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Archiv für die Kategorie ‘Politik’

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Lebt! Lacht! Liebt! Feiert!

Veröffentlicht in Gesellschaft, Politik | 17. November 2015 | 23:38:56 | Roland Müller

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Lebt! Lacht! Liebt! Feiert! Gemeinsam, draußen oder drinnen, auf Plätzen oder in Stadien, im Park oder im Restaurant. Es kann nur diese eine Antwort geben auf Jene, deren größter Horror es ist, die Freiheit der Anderen ertragen zu müssen.

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Frankfurter Buchmesse 2015 (5): Es ist nicht alles Gold was glänzt

Veröffentlicht in Gesellschaft, Kultur, Kunst, Literatur, Medien, Politik, Unterhaltung | 18. Oktober 2015 | 20:41:22 | Roland Müller

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An diesem letzten Tag der Frankfurter Buchmesse wollen wir auf einem letzten Rundgang noch einmal alle Eindrücke aufnehmen, die der alljährliche Jahrmarkt der Buchwelt zu bieten hat. Die Höhen und Tiefen, das, was uns beeindruckt, das was uns irritiert oder einfach nur kalt lässt. Und natürlich die letzten aus unserer ganz subjektiven Sicht wichtigen Lese-Empfehlungen…

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Frankfurter Buchmesse 2015 (4): Indonesien scharf gewürzt

Veröffentlicht in Gesellschaft, Kultur, Kunst, Literatur, Medien, Politik | 17. Oktober 2015 | 21:52:29 | Roland Müller

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Indonesien also. Der diesjährige Ehrengast der Frankfurter Buchmesse ist schon ein ganz besonderer Fall. Das viertgrößte Land der Welt. Zugleich das größte islamische Land. Ein Archipel von mehr als 17.000 Insel mit einer jahrtausendealten Erzähltradition, einer dramatischen Geschichte und einer überaus lebendigen Literaturszene. Fast eine Viertelmilliarde Menschen leben hier. Und doch beschränkt sich unser Wissen auf ein paar Eindrücke der Insel Bali als attraktives Ziel des Fernreisetourismus und einer vagen Vorstellung exotischer, gewürzintensiver Küche. Literatur? Nie gehört! Es war also an der Zeit, dass diese 17.000 Inseln der Imagination endlich einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden. Im Pavillon (Forum / Ebene 1) der Frankfurter Buchmesse 2015…

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Heute in der Paulskirche…

Veröffentlicht in Gesellschaft, Politik | 09. November 2014 | 23:37:16 | Roland Müller

NeunterNovember

Es ist wieder so weit. Ganz Deutschland jubelt. Lauthals, voller Emphase und voller Begeisterung über die eine unblutige deutsche Revolution, die – nein, nicht wir! – unsere ostdeutschen Landsleute vollbracht haben. Ohne Zweifel ein Ereignis von historischer Tragweite. Und doch… ganz schleichend gerät vor der auch in den Medien plakativ inszenierten Wiedervereinigung die Tatsache ins Hintertreffen, dass eben dieser 9. November nicht nur anno 1989 Geschichte geschrieben hat. Sondern gleich vier Mal in der deutschen Geschichte des blutigen 20. Jahrhunderts…

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Mandela – was bleibt

Veröffentlicht in Gesellschaft, Politik | 10. Dezember 2013 | 23:08:03 | Roland Müller

DerVersoehner

Nelson Rolihlahla Mandela, oft liebevoll mit seinem Clannamen Madiba gerufen, ist tot. Und eigentlich fehlen uns die Worte, um zu beschreiben, was dies bedeutet. Man stelle sich das vor: 27 Jahre in einer engen, kahlen Gefängniszelle zu verbringen, dann die Freiheit zu erlangen und nicht der Versuchung zu erliegen, es jenen heimzuzahlen, die einen eingekerkert haben. Hass und himmelschreiende Ungerechtigkeit zu vergelten mit Vergebung und Versöhnung. Man muss schon lange suchen, zurückgehen bis zum Neuen Testament, um eine vergleichbare Persönlichkeit zu entdecken. Selbst der Vergleich mit Mahatma Gandhi hinkt schlussendlich. Obwohl ein Gandhi-Zitat im Kern trifft, wofür Madiba stand: Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“ Und wahrlich, eine solche Veränderung der Welt, vor allem aber der sie vermeintlich Regierenden, wäre uns allen nur zu wünschen – die in langen Reihen Einzug hielten im Stadion von Soweto, um ihm, dem Versöhner, zu huldigen. Nicht einer unter ihnen, dem man zugestehen könnte, dem langen Schatten des großen Afrikaners auch nur einen Schritt weit nahezukommen. Realpolitik? Eine beliebte Ausrede, um das Menschliche hintenan zu stellen. Und doch… War da nicht für einen Moment – herbeigesungen von einer urafrikanischen Heiterkeit in der gemeinsamen Trauer – eine Ahnung einer Welt zu verspüren, wie sie vielleicht sein könnte? Kein Paradies, aber eine Welt von Respekt, gegenseitiger Wertschätzung und gemeinsamem Handeln. Nächstenliebe, die ach so schwer fällt. Jedem, außer ihm, Tata, dem Vater eines Landes, eines Kontinents und irgendwie dieses ganzen Planeten. Hoffen wir, dass sein Vorbild lange strahlt und selbst sein Tod zu etwas gut ist: nämlich dazu, dass sich Südafrika auf seine Werte besinnt und den Weg weitergeht, den Mandela begonnen und gelebt hat. Und ja, nicht nur Südafrika…

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