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Archiv für die Kategorie ‘Gesellschaft’

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Frankfurter Buchmesse 2015 (1): Literatur in bewegten Zeiten

Veröffentlicht in Gesellschaft, Kultur, Kunst, Literatur, Medien | 13. Oktober 2015 | 21:58:28 | Roland Müller

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Nun ist es also wieder soweit. Die Frankfurter Buchmesse, Version 2015, öffnet ihre Tore. Morgen, am Mittwoch, ganz offiziell für das Fachpublikum. Heute, als programmatischer Appetizer, mit der traditionellen Pressekonferenz. Die wir uns natürlich trotz stark verschärfter Sicherheitsvorkehrungen nicht entgehen lassen wollten. Ähem… Sicherheitsvorkehrungen?

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Und schon wieder endet das Alte…

Veröffentlicht in Gesellschaft | 31. Dezember 2014 | 23:02:53 | Roland Müller

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Und schon wieder endet das Alte, um Platz zu schaffen für das Neue. Wir hoffen mit unseren Lesern und Besuchern das Beste für 2015. Denn da gibt’s weißgott so einiges, was besser werden muss in dieser Welt, die wir miteinander teilen. Wir werden auch weiterhin mit beiden Augen, dem digitalen und dem analogen, genau hinschauen. Versprochen!

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Heute in der Paulskirche…

Veröffentlicht in Gesellschaft, Politik | 09. November 2014 | 23:37:16 | Roland Müller

NeunterNovember

Es ist wieder so weit. Ganz Deutschland jubelt. Lauthals, voller Emphase und voller Begeisterung über die eine unblutige deutsche Revolution, die – nein, nicht wir! – unsere ostdeutschen Landsleute vollbracht haben. Ohne Zweifel ein Ereignis von historischer Tragweite. Und doch… ganz schleichend gerät vor der auch in den Medien plakativ inszenierten Wiedervereinigung die Tatsache ins Hintertreffen, dass eben dieser 9. November nicht nur anno 1989 Geschichte geschrieben hat. Sondern gleich vier Mal in der deutschen Geschichte des blutigen 20. Jahrhunderts…

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Ein Tag mit Octavio Solis

Veröffentlicht in Gesellschaft, Kultur, Kunst, Literatur, Musik | 31. Mai 2014 | 15:57:09 | Roland Müller

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Octavio Solis, nie gehört? Das kann gut sein hier in der Bildungsrepublik Deutschland, wo uns von den großen Dramatikern allenfalls Bert Brecht ein Begriff ist. Oder, wenn wir in der Schule im Englischunterricht aufgepasst haben, vielleicht noch Eugene O’Neill, dessen gebrochenen, jeden Glauben verlorenen Charaktere bereits in den zwanziger Jahren die Kehrseite des amerikanischen Traums in einer Weise darstellten, wie sie heute im Angesicht des zerfallenden US-Mittelstands wieder von erschreckender Aktualität ist. Eben dieser Eugene O’Neill war es, der uns Ende Mai diesen Jahres in seinen Bann und damit ins sonnige Kalifornien gezogen hat. Genauer gesagt nach Danville unweit von Oakland, wo der Literaturnobel- und  Pulitzerpreisträger mit seiner dritten Ehefrau sieben Jahre seines Lebens verbracht hatte. Im sogenannten Tao House, heute eine National Historic Site mit leider gar nicht so einfachem öffentlichem Zugang. Genau hier waren wir auf Einladung der Eugene O’Neill Foundation mit Freunden verabredet, um im historischen Ambiente der im Rahmen der ‚Playwright’s Theater Series‘ zur intimen Theaterbühne umgebauten Scheune „The Old Barn at Tao House“ der Aufführung von „El Paso Blue“ beizuwohnen, einem der mittlerweile mehr als 20 Theaterstücke eben jenes Octavio Solis, der vielen Kennern der US-Literaturszene nicht erst seit der Pulitzerpreis-Nominierung seines Stückes „Lydia“ als einer der bedeutendsten Dramatiker der Gegenwart gilt. Wir hatten die Chance, uns an historischem Ort selbst zu vergewissern, ob dem so ist…

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Engagement für mehr Substanz

Veröffentlicht in Gesellschaft, Medien, multimedia | 09. Februar 2014 | 15:04:49 | Roland Müller

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Wenn gestandene Journalisten sich aufmachen, geben den Strom zu schwimmen, dann ist das nicht nur aller Ehren wert, sondern verdient auch handfeste Unterstützung! Deshalb haben wir uns entschlossen, das jenseit aller lousy pennies ambitionierte Projekt von Georg Dahm und Denis Dilba namens „Substanz“ zu unterstützen. Nicht nur mit medialer Aufmerksamkeit, sondern ganz konkret mit hartem Cash im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne bei startnext. Was ihnen vorschwebt, erläutern sie in einem Dreieinhalbminuten-Video. Und wer weiß, vielleicht bietet der mutige Ansatz ja über den vergleichsweise herniederliegenden Wissenschaftsjournalismus hierzulande hinaus eine echte Perspektive für neuartige journalistische Geschäftsmodelle ganz generell? Es wäre zu hoffen. Denn eines ist klar: So wie derzeit, mit dem zu Tode Reduzieren von Redaktionen und dem gnadenlosen Ausbeuten freier Journalisten kann es auf Dauer nicht weitergehen. Wir jedenfalls drücken den beiden Entrepreneuren alle Daumen und versuchen unsere Geldbörse weiter offenzuhalten. Über den aktuellen Stand des Projekts kann man sich übrigens hier auf dem laufenden halten…

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