Kamera
Schokolade

iPhone meets Leica?

Veröffentlicht in Apple & Co, Design, Fotografie, Gadgets | 26. Juni 2011 | 14:15:52 | Roland Müller

iPhone-Leica

Es mag ja ein frivoler Traum sein, aber man muss zugestehen, dass die Idee von Black Design Associates so gewagt wie – vielleicht! – genial ist: Man nehme ein iPhone und klinke es in die Rückseite eines noch zu entwickelnden Leica-Digitalgehäuses mit Anschluss ans Leica-M Objektivprogramm. Die Steuerung dieser modularen Digitalkamera erledigt Apple per spezifischer Leica-App, das hochauflösende Display des iPhones wird zum Kameradisplay et voìlà, die iLeica ist geboren!

Nun gut, die faszinierende Idee ist vorerst nicht mehr als das Hirngespinst eines Designstudios. Aber mal ehrlich: Sie hat doch etwas, oder? Sicher würde ein solcher Hybrid aus Leica-Kameratechnik und Apple Hardware und Software für beide Anwendergruppen erst mal ein Aufreger sein. Gelten doch einerseits die klassischen Leica-Fotografen bis zur heutigen M8.2 und M9 Ära als überaus elitär in ihren fotografischen Ansprüchen wie auch hochnäsig gegenüber den Verwendern anderer Kameramarken. Bei Preisen von über 5000 EUR für ein Kameragehäuse und nicht wesentlich niedrigeren für die zugegebenermaßen unerreichten Leicaobjektive irgendwo verständlich. Wenn diese eingeschworene Gemeinschaft auf jene Appleanhänger prallt, die mit iPhone und iPad ihre Sicht der Welt definieren, dann kann es einerseits einen lauten Knall geben. Andererseits entstünde aber vielleicht aus der Verschmelzung zweier Markenuniversen etwas völlig Neues! Das Optik-Know-how aus Wetzlar und das human interface aus Cupertino… Als mich würde das anmachen 😉

(©Schreenshot BlackDesignAss, alle Markenrechte bei den jeweiligen Inhabern)

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3 Antworten zu “iPhone meets Leica?”

  1. 26. Juni 2011 um 19:02:07 | Thyl Engelhardt sagt:

    Wollte eh mal Apple bitten, eine gescheite Systemkamera herauszubringen, basierend auf iOS, vorne mit Wechselbajonett (zB micro four thirds o.ä.), links mit Ansteckvorrichtung für verschiedene Sucher (optisch/elektronisch/hybrid), und oben mit Ansteckvorrichtung für Bedienaufsätze, zB einen einfachen mit verschiedenen Programmen und einer Auslösetaste, einer Pro-version mit der Möglichkeit, Zeit und Blende über Drehringe klassisch einzustellen usw. Und natürlich mit der Option, die Funktionalität der Kamera mittels apps zu erweitern. Wie man ja bereits sehen konnte, müsste Apple nur das Basisgerät bauen, die Ansteckteile und apps kämen dann schon „von selbst“.

    Anmerkung: M-fähige Objektive gibts per M39 Adapter zB zur Zorki ab 100,-, und desweiteren gibts M-Objektive von Cosina und Zeiss in verschiedenen Preisklassen unterhalb Leica.

  2. 27. Juni 2011 um 09:58:58 | Thyl Engelhardt sagt:

    Bei genauerem hingucken sieht es so aus, als wenn die ein fest eingebautes zoom-objektiv vorschlagen. Na ja. Dann sollten sie echt lieber ein Ansteckbedienteil für die iPhone-Kamera entwickeln.

  3. 28. Juni 2011 um 21:47:44 | Roland Mueller sagt:

    Stimmt wohl. Die Inspiration kommt wohl eher von den „kleinen“ Leicas aus der Panasonic Liaison…

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