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Palin ist die Ypsilanti der USA

Veröffentlicht in Politik | 03. November 2008 | 14:01:24 | Dirk Kirchberg

Es ist offiziell: Sarah Palin ist die dümmste Kandidatin für ein öffentliches Amt in den USA. Denn Palin ließ sich von einem kanadischen Radiomoderator aufs Glatteis führen. Der Moderator tat so, als sei er der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy. Und während sie sich geschmeichelt fühlte und sich schon auf die geplante Helikopterjagd auf Robben freute, legte der falsche Nic immer noch einen drauf. Selbst die durchsichtigsten Anspielungen durchschaute sie nicht. Erst als es der Moderator deutlich aussprach – »You’ve been pranked!« –, begriff sie und gab den Hörer an eine ihrer Assistentinnen ab.

Ob sie direkt nach dem Telefonat eine ihrer Flinten aus dem Schrank holte und einen Flug nach Montreal buchte, entzieht sich unserer Kenntnis.

via HAZ.de

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27 Minuten für die Hoffnung

Veröffentlicht in Gesellschaft, Medien, Politik | 30. Oktober 2008 | 15:21:45 | Dirk Kirchberg

Barack Obama hat gestern Nacht im amerikanischen Fernsehen ein Feuerwerk abgebrannt, das sicherlich so schnell niemand vergessen wird. In einem 27-minütigen Spot erzählt er von amerikanischen Familien, ihren Sorgen und Problemen – und von seinen Lösungsansätzen. Kein einziges schlechtes Wort über den Noch-Präsidenten Bush, kein Seitenhieb auf seinen republikanischen Kontrahenten McCain.

Obama erzählte aber nicht nur Amerikas Geschichte, sondern natürlich auch seine eigene und die seiner Eltern und Großeltern. Und er verstand es, den amerikanischen Traum wiederzubeleben. Nächste Woche, am 4. November werden wir erfahren, ob die USA wirklich für eine radikale Richtungsänderung bereit sind. Eine Richtungsänderung, die nicht nur die USA brauchen, sondern die gesamte Welt. Sollte Obama gewählt werden, würde ich wieder ein bißchen mehr an das Amerika glauben können, das ich als Teenager so aufregend fand.

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Überraschung im Wahlkampf: Powell kämpft für Obama

Veröffentlicht in Gesellschaft, Politik | 20. Oktober 2008 | 07:38:00 | Dirk Kirchberg

John McCain hat’s wohl hinter sich – politisch. Langsam aber sicher zeichnet sich ab, dass Barack Obama tatsächlich Präsident der USA werden könnte. Ich schreibe könnte, weil ich von Freunden in den Staaten immer wieder die Warnung bekam: “Ihr Europäer würdet natürlich Obama wählen. Aber so einfach ist das hier nicht.” Genau vor dieser anderen Haltung, die immer wieder mal durchkommt, wenn die Amerikaner sich angegriffen fühlen, hatte ich verstärkt Angst. Denn die USA haben sich deutlich verändert.

Doch es geschehen noch Zeichen und Wunder. Denn Colin Powell, der ehemalige Vorsitzende des Generalstabs, Nationaler Sicherheitsberater und Ex-Außenminister der USA, dieser Colin Powell, eigentlich ein Republikaner, hat sich öffentlich gegen John McCain und Sarah Palin und sehr deutlich für Barack Obama ausgesprochen. Er sprach sieben Minuten über die Unterschiede der Kandidaten. Es könnten die wichtigen sieben Minuten dieses Wahlkampfes sein…

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