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Archiv für die Kategorie ‘Gesellschaft’

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Gute Vorsätze und ein Beispiel

Veröffentlicht in Fotografie, Gesellschaft, Kultur | 02. Januar 2012 | 11:11:11 | Roland Müller

SX70_Ghana

Jaja, ich weiß, wir hatten recht lange eine Sendepause hier im Café. Dafür starten wir aber mit einer ganzen Menge guter Vorsätze ins Jahr 2012. Einen davon haben wir gleich zu Beginn abgearbeitet: Initiiert von den Kollegen von H/L/Z in Frankfurt haben wir uns deren Engagement für die Straßenkinder von Akkra in Ghana angeschlossen und spontan ein Exemplar einer limitierten Edition “der schönsten Schrottkamera der Welt” geordert. Der Erlös kommt direkt den Straßenkindern zugute, die aus Schrott ihre Träume basteln. Was hat es mit diesem in Kooperation mit IMPOSSIBLE entstandenen humanitären Hilfsprojekt auf sich? Lassen wir die Initiatoren selbst zu Wort kommen:

“Wir haben auf einer Ghana-Reise in den Straßen von Accra eine verrückte Kamera gefunden: den Nachbau der legendären Sofortbildkamera SX 70 von Polaroid. Sie kommt dem Original recht nahe, kann nur nichts »sofort«, auch nicht fotografieren. Dafür ist sie ein kleines Kunstwerk, das zeigt, wie man das Unmögliche möglich machen kann. Mit Phantasie und Geschick bauen Jugendliche in Ghana aus alten Blechresten das schöne Objekt. Diese kreative Leistung wollen wir der Welt zeigen und deshalb gibt es jetzt im IMPOSSIBLE Shop die »Limited IMPOSSIBLE Ghana Edition«.

The Impossible Project und Heine/Lenz/Zizka unterstützen mit der limitierten Edition »Made in Ghana« die Arbeit von »Chance for Children«. Einen Großteil des Erlöses aus dem Verkauf spenden wir dem Verein, der seit 1999 in Accra arbeitet. »Chance für Children« gibt Straßenkindern in der ghanaischen Hauptstadt ein Zuhause, ermöglicht ihnen den Schulbesuch und eine Ausbildung, damit die Mädchen und Jungen die Chance haben, für sich selbst zu sorgen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.”
In unseren Augen ist das eines der kreativsten Hilfsprojekte im Herzen Afrikas. Und eines, das den Betroffenen direkt zugute kommt, ohne umfänglichen Verwaltungsaufwand, einfach durch das persönliche Engagement der Beteiligten vor Ort. Das Beste daran: Die Kinder demonstrieren mit ihrer eigenen Fantasie und Kreativität das Potenzial, dass in ihnen steckt. Und allein das ist schon förderwürdig!

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In memoriam – die Steve Jobs Bilderstrecke

Veröffentlicht in Apple & Co, Gesellschaft, Internet, Kultur, Schnappschuss, Technologie, multimedia | 08. Oktober 2011 | 18:01:37 | Roland Müller

SJ-2004_06

Einige Leser wissen es ja, dass wir seit frühesten MacGuardians Zeiten den Aufstieg von Apple und das Reüssieren von Steve Jobs in Wort und Bild begleitet haben. Nicht zuletzt während der jährlichen Besuche auf der MacWorld Expo in San Francisco – lange Jahre das Highlight im Jahresablauf eines aufrechten Mac-Users. Im Laufe der Jahre hat sich so ein reichhaltiger Fundus an Fotos des legendären Apple Masterminds angesammelt. Teils entstanden bei persönlichen Begegnungen auf dem Show Floor, teils vom Bühnengeschehen abgelichtet, wenn Jobs wieder einmal eine seiner unnachahmlichen Produktpräsentationen geliefert hat. Nicht von ungefähr hat Kollege Dirk den Schlüsselsatz dieser Präsentationen in leicht abgewandelter Form zur Headline seines Artikels gemacht: “One more thing…”

Hier und heute möchten wir einen Teil unseres Fotomaterials mit Euch teilen – es deckt den Zeitraum von 2000 bis 2008 ab. Enjoy and remember!

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One last thing

Veröffentlicht in Apple & Co, Design, Fotografie, Gadgets, Gesellschaft, Internet, Kultur, Medien, Musik, Technologie, Unterhaltung, Videografie, multimedia | 07. Oktober 2011 | 20:36:10 | Dirk Kirchberg

dkb_regenbogenNEU

»Steve Jobs ist gestorben.« Ich stand am Donnerstag Morgen unter der Dusche, als meine Frau mir die Nachricht überbrachte, die in den darauffolgenden Stunden und Tagen Medien- wie Mac-Welt beherrschen sollte.

Steve war gestorben. Die Tatsache an sich war keine Überraschung, dafür waren in den vergangenen Monaten die Zeichen – und manches pietätloses Paparazzo-Foto – leider zu eindeutig gewesen. Eigentlich war man darauf vorbereitet. Doch als es unumstößlich feststand, dass der Apple-Mitgründer nie wieder sein berühmtes One more thing… inszenieren würde, traf mich die Nachricht schwer. Nun hatte ich Steve Jobs nie persönlich kennengelernt und ihn auch nie »in echt« erlebt. Aber dennoch erfüllte mich eine Art von Trauer.

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Ein Stück Unsterblichkeit

Veröffentlicht in Apple & Co, Gesellschaft, Kultur, Technologie, multimedia | 06. Oktober 2011 | 21:15:44 | Roland Müller

Steve_2004

Gestern ist das eingetreten, was viele Macianer längst befürchtet hatten: Der Apple-Mitgründer, CEO, geniale Vermarkter und Apologet eines ganz neuen Umgangs mit Computern ist von der Bühne des Lebens abgetreten. Seine Visionen werden seine viel zu kurze Lebensspanne überdauern. Er hat nicht nur die IT-Branche, sondern unser aller Leben entscheidend geprägt. Charismatisch, unwiderstehlich in seinem Vorwärtsdrang, mitreißend, aber oft genug auch hart gegen sich und andere hat er zwischen 2000 und 2011 ein konkursgefährdetes Unternehmen zur prägenden Marke der iGeneration und einem der wertvollsten börsennotierten Konzerne der Welt gemacht. Unnötig, hier und jetzt Rückschau zu halten. Das tun heute und in den nächsten Wochen eh nahezu alle Medien von der ARD bis zur TAZ. Wir werden stattdessen in den kommenden Tagen hier an dieser Stelle in loser Folge Steve Jobs Fotos aus dem reichen Fundus unserer MacWorld Expo Besuche in San Francisco seit 2000 veröffentlichen – als eine Hommage an den Mann, den man ohne Einschränkungen als den John Lennon der IT Branche bezeichnen kann.

Steve, Du wirst fehlen! Und unsere Gedanken weilen bei Deiner Familie.

Eine Presseschau stellen wir morgen zusammen. Wer persönlich kondolieren möchte, kann dies über die folgende Adresse tun: rememberingsteve@apple.com

(©Foto: Roland Müller)

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Das Ende einer Ära

Veröffentlicht in Apple & Co, Gesellschaft, Internet, Technologie, multimedia | 25. August 2011 | 21:51:29 | Roland Müller

Jobs_Abschied

“Ich habe immer gesagt, dass wenn jemals der Tag kommen sollte, an dem ich nicht länger meine Aufgaben und Erwartungen als CEO von Apple erfüllen kann, ich der erste wäre, der Euch das wissen lässt. Leider ist dieser Tag gekommen.
Ich trete hiermit als CEO von Apple zurück. Ich möchte, so der Aufsichtsrat dies für möglich hält, als Vorsitzender des Aufsichtsrats, als Aufsichtsratsmitglied und Mitarbeiter von Apple behilflich sein.
Was meinen Nachfolger angeht, empfehle ich mit Nachdruck, dass wir unseren Nachfolgeplan erfüllen und Tim Cook zum CEO von Apple ernennen.
Ich glaube, dass die besten und innovativsten Tage noch vor Apple liegen. Und ich freue mich darauf, den Erfolg von Apple in einer neuen Rolle zu sehen und dazu beizutragen.
Ich habe bei Apple einige der besten Freunde in meinem Leben gefunden und ich danke Euch allen für die vielen Jahre, die ich neben Euch arbeiten konnte.

Steve”

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