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Archiv für die Kategorie ‘Mobilität’

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nano dreht nun auch Video

Veröffentlicht in Apple & Co, Gadgets, Mobilität, Technologie, Unterhaltung | 09. September 2009 | 21:10:35 | Dirk Kirchberg

So, Apple hat heute zu einem speziellen Event eingeladen. Und siehe da: Steve Jobs gab sich die Ehre und hielt die Keynote. Es wurde iTunes gelobt und erneuert, es wurden die iPod nanos überholt und im Preis gesenkt. Die kleinen Teile verfügen nun auch über eine Videokamera und drehen nun H.264-Video im Format 640 x 480. Das entspricht der normalen Flip, die kein HD erzeugt. Gegen die Flip sprechen nun das deutlich kleinere Format des iPod nano und die größere Speicherkapazität von bis zu 16 GB. Ich werde mich wohl sehr zurückhalten müssen, damit ich nicht demnächst einen dieser videonanos kaufe und die noch recht neue Flip Mino HD in Rente schicke.

Was mich allerdings ein wenig verwundert: Der neue iPod nano hat nun eine Videokamera und ein FM-Radio drin, der neue iPod touch dafür keine Videokamera und das iPhone kein FM-Radio. Warum in aller Welt stückelt Apple die Features so auf? Damit wir alle mehr iPods und iPhones kaufen, klar. Aber im Sinne der User ist das alles nicht so wirklich. Sei’s drum, die Dinger werden sich wie geschnitten Brot verkaufen. Bin gespannt, ob die Videoqualität der nanos überzeugt.

Eine bebilderte und sehr umfangreiche englische Zusammenfassung findet sich bei CrunchGear. Für eine deutsche Rückschau empfehlen wir die Kollegen von mackauf.

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Drogenmissbrauch am iPhone

Veröffentlicht in Apple & Co, Gadgets, Internet, Mobilität, Unterhaltung | 12. August 2009 | 14:16:50 | Roland Müller

Das iPhone ist ohne Frage ein ganz besonders praktisches Kommunikations- und Arbeitsgerät für den digitalen Nomaden des 21. Jahrhunderts. Insbesondere in seiner jüngsten Darreichungsform, dem iPhone 3Gs. Nur, und damit sprechen wir hier im Café ganz bewusst ein heikles Thema an, es ist auch eine Droge, die zu Missbrauch anregt. Mindestens so sehr wie etablierte Spielkonsolen, Lotto ab einem Jackpot von 1 Mio. Euro oder die unseligen Online-Pokerrunden. Hier und heute möchten wir das Tabu brechen, das bisher über diesem Thema lag und aus ganz aktuellem Anlass einen Junkie beim Drogenmissbrauch qua iPhone über die Schulter schauen. Auf dass es der werten Leserschaft zur Abschreckung gereiche…

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Scharfes Stück

Veröffentlicht in Fotografie, Gadgets, Mobilität, Technologie | 10. August 2009 | 19:07:56 | Dirk Kirchberg

Während ich darauf warte, dass mein iPhone-Vertrag alt genug ist, damit ich das 3GS bestellen kann, schaue ich mich so um, was meiner Flip Mino HD bis dahin gefährlich werden könnte. Größtes Manko dieser kleinen Taschencams: das fehlende externe Mikro. Brian Storm hat völlig recht: Unscharfe und körnige / pixelige Bilder gelten unter Umständen als dokumentarisch. Bei schlechtem Ton sind die Zuschauer schnell weg.

Und so stolperte ich vor einigen Wochen über die Lumix GH1 von Panasonic. Die GH1 bietet die Möglichkeit, extern ein Mikro auf den Blitzschuh zu stecken und via Miniklinke mit der Knipse zu verbinden.

Zudem ist die GH1 die erste DSLR, die während des Filmens des Fokus automatisch mitzieht. Bei Canon und Nikon und Co. muss man bisher manuell die Schärfe mitziehen.

Genug Infos über die GH1 finden sich im Netz, aber ein Testvideo, das sich nicht mit Landschaft oder Pflanzen beschäftigt, war schwer zu finden – auch wenn so manches Landscape-Video wirklich beeindruckend ist.

Wenn der Preis dieses Schätzchens noch ein wenig in den Keller rutscht, könnte meine Flip zum Staubfänger werden.

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Protest: Fotografen verschenken ihre Fotos

Veröffentlicht in Fotografie, Gesellschaft, Internet, Medien, Mobilität, Technologie | 02. Juli 2009 | 23:39:42 | Dirk Kirchberg

Zuerst einmal der Disclaimer: Ich bin seit Jahren Mitglied bei Freelens und arbeite in der Redaktion des Freelens Magazins mit.

Jetzt zum wichtigen Teil: Immer mehr Verlage versuchen, den Fotografen über engmaschige KnebelVerträge möglichst alle Rechte abzunehmen. Und ich meine wirklich komplett. Auf alle Zeiten, für alle Zwecke.

Ich finde zwar auch, dass man in digitalen Zeiten eine andere Idee von Rechten in Betracht ziehen sollte – hier sei nur kurz Creative Commons erwähnt –, es muss aber gewährleistet bleiben, dass die (im wahrsten Sinne des Wortes) Urheber für ihr Werk entlohnt und im professionellen Fall davon leben können. Wenn aber Verlage nun im Zuge der voranschreitenden Gewinnmaximierung ihren Autoren – ob Text oder Foto ist egal – alle Rechte abnehmen und ihnen nur Pfennige Cent als Entlohnung hinwerfen, wird das System über kurz oder lang, höchstwahrscheinlich über viel kürzer, kippen.

Und da wir nun mit den digitalen Mitteln eigentlich keine Verleger mehr brauchen, um unsere Inhalte zu publizieren, sollten sich die Verleger, deren Geschäftsmodelle noch sehr stark auf Papier angewiesen sind, es zweimal überlegen, ob sie es sich mit den Schaffenden verscherzen.

Freelens, der Verband der Fotojournalistinnen und Fotojournalisten e.V., hat nun gegen einen dieser Verlage demonstriert und die eigenen Fotos im Rahmen des ersten G-Days lieber selbst verschenkt als sie zu übelsten Bedingungen für immer abzugeben.

“Mit dieser Aktion wollen die Fotografen auf die unsäglichen Vertragsbedingungen des Jahreszeitenverlages aufmerksam machen. In diesen Verträgen nimmt sich der Verlag das Recht, Fotos die aus Aufträgen resultieren, beliebig oft auch in anderen Objekten der Ganske-Gruppe, zu die der Jahreszeiten-Verlag gehört, zu verwenden – ohne jegliche weitere Honorierung.

Nach wie vor ist der Verlag nicht bereit, mit den Fotografen, die z.T. Jahrzehnte für die Magazine des Verlages arbeiten, über den Vertrag zu verhandeln.

Bereits über 4.000 Fotografen unterstützen diesen Appell gegen solche Vertragsbedingungen:

Wir protestieren gegen die aktuellen Verträge für Fotoproduktionen des Jahreszeiten Verlages. Sie sind ein eklatantes Beispiel für den Versuch, die Rechte der Fotografen, Journalisten und Autoren zu beschneiden.

Wir wehren uns grundsätzlich gegen Rahmenbedingungen, die

- die journalistische Freiheit und die Rechte von Autoren bedrohen
- die Urheberrechte untergraben und die Übertragung von Nutzungsrechten nicht angemessen entlohnen
- die wirtschaftliche Existenz von Fotografinnen und Fotografen gefährden
- einen Angriff auf den Markt der Bild- und Fotoagenturen darstellen

Das Ergebnis kreativer Arbeit muss weiterhin den Urhebern gehören!”

Und nun zum Hauptfilm:

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Iran ist nicht gleich Iran

Veröffentlicht in Gesellschaft, Internet, Medien, Mobilität, Politik | 15. Juni 2009 | 18:36:05 | Dirk Kirchberg

Ich verfolge sehr gespannt, was sich im Iran abspielt. Hunderttausende Menschen – ein BBC-Reporter sprach gar von mehreren Millionen – gehen auf die Straßen und demonstrieren. Sie wehren sich, auch auf die Gefahr hin, wie hunderte Oppositionelle in den Kellern des Regimes zu verschwinden. Oder getötet zu werden, wie heute bereits gerüchteweise berichtet wurde.

Ob die Wahlen nun manipuliert wurden, bleibt abzuwarten. Ob wir die echten Ergebnisse erfahren werden, bleibt ebenfalls abzuwarten. Dass die Medien eingeschüchtert wurden, ist kein Geheimnis mehr. Und dass die iranische Regierung anscheinend zerrissen ist, ebenfalls nicht.

Natürlich organisieren sich die Gegner Ahmadinedschads auch und vor allem über das Internet. Ich empfehle an dieser Stelle zwei Fotoserien bei The Big Picture. Die erste thematisiert die Wahlen im Iran, die zweite die erneuten Proteste. Die Mussawi-Stencils gibt’s übrigens hier.

Update: Twitter verschiebt Wartungsarbeiten, um Nutzern im Iran weiterhin Kommunikation jenseits der Zensur zu ermöglichen.

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