Kamera
Schokolade

Archiv für November 2009

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Schnappschuss (15)

Veröffentlicht in Schnappschuss | 27. November 2009 | 11:40:17 | Roland Müller

Koinzidenz

Auf eine kürzere Formel lässt sich Medienkritik kaum bringen. Ob sich Architekt, Bauherr und Verwaltung des Frankfurter Städel Museums wohl etwas dabei gedacht haben? Fast möchte man es meinen. Ist doch das Verhältnis von Kunst und Medien nicht immer das entspannteste hierzulande. Wir hoffen jedenfalls, dass derlei Realsatire auch in Zukunft ihren Platz hat in unserer Realität. Oft unerkannt, ungewollt subversiv, aber präsent im Auge des aufmerksamen Betrachters…

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Virales Marketing vom (fast) Feinsten

Veröffentlicht in Apple & Co, Internet, Medien | 19. November 2009 | 15:49:55 | Roland Müller

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Heute war was in der Post. Etwas, womit man in den Zeiten von Web, Twitter, DVD & Co. nun wirklich nicht mehr rechnet. Richtig: eine 3,5″-Diskette! Womit sich unwillkürlich die Frage aufdrängt, was das soll. Zumal die Diskette auf den flüchtigen ersten handschriftlich beschrieben war und in einer neutralbraunen Versandhülle ohne Absender (!), aber mit korrekter Adresse im Briefkasten landete. Auf den genaueren zweiten Blick wies der Mangel an kugelschreibertypischen Farbpartikeln und der fehlende Eindruck im Papier des Etiketts auf eine gedruckte Handschrift hin. Mysteriös? Klar. Aber, mein lieber Dr. Watson, jeder Täter hinterlässt Spuren…

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Finde den richtigen Weg

Veröffentlicht in Design, Mobilität | 17. November 2009 | 00:51:17 | Dirk Kirchberg

blurryway

Dieser Link schlummerte eine ganze Weile in meinen Lesezeichen. Nun wurde es Zeit, ihn zu verarbeiten. Ralf Herrmann hat sich in seiner Diplomarbeit daran gemacht, eine neue Beschilderungsschrift zu entwickeln. Wie ich finde, ist die Arbeit sehr gut geworden. Doch wie lange wird es noch dauern, bis wir auf deutschen Schildern schicke Typografie erblicken können?

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Abschied von Robert Enke

Veröffentlicht in Medien, Sport | 13. November 2009 | 03:23:12 | Dirk Kirchberg

Am Mittwoch Abend machte ich mich wie Tausende andere auch auf den Weg zur Marktkirche, um von Robert Enke Abschied zu nehmen. Ich kannte Robert Enke nicht persönlich, aber er schien uns allen, die wir 96-Fans sind, so nah. Er war auf dem Boden geblieben. Aber das hat HAZ-Redakteur Volker Wiedersheim ja schon viel besser formuliert.

dk_kirche

Als ich um halb sechs Uhr an der Marktkirche ankam, war der Platz vor der Kirche schon proppenvoll. Ich hatte zwar gehofft, es irgendwie noch in die Kirche zu schaffen. Aber der Andrang war so groß, dass die ersten Menschen wohl schon mehr als eine Stunde vor Beginn die meisten Plätze besetzt hatten. Und so landete ich mit rund 20 anderen Menschen in der Elektronikabteilung bei Kaufhof.

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Robert Enke ist tot

Veröffentlicht in Internet, Medien, Sport | 11. November 2009 | 03:40:25 | Dirk Kirchberg

Die Nachricht erreichte mich in der Redaktion, und mit der Bestätigung, dass sich Robert Enke das Leben genommen hat, änderte sich alles. Seiten wurden umgebaut, Impressionen aus der Stadt aufgeschrieben, ein Nachruf formuliert, kurze Interviews geführt. Ich schrieb über Fans, die im Internet trauern.

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Nach Mitternacht dann fuhr ich selbst zum Stadion und wollte Abschied nehmen von der Nummer 1, einem Mann, der so viele Tiefschläge mit Bravour weggesteckt hat und dennoch immer weitermachte. Zusammen mit seiner Frau verlor er eine Tochter, und schenkte einer zweiten, die das Ehepaar im Mai adoptierte, ein neues Zuhause. Mich hat es innerlich von den Füßen gehauen. Ich war dankbar, dass ich noch einige Zeit funktionieren musste. Aber jetzt kommt die Realität durch… Ruhe in Frieden, Robert Enke.

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