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Archiv für die Kategorie ‘Unternehmen’

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Feuer, Stahl und Tinte (1)

Veröffentlicht in Design, Gadgets, Kultur, Unternehmen | 28. Juni 2015 | 15:08:16 | Roland Müller

Kaweco_Intro

Nach längerer Sendepause soll heute wieder einmal ein rein analoges Thema im digitalen Café aufgegriffen werden. Völlig abseits des Mainstreams. Aber vielleicht gerade deswegen von besonderem Interesse. Dass wir hier im Café eine gewisse Affinität entwickelt haben zu tintebetriebenen analogen Schreibgeräten, sprich: Füllfederhaltern, sollte sich ja mittlerweile herumgesprochen haben. Spätestens seit unserer Reportage von der diesjährigen Paperworld in Frankfurt. Im Rahmen dieser Reportage hatten wir ja, wie sich der eine oder andere Leser erinnern mag, auch den sehr attraktiven Stand von Kaweco besucht. Einem der wenigen, verbliebenen deutschen Hersteller von Füllfederhaltern. Dieser Besuch war insgesamt so inspirierend, dass wir uns entschieden haben, sowohl die Kaweco Tinten als auch einen sehr speziellen neuen Kaweco Füllfederhalter aus der beliebten LILIPUT Baureihe für eine ausführlichere Inaugenscheinnahme anzufordern. Von beidem soll im Rahmen eines zweiteiligen Berichts nun die Rede sein. Den Anfang macht der neue Kaweco LILIPUT Fireblue

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30 Jahre Mac und was nun?

Veröffentlicht in Apple & Co, Gadgets, Internet, Mobilität, multimedia, Technologie, Unternehmen | 05. Februar 2014 | 16:02:14 | Roland Müller

Apple_Alttastatur

Rückblende 1984… Apple sorgt mit einem spektakulären TV-Spot für Furore und leitet zugleich die Markteinführung des Apple Macintosh ein. Danach wird die PC-Welt eine andere sein. So weit, so gut, so bekannt. Ich erinnere mich noch sehr gut an das darauf folgende Jahr. Nicht zuletzt deshalb, weil ich damals sehr tief in die Tasche gegriffen und mir per Leasingvertrag einen der ersten Macintosh 512 geleistet habe, den als “Fat Mac” titulierten, mit 512 Kilobyte RAM ausgestatteten unmittelbaren Nachfolger des allerersten Macintosh 128. Ich schätze, mein Exemplar inklusive externem Zweitlaufwerk für die damals innovativen 2 1/4″ Disketten war einer der ersten Macs im Rhein-Main Gebiet. habe ich es je bereut? Nein, gewiss nicht. Im Gegenteil, Ich bin über diese drei Jahrzehnte hinweg des Macs treu geblieben. Auch wenn ich zwischendurch aus rein technischem Interesse allerlei Unsinn getrieben habe – vom kompletten Neuaufbau eines PC bis zum Umbau eines NeXt Cube zum Mac mit G3 Prozessor. Letzteres den wilden Zeiten im Dienst der MacGuardians geschuldet. Und heute? Wie sieht die Apple Welt anno 2014 aus? Nun, ohne Zweifel ist die einstige Renegaten- und Nerd-Marke längst in den Mainstream eingebogen, hat sich vom Computeranbieter zum globalen Unterhaltungselektronikkonzern entwickelt. Nach mehrfachem Gehen und Wiederkommen der treibenden Kraft – möge die Macht mit ihm sein – Steve Jobs, ist kaum noch etwas geblieben von der bedingungslos anwenderzentrierten Genialität und dem Wegbereitertum des charismatischen CEO. Es hat wohl nicht sollen sein. Und so wartet nun die Welt trotz Cupertinos alle Rekorde brechenden Quartalsergebnissen auf ein “one more thing”. Vergebens? Alle Energie verraucht mit Jobs’ viel zu früher “Abberufung”? Eine iWatch – von vielen wohlmeinenden Marktbeobachtern immer noch vorhergesehen – ist bisher nicht vorgestellt worden. Andere sind längst auf diesen eh nur langsam anfahrenden Zug gesprungen. Obwohl, war nicht auch der iPod ehedem keine Neuerfindung der Welt, sondern die puristische Neuinterpretation von vermeintlich marktgängig Bekanntem? Oder verlangen wir vielleicht einfach zuviel von dem hoch liquiden Giganten, zu dem Apple geworden ist? Mag sein. Aber wie so oft stirbt die Hoffnung zuletzt. Die Hoffnung, mit einem neu gedachten Produkt konfrontiert zu werden, das einen völlig neuen Markt aufzumachen in der Lage ist, einen Markt, der zuvor auf keiner Agenda gestanden hat – ein Produkt, das Kompliziertes einfach macht, selbsterklärend und intuitiv bedienbar. Und – das wäre eine subtile Bitte – ohne intransparenten Gebrauch oder Weitergabe jener Daten, die ich ihm aus freien Stücken anvertraue…

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CRM wie es sein sollte

Veröffentlicht in Gadgets, Technologie, Unternehmen | 02. September 2012 | 15:07:17 | Roland Müller

TAGheuer_1

Nachdem uns einige heftige Erschütterungen im privaten Bereich für eine Weile außer Gefecht gesetzt hatten – Sturz, Pflege und Tod meiner Mutter sowie unlängst noch ein Verkehrsunfall mit Totalschaden – sind wir nun wieder wohlauf und zurück im digitalen Leben.

Und zwar mit einer rundum positiven Erfahrung, wie Customer Response Management (CRM), jener Modebegriff fortschrittlicher Marketingmenschen, in der Realität funktionieren sollte. Wohlbemerkt: Die folgende kleine Geschichte muss als die berühmte Ausnahme von der Regel angesehen werden, wonach CRM in 99% aller Unternehmen lediglich ein Lippenbekenntnis bleibt…

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