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Archiv für die Kategorie ‘Internet’

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Jahrmarkt der Bücher und der Eitelkeiten – ein Spaziergang über die Frankfurter Buchmesse (2)

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Kultur, Kunst, Literatur, Medien | 19. Oktober 2008 | 17:04:47 | Roland Müller

Unser Aufmacher deutet es bereits an: Am heutigen letzten Tag der 60. Frankfurter Buchmesse wollen wir ein wenig nach der Inspiration suchen, nach dem großen Leitthema der Messe. Was also, abgesehen vom viel diskutierten und überfälligen Ehrengast Türkei, hat uns inspiriert? Nun, da war doch diesen von praktisch allen Medien hochgespielte und -gespülte Thema eBook, oder? Diese neuen, handlichen Buchlesemaschinchen, mit denen Teile des Buchhandels einerseits Angst, andererseits Hoffnungen verknüpfen. Gut, dachten wir uns, dann machen wir uns doch mal auf die Suche…

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Rip Mix Burn 2.0

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Kultur, Medien, Politik, Technologie | 19. Oktober 2008 | 10:41:01 | Dirk Kirchberg

Ich nehme an, dass die meisten von uns früher mal ein Mixtape aufgenommen haben – und damit nach Meinung der Musikindustrie illegal gehandelt haben. Hat uns das damals interessiert? Waren wir uns darüber überhaupt bewusst? Ich sicherlich nicht. Und selbst wenn, hätte es mich dennoch nicht davon abgehalten, das Supertape aufzunehmen. *press rec-play on tape*

In unserer digitalen Gegenwart mixen wir auch, wenn auch anders. Wir rippen alte Filme, um daraus neue Clips zu schneiden. Wir kreieren – und auch hier wieder illegal, wenn wir uns das Urheberrecht bzw. Copyright vergegenwärtigen. Was zeigt, dass das Urheberrecht erneuert und angepasst werden muss. In Deutschland kümmert sich Markus Beckedahl um die Implementierung von Creative Commons.

Lawrence Lessig, der Godfather of CC, hat bei den TED-Talks einen Vortrag gehalten, der genau beschreibt, in welchem Dilemma wir uns befinden. Und in seiner unvergleichlich genialen Art konturiert er das Problem und zeigt einen Weg aus dem Chaos auf.

In die gleiche Kerbe schlägt Richard Baraniuk und zeigt, welche Möglichkeiten das Web und Apps bieten, um uns nicht alle in die Piratenecke zu stellen. Wobei – seit Apple wissen wir, dass es besser ist, ein Pirat zu sein denn der Navy beizutreten. Hoffentlich erinnert sich Steve dieses Mottos auch mal wieder. Ich sage nur iPhone Blacklist

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Jahrmarkt der Bücher und der Eitelkeiten – ein Spaziergang über die Frankfurter Buchmesse (1)

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Kultur, Kunst, Literatur, Medien | 18. Oktober 2008 | 14:02:29 | Roland Müller

„Es muss nicht immer Mac sein!“, dachten wir uns und machten uns nach einer guten, heißen Tasse Kaffee auf nach Mainhattan, wo vom 15. bis 19. Oktober 2008 die 60. Frankfurter Buchmesse für das gewohnte Chaos aus Leselust, Verkehrsstau, Prominentenzirkus und Medienrummel sorgt. Speziell heute und morgen, an den beiden Besuchstagen fürs „normale“ Publikum. Unser Rundgang, der am Mittwoch und am gestrigen Freitag stattfand, soll all jenen unserer Leser, die entweder selbst nicht nach Frankfurt reisen können oder aber sich spontan entscheiden, doch noch das Bad in der Menge der Leseratten zu suchen, einen Eindruck  vermitteln. Ganz subjektiv, mit Blick auf die Skurrilitäten am Rande und gewürzt mit ein paar handfesten Café Digital Lesetipps. Machen wir uns also auf den Weg mitten hinein in den Rummel um 400.000 Neuerscheinungen auf der größten Buchmesse der Welt…

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Falschmeldung: Steves Herz geht’s gut

Veröffentlicht in Apple & Co, Internet, Medien | 03. Oktober 2008 | 14:22:17 | Dirk Kirchberg

[UPDATE]: Twitter war zwar der schnellste Kanal, in diesem Fall aber war die Meldung falsch. Apples Vizepräsidentin Worldwide Communications Katie Cotton hat laut Silicon Valley Insider der Meldung auf ireport widersprochen: "Die Meldung stimmt nicht." Trotz des schnellen Dementi vollführte die Apple-Aktie kurzzeitig einen Köpper, um dann wie ein mexikanischer Klippenspringer wieder an die Oberfläche zu schießen. Also alles gut, Steve ist wohlauf.

Was dieser Meldung eines Bürgerreporter einen schalen Beigeschmack verleiht, ist die Tatsache, dass die Plattform ireport zu CNN gehört. 

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Meine tägliche Monitter-Runde wurde jäh durch eine bisher glücklicherweise nicht bestätigte Meldung unterbrochen. Plötzlich rollte immer wieder gleiche Link durch die Twittersphäre, hinter dem sich die Meldung eines Bürgerreporters versteckt.

Dieser johntw will aus einer "zuverlässigen" Quelle erfahren haben, dass Steve Jobs die Sanis rief, weil er an Schmerzen in der Brust und Atemnot leiden würde. Bisher gibt es keine offizielle Bestätigung dieser Meldung. Und ich hoffe, dass Twitter diesmal nicht Recht behält. Bei dem Amoklauf in Kauhajoki war das leider anders. Da lief die Meldung von der Schießerei an einer finnischen Berufsschule schon durch Twitter, als die Agenturen noch keine Ahnung hatten…

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Safari stirbt und stirbt und stirbt und…

Veröffentlicht in Apple & Co, Internet, Technologie | 28. September 2008 | 11:33:04 | Dirk Kirchberg

Seit gestern weiß ich nicht mehr weiter. Ich weiß nicht einmal, was ich verbrochen haben soll. Ich war wie so oft auf Internet-Treibjagd – und plötzlich schmiert Safari so richtig ab. Und lässt sich seitdem nicht mehr starten. Warum auch immer…

Ein Blick ins Crashlog brachte mich auch nicht weiter, weil alles, was unterhalb der Klickebene liegt, schon nicht mehr immer von mir verstanden wird. Aber ich fühle mich an die Tage erinnert, als man sich als Macianer noch durch das Checkbox-Dickicht der Systemerweiterungen klickte. Damals wusste ich meist, woran es lag, wenn etwas nicht lief.

Heute? Heute interessiert es mich nicht, das Gespür für diese internen Feinheiten habe ich verloren, weil mein System mich verwöhnt. Denn es funktioniert einfach. Zumindest meistens.

Und wenn dann so ein Ding wie der wiederkehrende Safari-Crash in mein digitales Leben eintritt, verzweifle ich. Dabei ich will ich doch nur Fahrer sein und nicht Mechaniker – und ja, ich weiß, dass das alles mittlerweile Mechatroniker sind, was die Sache übrigens keinen Deut besser macht…

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