacWorld Expos avisiert?
2002: Die neuen TFT-iMacs
2003 : Neue PowerBooks in 17″ und 12″
2004: iPod Mini und XServe G5
2005: Mac Mini und iPod Shuffle
2006: Mac OS X 10.5, Intel iMac, MacBook Pro
2007: Apple TV und iPhone
Man muss noch einen weiteren Aspekt vor Augen haben, bevor man Überlegungen anstellt, was Steve Jobs am 15 Januar 2008, ab neun Uhr Ortszeit aus dem Hut zaubern wird: Apple bedient keine Nischenmärkte mehr, Apple bedient den Mainstream: Desktop-Rechner, Laptops, MP3-Player, Internet-TV, Mobiltelefone… Das Subnotebook, das alle Spatzen bereits von den Dächern pfeifen, wird vermutlich kommen. Gemunkelte 13mm Dicke, dank neuester Intel-Chips bis zu neun Stunden Batterielaufzeit, Aluminiumgehäuse, 12″ oder 12″ TFT undsoweiter. Die MacBook Pro Baureihe wird aller Voraussicht nach ein Update erfahren. Ausstattung und vielleicht auch Gehäusefarben werden erweitert. In den MacPros könnten Intel Penryn-CPUs laufen, im Spitzenmodell eine Konfiguration aus zwei Quadcore-Harpertown-Chips mit dann insgesamt 8 Kernen.
Und was sonst noch? Immerhin ist es interessant zu beobachten, wie zielstrebig Apple seine Multitouch-Technologie quasi von unten nach oben in die Produktrange einführt: Zuerst kam der neue iPod mit Touchscreen und der angepassten Benutzeroberfläche heraus, dann folgte das iPhone. Und dann? Könnte Steve Jobs vorschweben, dass Multitouch das Potenzial hat, später auch bei tradierten Formaten wie Laptop oder Desktop-Rechner die Steuerung per Maus oder gar Tastatur obsolet zu machen? Es wäre revolutionär, es wäre typisch Apple und es wäre hoch riskant! Und wieviel unternehmerisches Risiko leistet sich ein Konzern, der im Technologie-Mainstream agiert? Wieviel Risiko darf er sich leisten? Vielleicht reicht die Risikobereitschaft ja diesmal doch nur bis zum seit Jahren beschworenen MacTablet. Oder aber das vermutete ultradünne und ultramobile neue Subnotebook MacBook Nano (?) geht konzeptionell wesentlich weiter als nur kleiner und leichter durch Gewichtsreduktion zu sein. Überlegen wir mal: Eines der Probleme von Laptops ist die Hitzeentwicklung. Forciert durch CPU, RAM, Festplatte und die Notwendigkeit, eine Tastatur zu isolieren. Auf die CPU kann nicht verzichtet werden. Immerhin sollen die neuesten Intel-Chips für Laptop-Anwendungen wesentlich stromsparender sein als ihre Vorgänger. Ohne RAM geht es auch nicht. Statt Festplatte ist ein 32- oder 64-GB-Flashspeicher (Solid NAND) denkbar, das vermeidet bereits eine Menge Hitzeentwicklung. Was bleibt dann noch? Richtig, die Tastatur. Also weg damit? Nun, warum eigentlich nicht? Ein TFT „oben“ zum Sehen, ein Multitouch-Screen „unten“ zum Bedienen. Eine Menge Gewicht wäre gespart und eine zusätzliche Isolierung mechanischer Komponenten obsolet. Das Ergebnis wäre ein revolutionäres Stück Mobiltechnologie jenseits von Blackberry & Co. und diesseits des MacBook, unter Umständen wegweisend für den gesamten Subnotebook-Bereich. Wenn’s der Markt denn akzeptiert. Und die Aktionäre. Und natürlich, wenn für Traditionalisten und Zuhausearbeiter Anschlüsse für eine externe Tastatur/Maus vorhanden sind 😉
Alles Spekulationen, ich weiß. Aber ganz ehrlich, macht nicht genau das den Reiz aus, knapp vier Wochen vor der Keynote-Speech? Deshalb werden wir hier an dieser Stelle in den verbleibenden Wochen auch fröhlich weiter spekulieren.
Wer die grüne Vergangenheit einiger Redakteure des CaféDigital kennt, kann sich vermutlich schon denken, worauf die Headline anspielt. Ja, wir werden die schöne Tradition von MacGuardians.de weiterführen, mit einem rasenden Reporterteam täglich live von der Macworld Expo in San Francisco zu berichten. Wie gewohnt mit vielen, vielen, launig kommentierten Bildern, einer ausführlichen Vorfeld-Berichterstattung, Würdigung jener Neuprodukte, die unserer Meinung nach ein „CaféDigital Best of Show“ verdienen und zusätzlichen Eindrücken aus der Bay Area, wo immer mehr Apple Stores sprießen. Neben dem bekannten in der Stockton Street unweit des Moscone Centers, in dem die MWSF stattfindet und dem in der 20th Avenue ist natürlich der Neue im Marina District besonders interessant. Auch hiervon werden wir in Bildern berichten.
Zudem werden die geneigten Leserinnen und Leser etliche Exklusivbeiträge aus unserer Feder bei mackauf.de erwarten dürfen, dem Mac-Händler-, Einkaufs- und Nachrichtenportal, dem wir zwar nicht monetär, aber mental verbunden sind. Die Macworld Conference & Expo startet am 14. Januar 2008 mit der schon legendären Keynote-Speech von Steve Jobs. Die Messe selbst öffnet ihre Tore vom 15. bis 18. Januar. Wir werden im Gegensatz zur überwiegenden Mehrheit der anreisenden Journalisten nicht nur die ersten beiden Tage vor Ort sein, sondern mit einer Vorberichterstattung am 13. Januar starten und bis zum letzten Messetag berichten. Die Berichte über und aus den Apple-Stores in der Bay Area schließen sich dann an.
Insofern kann ich allen Besuchern, die das Gefühl teilen möchten, selbst dabei zu sein, nur empfehlen, uns auf unserer Reise zu begleiten. Insofern: stay tuned!
Kommentare deaktiviert für Things to come…