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Archiv für die Kategorie ‘Politik’

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“Wir sind friedlich, was seid Ihr?”

Veröffentlicht in Gesellschaft, Medien, Politik | 13. September 2009 | 19:55:24 | Dirk Kirchberg

Auf der “Freiheit statt Angst”-Demo in Berlin kam es zu einer beunruhigenden Auseinandersetzung. Ein Demonstrant habe sich den Namen eines Polizisten notieren wollen, um ihn anzuzeigen. Warum die Situation dann eskalierte, ist bisher nicht geklärt. Allerdings will die Polizei – wohl unter Druck geraten durch das enorme Netzecho und die Aufarbeitung im Print– den Fall nun untersuchen. Das HD-Video gibt’s mittlerweile auch als Torrent. Allein dieses Video beweist noch gar nichts. Allerdings sollten Einsatzkräfte mit einem einzelnen Demonstranten, der ein Fahrrad dabei hat, souveräner klarkommen.

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Gelungener Wahlplakat-Remix

Veröffentlicht in Design, Gesellschaft, Medien, Politik | 02. September 2009 | 16:39:17 | Dirk Kirchberg

Die netzpolitik.orgler hatten ja einen Remix-Wettbewerb ausgeschrieben, der nun zu seinem krönenden Hohepunkt gelangt ist. Die Sieger (und die muss jeder für sich selbst entscheiden) stehen fest. Das sehr an die Bildästhetik eines Gerhard Schröders angelehnte Fotomotiv vom Bundes-Schäuble mit dem knappen und umso knackigeren Slogan gefällt mir persönlich mit Abstand am besten. Aber seht selbst.

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Zähne zeigen

Veröffentlicht in Gesellschaft, Politik | 01. September 2009 | 01:34:42 | Dirk Kirchberg

Alles, was ich zu diesem Bild sagen möchte, schrieb ich bereits in meinem Tweet: “Merke: Auf Plakaten ist es von Vorteil, dem politischen Gegner nicht die Zähne zu zeigen.” Wobei ich klarstellen möchte, dass ich niemanden anpacke für unser Land, schon gar nicht Frank-Walter. Anpacken fällt also aus. Aber einpacken kann ich ganz gut. Damit kenne ich mich aus. Habe schließlich bei vielen Umzügen geholfen. Und was beim Einpacken für Umzüge gilt, sollte auch für die Politik gelten: Die Klappe Kartons immer nur halbvoll nehmen machen. Sonst lassen sich schwere Dinge nicht heben – oder aber dem Karton schlägt es den Boden raus…

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Ruckzuckige Zensursula

Veröffentlicht in Internet, Medien, Politik | 19. August 2009 | 10:42:02 | Dirk Kirchberg

So richtig viel fällt mir zu Uschi von der Leyen, der Mutter der Nation, nicht mehr ein. Mittlerweile wundere ich mich auch nicht mehr über ihre demagogischen Reden, über ihr halsstarriges Festhalten an einmal bezogenen Positionen, an den nachweislich falschen Fakten, mit denen sie zur zweitbeliebtesten Politikerin in Deutschland aufgestiegen ist.

Ich kann mir lebhaft vorstellen, dass in ihrem Ministerium in Berlin täglich die Korken knallen, denn von dem ganzen Trara bleibt in den meisten Köpfen draußen im Land nur eines übrig: “Die tut was gegen Kinderpornografie.” Und wer will sich schon gegen den Kampf gegen Kinderpornografie stellen?!

Dabei ist schon der Begriff Kinderpornografie völlig falsch. Es geht hier nicht um Pornografie – zu der man stehen kann, wie man will -, es geht um dokumentierten Kindesmissbrauch. Völlig anderes Spielfeld. Aber das ist Uschi anscheinend egal. Solange sie die Öffentlichkeit mit Empörung versorgen kann – “Himmel noch mal!” -, kann der wirkliche Kampf gegen Kindesmissbrauch warten.

via netzpolitik.org

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Das Kabel verneint und schweigt

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Politik | 26. Juli 2009 | 22:35:52 | Dirk Kirchberg

Als hätte ich es mir nicht denken können: Herr Gassen, Leiter Externe Kommunikation bei Kabel Deutschland, hat natürlich nicht auf meine E-Mail geantwortet. Nachdem Vodafone gerade die Mutter aller PR-Schiffbrüche hingelegt hat, steckt man bei Kabel Deutschland anscheinend lieber den Kopf in den Sand, in der Hoffnung, dass diese fürchterlichen Blogger aufgeben und weiterziehen.

Die Nichtstellungnahme überrascht mich keineswegs. Viel spannender finde ich dagegen den Brief, den ich dieser Tage von Kabel Deutschland erhielt, in dem mir die Herrschaften bestätigen, dass ich “zukünftig keine Werbepost oder Anrufe von Kabel Deutschland” erhalten werde, denn nun schlummern meine Daten in ihrer Sperrliste.

Doch dann folgt der Satz, der mich wütend macht: “Nach interner Recherche konnten wir nicht feststellen, dass Sie durch unser Unternehmen kontaktiert wurden.”

Kabel Deutschland hat mich natürlich niemals selbst angerufen. Für die illegalen Spamanrufe gibt es schließlich Callcenter, die man beauftragen kann. Bei dieser Art von Haarspalterei zieht sich Kabel Deutschland für meinen Geschmack gerade einen Scheitel auf der polierten Vollglatze der Unternehmenskommunikation. Und wenn sie schon keine Haare mehr auf dem Kopf und die eigenen PR-Leute leider auch keine auf den Zähnen haben, sondern alle Probleme wie die drei Affen angehen, beweisen sie, dass sie nicht die leiseste Ahnung haben, wo der Frosch die Locken hat, die Kundenfreundlichkeit, Respekt und Transparenz repräsentieren.

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