Kamera
Schokolade

Archiv für November 2008

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Spuren im Januarschnee

Veröffentlicht in Apple & Co | 28. November 2008 | 15:40:10 | Roland Müller

Wenn man diesem Chart trauen darf, das das britische MAC USER Magazin aufgetan hat, dann kann es nicht ausgeschlossen werden, dass die neue Mac OS X Version 10.6 “Schneeleopard” bereits im Januar auf der MacWorld Expo in San Francisco ihr offizielles Debüt feiert. Es würde uns freuen, wenn es so wäre. Bereits die Developer-Preview vom Juni 2008 lässt ja erahnen, dass der Schneeleopard einen kräftigen Performancesprung machen wird. Was man sich eingedenk des wunderschönen und leider vom Aussterben bedrohten Tieres, das Apples neuer Betriebssystemversion seinen Namen geliehen hat, nur wünschen kann.

(©Foto: Martin Forster für NABU anlässlich deren Internationalem Naturschutzprojekt in Kirgistan)

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Nik Software Silver EfexPro – SW-Dunkelkammer ganz ohne Chemie

Veröffentlicht in Apple & Co, Fotografie | 23. November 2008 | 16:37:51 | Gila Müller

Adobe® PhotoShop® ist ohne Zweifel die Bildbearbeitungssoftware schlechthin. Im Prinzip lässt sich damit alles hinbekommen, was die Kombination aus einer digitale Dunkelkammer und einer leistungsfähigen Grafiksoftware ermöglichen kann. Ähnliches gilt für Apples® Aperture®. Wozu also noch aufwändige Filter anschaffen oder gar spezialisierte Grafikprogramme, wenn der Platzhirsch eh schon alles kann. Nun, am Beispiel von Nik Software Silver Efex Pro wollen wir darauf eine Antwort geben…

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Kampf verloren – alles gewonnen

Veröffentlicht in Apple & Co, Internet, Medien, Mobilität | 23. November 2008 | 14:36:07 | Dirk Kirchberg

Es hat lange gedauert, der Kampf war hart, die Gegner eisern, bis zuletzt. Doch irgendwann bricht jeder Widerstand, egal, wie stark der Geist auch sein mag. Mein Widerstand brach am vergangenen Donnerstag Abend gegen 18.30 Uhr. Im Nachhinein muss ich sagen, dass der Kampf es nicht wert war. Ich hätte mich früher geschlagen geben sollen.

Ja, es stimmt, nachdem ich über Monate immer und immer wieder verbal auf das rosarote Magentamonster einschlug, habe ich mir nun doch ein iPhone samt Vertrag bei T-Mobile zugelegt. Und was soll ich sagen? Es ist genial. Aber das wisst Ihr iPhone-Besitzer ja längst aus eigener Erfahrung.

Seit einem Jahr gibt es das Smartphone von Apple nun schon in Deutschland, seit Juli diesen Jahres rollt das 3G das Feld der Smartphones unaufhaltsam von hinten auf. Und auch mich hat diese Lawine erfasst und mitgenommen. Und ich bin dankbar dafür, denn kein anderes technisches Gerät – nicht mein erster Computer, meine Powerbooks, mein aktuelles 2006er MacBook – wird meine Medien- und Internetnutzung so nachhaltig beeinflussen und verändern wie das iPhone.

Es ist hier zwar erst seit zweieinhalb Tagen im Einsatz, aber schon jetzt hat sich mein Computernutzungsverhalten verändert. Morgens mache ich nicht als erstes den Mac an, denn alles, was morgens wichtig ist – Mails, News, Twitter – erledige ich mit dem iPhone in fünf Minuten am Frühstückstisch. Meine Frau muss nicht dreimal rufen, bis ich mich endlich vom Rechner trenne und Kaffee koche. Das mache ich jetzt nebenbei, während ich Mails beantworte, meinen Kalender aktualisiere und meine ToDo-Liste bearbeite.

Das Beste am iPhone: Es gibt mir das Gefühl, immer online zu sein. Das Internet ist für mich schon seit Jahren nicht mehr nur ein Sahnehäubchen auf der täglichen Kommunikation. Ich arbeite und lebe online. Ein Beispiel: Am Samstag waren meine Frau und ich auf dem Wochenmarkt. Wir parkten im Halteverbot, besorgten schnell ein Suppenhuhn und andere Dinge fürs Wochenende. Während meine Frau noch Obst kaufte, eilte ich zurück zum Auto, um der Gefahr des Abschleppens zu entgehen.

Und während ich im Wagen wartete, beantwortete ich ein paar neue Mails, las ein wenig in der New York Times und bestellte die CD "Stadtaffe" von Peter Fox (Übrigens sehr empfehlenswert!). Normalerweise hätten mich diese Warteminuten im Halteverbot wahnsinnig gemacht. Aber nun war ich entspannt, blieb auf der Höhe des Geschehens und hatte en passant einige weitere Tagesaufgaben erledigt. Zu Hause blieb der Mac weiterhin aus, das iPhone lag auf dem Küchentisch, piepte hin und wieder, ich kochte und erledigte nebenbei weitere Mails, twitterte ein wenig und war digital und analog zugleich.

Das iPhone ist noch einen guten Weg davon entfernt, auch nur annähernd perfekt zu sein. Ich sage nur Flash, Copy & Paste, Akkulaufzeit, Datentransfer, MMS, Bluetooth fürs Synchronisieren und als Netzwerkoption, usw. usf. Aber dennoch ist es das beste Telefon bzw. der mobilste Computer, das / den ich jemals hatte. Und bisher ist mit T-Mobile auch alles bestens gelaufen. Nur die Umstellung auf den Journalistentarif haben sie noch nicht hinbekommen. Ansonsten: alles gut. Und ich habe mir meinen Weihnachtswunsch schon erfüllt.

An dieser Stelle möchte ich herzlich Frau A. aus dem T-Punkt auf der Lister Meile grüßen. Wenn alle so einen Service wie Sie böten, Frau A., dann ist es um Deutschland bestens bestellt.

Und nach ich so lange geätzt und gelästert habe, hier die wohl überfallige Entschuldigung: Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa.

Da ich schon von verschiedener Seite gefragt wurde, welche Apps ich auf dem iPhone nutze, hier eine vorläufige Favoritenliste: Air Sharing (zeigt Dokumente an, iPhone wird per WLAN als Laufwerk erkannt), allRadio (2000 internationale Radiosendeer), Fahrplan, Flashlight, Geocaching Toolkit, Hotspot (verbindet automatisch mit T-Hotspots), Labyrinth LE (Kugel-Balance-Spiel), NYTimes, RegenRadar, Remember The Milk (ToDo-Liste), Remote (steuert den heimischen Mac fern), Seismic (zeigt die aktuellsten Erdbeben weltweit an), Shazam (Musikerkennung), SimplifyMedia (streamt die heimische Musiksammlung), Solitaire City Lite, UsedBudget (zeigt die aktuelle Tarifauslastung an), WordPress (direkter Zugriff auf das eigene WP-Blog), Twittelator Pro (das mit Abstand beste Programm für Twitter, kann parallel beliebig viele Konten verwalten, lädt Bilder direkt bei Twitpic hoch, Geolocation, etc.). Twinkle und Twitterfon habe ich ausprobiert, aber wieder gelöscht, da sie nicht an Twittelator heranreichen.

Und was nutzt Ihr an Apps? Hinterlasst Eure Tipps in den Kommentaren!

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Meilenstein der Fotoreportage: Life-Archiv bei Google

Veröffentlicht in Fotografie, Gesellschaft | 19. November 2008 | 09:37:28 | Dirk Kirchberg

Hammer, ein Teil des Archivs des berühmten Magazins Life ist hochauflösend bei Google gelistet. So kann man sich durch die Jahrzehnte seit 1860 klicken und so manchen berühmten Moment nochmals nachfühlen. Kriege, die Mondlandung, die große Wirtschaftskrise in den USA der Dreißiger Jahre (Dorothea Lange sei hier erwähnt…) – viele Bilder von Life sind dabei, die zu Ikonen wurden. Das Personenregister kleckert auch nicht gerade: Marilyn Monroe, Pablo Picasso, Jackie Kennedy, Ernest Hemingway, etc.

LIFE photo archive hosted by Google / Foto: Loomis Dean / (via Spreeblick, via Don Dahlmann)

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Pure Digital Flip Video Mino – Minimalismus für YouTuber

Veröffentlicht in Apple & Co, Gadgets, Mobilität, Technologie | 16. November 2008 | 18:23:00 | Roland Müller

Es könnte ein Apple-Produkt sein. Es könnte so etwas sein wie ein neuer iPod, der auch Video aufzeichnen kann. Ist es aber nicht. Stattdessen heißt das Spielzeug Flip Video Mino und wird von dem britischen Start-up Unternehmen Pure Digital hergestellt und vertrieben. Und wenn uns hier im Café nicht alles täuscht, bringt die Flip Video Mino alle Voraussetzungen mit, um ganz schnell auch hierzulande zum Liebling der YouTube-Generation zu werden. Worauf sich dieser Eindruck begründet, davon soll nachfolgend die Rede sein…

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