Veröffentlicht in Fotografie, Gadgets | 26. August 2009 | 18:35:07 | Roland Müller
Da wir hier im Café sowohl fotoverückt als auch recyclingfreudig sind, haben wir diesmal ein wenig bei Ebay in deutschland und Großbritannien gegraben, um zwei wunderbar harmonierende Altteile aus heroischen Leica Spiegelreflexzeiten zu erstehen. Natürlich zu einem lächerlichen Bruchteil des ursprünglichen Preises. Die Rede ist vom Leica-R Balgengerät nebst Makrokopf 100mm f/4 – adaptiert haben wir das Ganze wieder mal an unsere Redaktions-Olympus E-330…
Während ich darauf warte, dass mein iPhone-Vertrag alt genug ist, damit ich das 3GS bestellen kann, schaue ich mich so um, was meiner Flip Mino HD bis dahin gefährlich werden könnte. Größtes Manko dieser kleinen Taschencams: das fehlende externe Mikro. Brian Storm hat völlig recht: Unscharfe und körnige / pixelige Bilder gelten unter Umständen als dokumentarisch. Bei schlechtem Ton sind die Zuschauer schnell weg.
Und so stolperte ich vor einigen Wochen über die Lumix GH1 von Panasonic. Die GH1 bietet die Möglichkeit, extern ein Mikro auf den Blitzschuh zu stecken und via Miniklinke mit der Knipse zu verbinden.
Zudem ist die GH1 die erste DSLR, die während des Filmens des Fokus automatisch mitzieht. Bei Canon und Nikon und Co. muss man bisher manuell die Schärfe mitziehen.
GenugInfosüber die GH1 finden sich im Netz, aber ein Testvideo, das sich nicht mit Landschaft oder Pflanzen beschäftigt, war schwer zu finden – auch wenn so manches Landscape-Video wirklich beeindruckend ist.
Wenn der Preis dieses Schätzchens noch ein wenig in den Keller rutscht, könnte meine Flip zum Staubfänger werden.
Klar, der CCD-Chip, mit dem das iPhone seine Fotos in Bilddaten umsetzt, ist mangels Fläche im Vergleich zu ausgewachsenen Digitalkameras nur ein Notbehelf. Aber zumindest beim neuesten iPhone 3Gs liefert er bei halbwegs vernünftigem Licht akzeptable Bilder. Die eigentliche Schwäche des iPhones ist die Kameralinse. jeder Fotograf weiß, dass selbst ein mittelprächtiger Chip mit erstklassiger Optik Erstaunliches zu leisten vermag. Da lag es auf der Hand, dass die foto- und designverliebten Japaner versuchen würden, Digitalnägel mit Analogköpfen zu machen, sprich: für das iPhone eine Schale zu bauen, die es ermöglicht, Wechselobjektive an Apples smartem Smartphone zu montieren. Klingt verrückt, und ist es auch…
Zuerst einmal der Disclaimer: Ich bin seit Jahren Mitglied bei Freelens und arbeite in der Redaktion des Freelens Magazins mit.
Jetzt zum wichtigen Teil: Immer mehr Verlage versuchen, den Fotografen über engmaschige KnebelVerträge möglichst alle Rechte abzunehmen. Und ich meine wirklich komplett. Auf alle Zeiten, für alle Zwecke.
Ich finde zwar auch, dass man in digitalen Zeiten eine andere Idee von Rechten in Betracht ziehen sollte – hier sei nur kurz Creative Commons erwähnt –, es muss aber gewährleistet bleiben, dass die (im wahrsten Sinne des Wortes) Urheber für ihr Werk entlohnt und im professionellen Fall davon leben können. Wenn aber Verlage nun im Zuge der voranschreitenden Gewinnmaximierung ihren Autoren – ob Text oder Foto ist egal – alle Rechte abnehmen und ihnen nur Pfennige Cent als Entlohnung hinwerfen, wird das System über kurz oder lang, höchstwahrscheinlich über viel kürzer, kippen.
Und da wir nun mit den digitalen Mitteln eigentlich keine Verleger mehr brauchen, um unsere Inhalte zu publizieren, sollten sich die Verleger, deren Geschäftsmodelle noch sehr stark auf Papier angewiesen sind, es zweimal überlegen, ob sie es sich mit den Schaffenden verscherzen.
Freelens, der Verband der Fotojournalistinnen und Fotojournalisten e.V., hat nun gegen einen dieser Verlage demonstriert und die eigenen Fotos im Rahmen des ersten G-Days lieber selbst verschenkt als sie zu übelsten Bedingungen für immer abzugeben.
“Mit dieser Aktion wollen die Fotografen auf die unsäglichen Vertragsbedingungen des Jahreszeitenverlages aufmerksam machen. In diesen Verträgen nimmt sich der Verlag das Recht, Fotos die aus Aufträgen resultieren, beliebig oft auch in anderen Objekten der Ganske-Gruppe, zu die der Jahreszeiten-Verlag gehört, zu verwenden – ohne jegliche weitere Honorierung.
Nach wie vor ist der Verlag nicht bereit, mit den Fotografen, die z.T. Jahrzehnte für die Magazine des Verlages arbeiten, über den Vertrag zu verhandeln.
Bereits über 4.000 Fotografen unterstützen diesen Appell gegen solche Vertragsbedingungen:
Wir protestieren gegen die aktuellen Verträge für Fotoproduktionen des Jahreszeiten Verlages. Sie sind ein eklatantes Beispiel für den Versuch, die Rechte der Fotografen, Journalisten und Autoren zu beschneiden.
Wir wehren uns grundsätzlich gegen Rahmenbedingungen, die
- die journalistische Freiheit und die Rechte von Autoren bedrohen
- die Urheberrechte untergraben und die Übertragung von Nutzungsrechten nicht angemessen entlohnen
- die wirtschaftliche Existenz von Fotografinnen und Fotografen gefährden
- einen Angriff auf den Markt der Bild- und Fotoagenturen darstellen
Das Ergebnis kreativer Arbeit muss weiterhin den Urhebern gehören!”
Veröffentlicht in Fotografie | 27. Mai 2009 | 21:27:52 | Roland Müller
Auch wenn sich vielleicht kaum noch jemand erinnert, aber es gab einmal eine Zeit – in den sechziger und siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts gewesen sein – da hatte Olympus einen brillanten Einfall: Nach der Olympus Pen (1959) wagte der Optikkonzern mit der Erfindung der pentaprismalosen Olympus Pen F und FT (1963 bzw. 1966) im sogenannten Halbformat die Markteinführung eines der – wie sich zeigen sollte – erfolgreichsten Spiegelreflexkamerasysteme seiner Zeit. Mit 20 außergewöhnlich guten Objektiven und jedem nur denkbaren Systemzubehör. Nun, der langen Vorrede kurzer Sinn; Mitte Juni jährt sich der Zeitpunkt der Erfindung der Olympus Pen zum fünfzigsten Mal. Damit könnte man es nun nostalgisch bewenden lassen, wenn nicht allerlei Gerüchte und Handfesteres durchs Web flattern würde…
Im memoriam - die #SteveJobs Bilderstrecke von Roland und Gila: http://t.co/dbX0IJp5–-die-steve-jobs-bilderstrecke/ 08.10.2011
»One more thing…« - Gedanken zu Steves Tod. (dkb) http://t.co/keCl6HLT07.10.2011
RT @Kirchberg: Stellt Euch gefälligst gegen die Vorratsdatenspeicherung. Und zwar: JETZT! Es fehlen noch 2200 Unterschriften. http://t.c ... 14.09.2011