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Archiv für die Kategorie ‘Fotografie’

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Basteltag im Café

Veröffentlicht in Fotografie | 08. März 2009 | 18:47:02 | Roland Müller

Es geht tatsächlich so einfach wie das Brezelbacken! Ein ruhiges Händchen vorausgesetzt ist es eine 10-Minuten-Aktion, aus einem zwar in Kanada gefertigten, gleichwohl aber optisch exzellenten Leica Summicron-R 35mm 1:2,0 ein Nikon-Objektiv zu machen. Nachdem dies als Fingerübung neulich schon einem 90er Summicron-R zugestoßen war, wollen wir den Umbauprozess heute, an diesem verregneten Sonntag, ein wenig ausführlicher darstellen…

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Nikon meets Leica-R

Veröffentlicht in Fotografie | 22. Februar 2009 | 14:02:55 | Roland Müller

Es funktioniert tatsächlich! Dank der Genialität von David Lladó und seiner spanischen Firma Leitax ist es nun möglich, Leica-R Objektive selbst umzubauen, so dass sie problemlos an einer Pentax oder einer Nikon funktionieren. Im Manuell-Modus, mit Blendenvorwahl, automatisch gebildeter Belichtungszeit und erfreulicherweise funktionierender Scharfeinstellwaage im Sucher! David bietet Umrüstsätze, bestehend aus einem Austausch-Bajonett und den notwendigen Kleinteilen, die man mitbestellen sollte (Schraubendreher, Schmiermittel etc.), sowohl für Pentax- als auch für Nikongehäuse an. Was uns im Café natürlich nicht ruhen ließ. Denn hier schlummert in den Regalen noch einiges “Altglas” aus glorreichen analogen Leica-Spiegelreflexzeiten. Kenner wissen, von welcher Qualität diese alten Leica-Objektive waren. Und wie relativ preiswert man sie heutzutage in der Bucht gebraucht erstehen kann, gemessen an den ehemals irrwitzigen Neupreisen. Insbesondere für anspruchsvolle Porträtfotografie ist auch heute noch beispielsweise ein Leica Summicron-R 90mm 1:2,0 an der Nikon D2X (siehe oben!) oder gar an dem Vollformater Nikon D3 eine Klasse für sich, insbesondere was das Farbrendering und das Bokeh angeht. Was dieses Beispielfoto (aufgenommen bei Blende 2,0) ein ganz klein wenig anzudeuten vermag. Übrigens: Der Umbauvorgang ist natürlich umkehrbar. Gut zu wissen, sollte Leica sich aufraffen, vielleicht unterhalb der S2 doch noch eine digitale Spiegelreflexkamera auf den Markt zu bringen, die halbwegs bezahlbar ist…

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Schnappschuss (10)

Veröffentlicht in Fotografie, Schnappschuss | 17. Februar 2009 | 21:10:07 | Roland Müller

Ein Sonnenstrahl, der durch den Buntglaseinsatz einer schweren, zweiflügeligen Eichentür fällt. Gesehen und festgehalten im Treppenhaus des alten, ehemaligen Sommerpalais’ einer Turiner Adelsfamilie mitten in den Hügeln des Piemont. Ja, es gibt ein Leben ohne Photoshop…!

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Schnappschuss (9)

Veröffentlicht in Fotografie, Schnappschuss | 02. Februar 2009 | 21:17:20 | Dirk Kirchberg

Gesehen in Hamburg, in einer Seitenstraße nahe der Staatsoper. Licht spannend, Flächen auch irgendwie, merkwürdige Stimmung…

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iPhone & Twitter: Gute Nacht, klassische Medien

Veröffentlicht in Apple & Co, Fotografie, Internet, Medien, Mobilität | 16. Januar 2009 | 14:36:37 | Dirk Kirchberg

Natürlich ist Twitter oftmals nur ein weiteres Prokrastinationstool für uns Geeks, die tagtäglich stundenlang vorm Rechner sitzen und arbeiten. Aber Twitter ist eben auch viel mehr als – es ist das derzeit schnellste soziale Netzwerk, das ich kenne. Wir haben bei den Anschlägen von Bombay erlebt, wie schnell dieser Dienst ist. Und nun haben wir es wieder erlebt.

In New York, wie Ihr sicher alle längst mitbekommen habt, hat der Pilot Chesley B. “Sully” Sullenberger III ein Flugzeug nach dem Zusammenstoß mit einem Vogelschwarm, der die Triebwerke beschädigte, heroisch im Hudson gelandet. Lediglich eine Person, die sich beide Beine brach, wurde schwerer verletzt. Alle anderen 154 Passagiere kamen heil aus dem Wrack heraus.

Janis Krums befand sich zum Zeitpunkt auf einer Fähre, als plötzlich direkt vor ihm der Flug 1549 im Hudson notlandet. Was macht Krums? Er fotografiert die irreale Szene mit sein iPhone und twittert das Bild mit der Nachricht, dass direkt vor ihm gerade ein Flugzeug im Hudson gelandet ist. Sofort machte sich Krums zusammen mit anderen Menschen auf der Fähre daran, die Menschen von den Tragflächen des untergehenden Flugzeugs zu retten.

Ein iPhone und Twitter – und schon haben die klassischen Medien ausgespielt. Sogar David Pogue hat nun verstanden, dass Twitter eben nicht nur Quatsch liefert, sondern eben auch superschnelle Qualität. Janis Krums hat mittlerweile mehrere Interviews (1, 2) gegeben.

Foto: Janis Krums

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